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Microsoft: Die Taskleiste von Windows 11 bekommt alte Funktionen zurück

Ältere Windows-Versionen konnten Tabs in der Taskleiste nebeneinanderlegen, statt sie zu stapeln. Das soll bald auch Windows 11 können.

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Windows 11 bekommt einige Features geschenkt. Dabei sind die nicht neu. (Bild: Pixabay.com/Pixabay License)

Microsoft wird einige Anpassungen an der Taskleiste in Windows 11 vornehmen – eines der am meisten diskutierten Elemente des Betriebssystems. Unter anderem will das Unternehmen ein paar Legacy-Funktionen zurückbringen. So kann die Taskleiste künftig geöffnete Programme auch mit ihren Bezeichnungen anzeigen. Die kurze Bezeichnung der App wird links neben dem Icon angezeigt. Bei Browsertabs sind es dann jeweils die dort geöffneten Seiten. Eine erste Version der neuen (alten) Funktion kann im Dev-Channel-Build 23440 ausprobiert werden.

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Laut dem Magazin Windows Latest können User künftig auch App-Gruppierungen in der Taskleiste unterbinden und so etwa mehrere Browsertabs des gleichen Browsers nebeneinander statt übereinandergestapelt anzeigen. Diese Legacy-Funktion wurde von einigen Usern bereits seit dem Release von Windows 11 vermisst.

Funktionen im Herbst final erwartet

Das Feature "Never Combine", welches in den Systemeinstellungen zu finden ist, ist für beide Funktionen wichtig. Ist es aktiviert, werden Iconstapel aufgelöst und App-Informationen neben den Icons angezeigt – zumindest so lange Platz auf der Taskleiste ist. In einer weiteren Preview wird zudem die Option getestet, mit der sich die Datums- und Zeitanzeige an der rechten Seite der Taskleiste ausblenden lässt. Das soll mehr Platz für andere Apps und Icons machen.

Video: Windows 11 - neue Tastenkürzel probiert [1:28]

All diese Änderungen befinden sich allerdings noch in der frühen Entwicklung und werden aktuell im Dev-Channel getestet. Das nächste große Inhaltsupdate für Windows 11 wird im Herbst 2023 erwartet. Neben den Änderungen an der Taskleiste werden dort auch einige Änderungen am Dateiexplorer, moderne GUI-Elemente und andere Designänderungen erwartet. Bis dahin ist aber noch etwas Zeit.