Microsoft: Doch keine Hardware-Upgrades für die Xbox One

Xbox-Manager Phil Spencer hat offenbar doch keine Pläne, die Xbox One per Hardware-Upgrade zu verbessern - sondern nach eigenen Angaben etwas ganz anderes gemeint. Auch zum Thema Virtual Reality auf der Konsole hat er sich geäußert.

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Phil Spencer von Microsoft auf der E3 2015
Phil Spencer von Microsoft auf der E3 2015 (Bild: Kevork Djansezian/Getty Images)

Microsoft-Manager Phil Spencer will der Xbox One nun doch nicht per Upgrade zu mehr Leistung oder zu neuen Funktionen verhelfen. Das hat er selbst in einem Podcast gesagt, und damit eine - allerdings vage - Ankündigung nur wenige Tage zuvor revidiert. Statt die Xbox One etwa durch Module oder neue Hardware zu verbessern, möchte er nun lediglich dafür sorgen, dass es beim Wechsel zur nächsten Konsolengeneration keinen so harten Bruch gibt wie bei den letzten Übergängen.

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Konkrete Details nennt Spencer keine. Aber natürlich gebe es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, beispielsweise für Abwärtskompatibilität zu sorgen - von direkter Unterstützung der Vorgängersoftware bis hin zur Emulation, wie es Microsoft nachträglich bei der Xbox One macht.

Neben Upgrades wird es laut Spencer auch keine Virtual Reality für die Xbox One geben. Zwar arbeitet Microsoft mit Oculus VR zusammen, weshalb Rift ein Xbox-Controller zur Steuerung im Cyberspace beiliegt. Aber Spencer ist offenbar der Überzeugung, dass sich Windows 10 besser für VR-Anwendungen eignet als die Konsole - das gelte dann laut Gameinformer.com nicht nur für Oculus Rift, sondern auch für HTC Vive und andere Anbieter.

Auch jenseits von Xbox One und Virtual Reality macht sich die Öffentlichkeitsarbeit von Microsoft derzeit nicht übermäßig beliebt. Vor wenigen Tagen hatte Epic-Chef Tim Sweeney Widerstand gegen die seiner Auffassung nach drohende Gefahr angekündigt, dass Microsoft mit der Universal Windows Platform ein Monopol beim Vertrieb von Spielen für Windows-PCs aufbaut.

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