Abo
  • Services:

UWP: Was Windows-10-Apps alles können

In Windows 10 sind einige neue APIs enthalten, von denen viele der Universal Windows Platform (UWP) dienen, also dafür sorgen, dass Apps über verschiedene Geräte hinweg leicht genutzt werden können. Diese Schnittstellen werden wohl von den meisten externen Entwicklern eingesetzt und natürlich auch von Microsoft selbst.

Stellenmarkt
  1. Gothaer Finanzholding AG, Köln
  2. Galeria Kaufhof GmbH, Köln

Für Anwender ergibt sich daraus ein mehr oder weniger verändertes Nutzungsverhalten. Dank der neuen Bordmittel sollten die Apps unterschiedlicher Anbieter aber auch etwas einheitlicher aussehen, da diese nun weniger Eigenimplementierungen vornehmen müssen.

Adaptive Oberflächen und Hamburger-Button

Zu einem konsistenten Look-and-Feel einer App - unabhängig vom Gerät, auf dem sie läuft - sollten außerdem einige Besonderheiten der UWP führen. Denn mit der Einführung der UWP kann die Oberfläche einer Anwendung bei gleicher Programmlogik sehr leicht an unterschiedliche Displaygrößen angepasst werden. Ausgehend von UI-Veränderungen wie zum Beispiel der Größenanpassung an die Displays können auch bestimmte weiterführende Ereignisse ausgelöst werden.

Einfacher ist nun auch die Trennung von eigentlichem Inhalt und nicht dauerhaft angezeigten Teilen wie Steuerungselementen. Dies könnte häufig für den sogenannten Hamburger-Button genutzt werden, da sich etwa Menüs leichter implementieren lassen. Ebenso können die Positionen der Steuerungselemente einer App nun relativ zueinander festgelegt werden. Letzteres führt wiederum zu einem konsistenten Aussehen über Gerätegrenzen hinweg.

Street-View-Bilder für alle

Beispielhaft für ein zumindest etwas stabileres Aussehen über verschiedene Anwendungen hinweg sei hier die Einbindung eines Kalenders genannt. Über die Calenderview-API können Daten ausgewählt oder etwa bereits geblockte Tage leicht ausgegraut dargestellt werden.

Die Klasse zum Einbetten einer Karte ist um 3D-Luftbilder sowie Street-View-Aufnahmen erweitert worden. Darüber hinaus können UWP-Apps auf sämtliche Funktionen dieser Klasse wie die Routenplanung zugreifen. Ebenso lassen sich Karten auf PC und Smartphone nun zur Offlineverwendung herunterladen. Karten-Apps greifen automatisch auf die heruntergeladenen Daten zu, sofern keine Netzverbindung besteht.

Die Apps sind schneller

Komplexe Listenelemente lassen sich inkrementell nachladen, wodurch der Rendering-Prozess schrittweise durchgeführt wird. Dieses verzögerte Laden von UI-Elementen kann auch auf bestimmte weitere Bereiche ausgedehnt werden, etwa auf jene Elemente, die beim Start der App noch nicht sichtbar sind. Dadurch sollten Apps deutlich flüssiger laufen.

Zur Beschleunigung der UWP-Apps trägt auch bei, dass diese nun standardmäßig als "native" Anwendung kompiliert werden. Das heißt: Anders als bisher wird ein Großteil des Codes nicht mehr Jit-kompiliert, sondern Ahead-of-Time. Die weitgehende Modularisierung des .Net-Frameworks mit .Net Core 5 sollte einzelne Apps ebenfalls leichtgewichtiger und damit schneller machen. Final wird .Net Core 5 wohl aber erst im kommenden Jahr veröffentlicht werden.

Server für Tastatureingaben

Texteingaben können nun über ein zentrales Client-Server-Modell verarbeitet werden. Dieses Konzept ist ähnlich dem Vorgehen bei Mac OS X oder auch Linux. Der Server sorgt dabei unter Windows vor allem für eine automatische Synchronisation der tatsächlichen Eingabe mit ihrer technischen Repräsentation in einem Speicherpuffer.

Verbessert worden ist außerdem die Handhabung der kleinen Hilfefenster für Schriftzeichen, die häufig zur Darstellung ostasiatischer Sprachen genutzt werden. Auch die Ausrichtung von Text - also von links nach rechts wie im Deutschen oder von rechts nach links wie im Arabischen - sollte nun automatisch erkannt werden.

 Edge: schnelleres Javascript und mehr Sicherheit durch StandardsUWP: bessere Kommunikation nicht nur durch Cortana 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8
  10. 9
  11. 10
  12. 11
  13. 12
  14. 13
  15. 14
  16.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 4,99€

shawly 07. Aug 2015

Das ist deine Meinung. Mir persönlich könnte nichts mehr egal sein als das...

Neuro-Chef 31. Jul 2015

Die Welt ist nicht binär (oder schwarz-weiß).. Es ist kein Argument, die beiden anderen...

deinkeks 31. Jul 2015

Oh nur noch doppelt so schnell. Sicher hast du diese Geschwidigkeitsvorteile...

Ach 31. Jul 2015

1. Nein. Zunächst einmal ist die Kontrolliebarkeit des Feedbaktolls durch den Nutzer, in...

Trollversteher 30. Jul 2015

Soso "ausgiebige Beziehungen zur NSA" - da hast Du sicher eine Quelle für? Wo wurde das...


Folgen Sie uns
       


Fahrt mit Alstoms Brennstoffzellenzug - Bericht

Wasserstoff statt Diesel: Der Nahverkehrszug der Zukunft soll sauber fahren. Der französische Konzern Alstom hat einen Zug mit einem Brennstoffzellenantrieb entwickelt, der ohne Oberleitung elektrisch fährt. Wir sind eingestiegen.

Fahrt mit Alstoms Brennstoffzellenzug - Bericht Video aufrufen
Ryzen 5 2600X im Test: AMDs Desktop-Allrounder
Ryzen 5 2600X im Test
AMDs Desktop-Allrounder

Der Ryzen 5 2600X ist eine der besten sechskernigen CPUs am Markt. Für gut 200 Euro liefert er die gleiche Leistung wie der Core i5-8600K. Der AMD-Chip hat klare Vorteile bei Anwendungen, das Intel-Modell in Spielen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Golem.de-Livestream Wie gut ist AMDs Ryzen 2000?
  2. RAM-Overclocking getestet Auch Ryzen 2000 profitiert von schnellem Speicher
  3. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs

Xbox Adaptive Controller ausprobiert: 19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme
Xbox Adaptive Controller ausprobiert
19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme

Microsoft steigt in den Markt der zugänglichen Geräte ein. Der Xbox Adaptive Controller ermöglicht es Menschen mit temporärer oder dauerhafter Bewegungseinschränkung zu spielen, ohne enorm viel Geld auszugeben. Wir haben es auf dem Microsoft Campus in Redmond ausprobiert.
Von Andreas Sebayang

  1. Firmware Xbox One erhält Option für 120-Hz-Bildfrequenz
  2. AMD Freesync Xbox One erhält variable Bildraten
  3. Xbox One Streamer können Gamepad mit Spieler teilen

Wonder Workshop Cue im Test: Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter
Wonder Workshop Cue im Test
Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter

Bislang herrschte vor allem ein Niedlichkeitswettbewerb zwischen populären Spiel- und Lernrobotern für Kinder, jetzt durchbricht ein Roboter für jüngere Teenager das Schema nicht nur optisch: Cue fällt auch durch ein eher loseres Mundwerk auf.
Ein Test von Alexander Merz


      •  /