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Edge: das große Aufräumen im Browserbereich

Typischerweise hätten Webentwickler in der Vergangenheit separat für den Internet Explorer programmiert, schreibt selbst Microsoft. Mit dem neuen Standardbrowser für Windows 10, Edge, soll diese Aufspaltung des Webs endlich überwunden werden. An diesem Ziel arbeiten die Entwickler seit über eineinhalb Jahren.

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Bereits Anfang 2014 ist die bisherige Rendering-Engine des Internet Explorer, Trident, geforkt worden. Seitdem wird Edge konsequent auf Interoperabilität hin entwickelt. Der wohl größte Schritt dabei war das Entfernen der proprietären Insellösungen von Microsoft, deren Anfänge teils fast 20 Jahre zurückreichen.

So kommt Edge nun etwa ohne ActiveX und VBScript aus. Ebenso sind die Browser Helper Objects (BHO) abgeschafft worden. Über die BHO konnten binäre Erweiterungen wie Toolbars für den Browser erstellt werden. Den Angaben von Microsoft zufolge sind mehr als 300 veraltete Schnittstellen und damit etwas mehr als 220.000 Zeilen Quellcode aus der Engine verschwunden. Zurzeit soll aber nicht geplant sein, Edge oder auch nur Bestandteile wie die Engine quelloffen zu veröffentlichen.

Browser mit neuer Oberfläche

Nutzern, die auf Windows 10 wechseln, wird aber zuerst die neu gestaltete Oberfläche des Browsers auffallen. So zeigt Edge beim ersten Start einen Newsfeed von MSN samt Wetterbericht sowie ein Eingabefeld, das Bing-Suche und URL-Leiste vereint. Auf der Übersichtsseite für einen neuen Tab werden einige "Top-Websites" mit Icons in Kacheln dargestellt. Diese Seite kann zudem um den Newsfeed erweitert werden.

Die Darstellung kann allerdings angepasst werden. So ist auch eine leere Seite möglich. Ebenso kann die Themenauswahl des Newsfeeds den Interessen des Nutzers angepasst werden. Sowohl auf der Startseite mit dem Newsfeed als auch bei der Neue-Tab-Übersicht fehlt augenscheinlich die klassische URL-Leiste am oberen Fensterrand neben den anderen Steuerungselementen. Ein Klick in diesen Bereich lässt jedoch die URL-Zeile erscheinen und die eher zentral dargestellte Suchleiste verschwinden.

Darüber hinaus folgt das Design des Browsers nun einem flachen Konzept. So werden die Einstellungen nicht mehr wie im Internet Explorer in einer Art Pop-up angezeigt, sondern von rechts in das Bild eingeblendet - ohne 3D-Hervorhebung. Um etwas Platz zu sparen, befinden sich außerdem die Tabs ähnlich wie bei Chrome in der Leiste mit den Knöpfen zum Schließen und Minimieren des Fensters.

Über einen Hamburger-Button erhalten Nutzer Zugriff auf die Downloads, den Verlauf, die Leseliste sowie die Favoriten. Ein Klick auf den Stern ermöglicht das Markieren einer Webseite als Favorit oder das Hinzufügen auf die Leseliste, um später schnell auf die Seite zurückkehren zu können. Webseiten können geteilt werden und Anwender können sich Notizen im Browser anfertigen.

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shawly 07. Aug 2015

Das ist deine Meinung. Mir persönlich könnte nichts mehr egal sein als das...

Neuro-Chef 31. Jul 2015

Die Welt ist nicht binär (oder schwarz-weiß).. Es ist kein Argument, die beiden anderen...

deinkeks 31. Jul 2015

Oh nur noch doppelt so schnell. Sicher hast du diese Geschwidigkeitsvorteile...

Ach 31. Jul 2015

1. Nein. Zunächst einmal ist die Kontrolliebarkeit des Feedbaktolls durch den Nutzer, in...

Trollversteher 30. Jul 2015

Soso "ausgiebige Beziehungen zur NSA" - da hast Du sicher eine Quelle für? Wo wurde das...


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