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Windows 10 bietet viele Neuerungen.
Windows 10 bietet viele Neuerungen. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

Edge: Browsersuche mit Cortana und ein moderner Kern

Falls Cortana auf dem System aktiviert ist, kann Edge auch auf den persönlichen Assistenten zugreifen, sofern dies gewünscht ist. Ansonsten kann die Verknüpfung des Dienstes mit dem Browser auch deaktiviert werden. Cortana ist aber nicht nur dazu gedacht, Edge per Spracheingaben zu steuern.

Vielmehr kann damit im Web nach weiterführenden Informationen gesucht werden, während Nutzer browsen. Dazu reicht es aus, Text auf einer Seite zu markieren, um dann Cortana zu befragen. Die Ergebnisse werden in einer Seitenleiste dargestellt, die etwa Inhalte aus der Wikipedia anzeigt.

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Edge für das modernere Web

Wie erwähnt haben die Entwickler sehr viele veraltete APIs entfernt. Ersatz dafür sollen vor allem aktuelle Webstandards bieten, die übergreifend von allen Browsern unterstützt werden. Sehr gut sichtbar wird das etwa beim nicht mehr installierten Silverlight. Edge setzt stattdessen auf die Media Source Extensions sowie die Encrypted Media Extensions von HTML5, so dass nun zum Beispiel Filme auf Netflix auch ohne Zusatzsoftware gesehen werden können. Bei Amazons Instant Video wird noch Flash verwendet.

Einen Überblick über die neuen Webfunktionen bietet Microsoft selbst in einem Statusbericht. Dort lässt sich der Fortschritt bei der Implementierung einzelner APIs auch mit den anderen Browsern vergleichen. Neben Neuerungen aus Ecmascript 6 unterstützt Edge demnach unter anderem Schnittstellen für Webaudio oder Gamepads, das Attribut srcset für Bilder oder auch CSS-Gradienten.

Mit Hilfe der Übersicht lässt sich auch die Entwicklung von Edge gut verfolgen. So sind dort Funktionen gelistet, über deren Umsetzung noch nicht entschieden worden ist, wie Fetch API, Push API, HTML-Imports oder Benachrichtigungen. Derzeit überhaupt nicht implementieren möchte Microsoft etwa die Midi-API, WebP oder auch WebRTC.

Insbesondere für Letzteres gibt es aber einen guten Grund. Microsoft forciert mit ORTC einen Nachfolgestandard, der auch als WebRTC 1.1 bezeichnet wird. Dieser könnte später als Grundlage dafür dienen, Skype vollständig ins Web zu bringen. Einige der experimentellen Funktionen lassen sich in einem Menü aktivieren, das über die Eingabe von about:flags in der URL-Leiste erreichbar ist.

Die modernen Fähigkeiten von Edge zeigt Microsoft beispielhaft auf einer gesonderten Webseite mit diversen Demos, die natürlich auch als Referenz für andere Browser genutzt werden können. Der Quellcode der gezeigten Demos findet sich unter der Apache-Lizenz auf Github.

Zwar können Webentwickler mit Edge bereits auf wesentlich mehr Funktionen zugreifen, als dies mit dem Internet Explorer möglich ist. Doch im Vergleich mit aktuellen Versionen des Firefox-Browsers und vor allem mit Chrome schneidet Edge im HTML5-Test immer noch deutlich schlechter ab.

 Edge: das große Aufräumen im BrowserbereichEdge: schnelleres Javascript und mehr Sicherheit durch Standards 

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shawly 07. Aug 2015

Das ist deine Meinung. Mir persönlich könnte nichts mehr egal sein als das...

Neuro-Chef 31. Jul 2015

Die Welt ist nicht binär (oder schwarz-weiß).. Es ist kein Argument, die beiden anderen...

deinkeks 31. Jul 2015

Oh nur noch doppelt so schnell. Sicher hast du diese Geschwidigkeitsvorteile...

Ach 31. Jul 2015

1. Nein. Zunächst einmal ist die Kontrolliebarkeit des Feedbaktolls durch den Nutzer, in...

Trollversteher 30. Jul 2015

Soso "ausgiebige Beziehungen zur NSA" - da hast Du sicher eine Quelle für? Wo wurde das...



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