• IT-Karriere:
  • Services:

Microsoft: Dual-Screen-Geräte sind in Coronakrise fehl am Platz

Das bestätigt auch Microsoft. In diesen Zeiten sei es besser, sich auf das Gewohnte zu fokussieren, etwa das nächste Windows-10-Update.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Surface Neo ist 2020 wohl nicht mehr anzutreffen.
Das Surface Neo ist 2020 wohl nicht mehr anzutreffen. (Bild: Microsoft/Montage: Golem.de)

Auch Microsoft bestätigt es: Das auf Toucheingabe ausgelegte Betriebssystem Windows 10X wird zuerst auf Tablets, Convertibles und 2-in-1-Geräten zu sehen sein. Eigentlich wollte das Unternehmen im Sommer mit der neuen Dualscreen-Gerätekategorie an den Markt gehen. Daraus wird zumindest in diesem Jahr nichts. Das begründet Windows-Chef Panos Panay in einem Blogpost: "Die Welt ist eine andere im Vergleich zum letzten Oktober, als wir unsere Vision der neuen Dual-Screen-Gerätekategorie mitgeteilt haben", schreibt er. Damit spielt er auf die noch anhaltende Coronakrise an, die in Microsofts Heimatnation, den USA, große Konsequenzen hat.

Stellenmarkt
  1. RENA Technologies GmbH, Gütenbach
  2. Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Nürnberg

Panay vermittelt dabei die Meinung, dass Menschen in diesen Zeiten wohl gewohnte Hardware kaufen wollen und sich nicht auf Experimente wie das Surface Neo einlassen möchten. Tatsächlich sind Foldable-Tablets, Dual-Screen-Geräte und Foldables auch vergleichsweise teuer - das X1 Fold von Lenovo kostet etwa 2.500 Euro. Es gibt Microsoft aber auch mehr Zeit, die neue Produktkategorie zu verfeinern, damit Nutzer beim Gebrauch von zwei kleinen Bildschirmen einen Vorteil sehen. Dabei will Microsoft den Release der Kategorie mit Drittherstellern synchronisieren. Das bedeutet, dass auch Unternehmen wie Dell, Lenovo, Asus und andere Unternehmen ihre Produkte erst einmal verschieben - zumindest wenn auf ihnen Windows 10X laufen soll.

Vier Billionen Minuten in Windows 10 verbracht

Die Entwickler konzentrieren sich derzeit auf den Release des Mai 2020 Update, dem nächsten großen Inhaltspatch für Windows 10. Dieses wird eine verbesserte Touch-Unterstützung für Geräte mit Anstecktastatur bringen. Außerdem sollen einige Verbesserungen für die Augensteuerung kommen. Damit können etwa Nutzer mit körperlicher Behinderung das Betriebssystem besser bedienen. Außerdem soll die Verwaltung von Bluetooth-Geräten übersichtlicher und einfacher gestaltet werden.

Panay betont noch einmal, dass Windows 10 anscheinend im Vergleich zum Vorjahr wesentlich länger genutzt wird. "Über vier Billionen Minuten werden auf Windows-10-Geräten pro Monat verbracht - ein Anstieg von 75 Prozent im Vergleich zum Vorjahr". Auch hier ist die Coronakrise sicherlich ein Faktor.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (1TB für 41,65€, 5TB für 92,65€)
  2. (u. a. Hitman 3 - Epic Games Store Key für 34,49€, Medieval Dynasty für 8,99€)
  3. 2.449,00€
  4. gratis (bis 22.04.)

countzero 07. Mai 2020

Also ich nutze Copy&Paste am Smartphone ziemlich oft, aber "lange drücken...

ElMario 05. Mai 2020

Konnte man ja mittlerweile zu genüge auf fast jedem erdenklichen Gerät "testen". Windows...

M.P. 05. Mai 2020

Habe mir gerade das Video angeschaut - die lassen sogar die Business-Krawatte aus - was...

M.P. 05. Mai 2020

Ist wohl übersetzt worden, im US-englischen Original heißt es "trillion"


Folgen Sie uns
       


Die Tesla-Baustelle von oben 2020-2021

Wir haben den Fortschritt in Grünheide dokumentiert.

Die Tesla-Baustelle von oben 2020-2021 Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /