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Windows 10 bietet viele Neuerungen.
Windows 10 bietet viele Neuerungen. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

Windows-10-Ausblick: vom Smartphone über das Kassensystem bis zur Datenbrille

Das bereits fertiggestellte Windows 10 für Desktops, Notebooks und Tablets ist nur der Anfang. Weitere Updates kommen voraussichtlich in größeren Schüben. Noch für 2015 ist etwa das Update Threshold geplant. Darauf folgen 2016 dann die Updates Redstone 1 und Redstone 2. Was sie beinhalten, ist noch genauso unklar wie das tatsächliche Erscheinungsdatum.

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Zudem ist Microsoft ohnehin dabei, im Laufe des Jahres noch einige Werkzeuge fertigzustellen - insbesondere für Unternehmen. Zwar startet Windows 10 Enterprise offiziell bereits am 1. August 2015, doch das ist wohl eher als Start der Testphase der finalen Version des Systems zu interpretieren. Große Deployment-Werkzeuge sind teils erst für den Herbst 2015 geplant. Die beinhalten dann aber auch gleich die Verwaltung anderer Windows-10-Geräte und die Integration in das bestehende und kommende Server-Portfolio.

Auch der Rest der Windows-Welt wird umgebaut

Microsoft arbeitet an einem grundsätzlichen Umbau seiner gesamten Betriebssysteminfrastruktur: weg vom Retail-Verkauf, hin zu Windows as a Service. Abomodelle für Unternehmen sind zwar an sich nichts Neues und seit Jahren ein üblicher Weg zur einheitlichen Beschaffung von Lizenzen, doch der Fokus rückt immer mehr auf diesen Servicegedanken und damit weg von der nächsten neuen Version. Stattdessen will Microsoft Windows 10 stetig weiterentwickeln.

Das zeigt sich schon bei einigen Windows-10-Funktionen, die auch Anwender kleiner Unternehmen oder Privatanwender nützlich finden werden. Windows Update for Business wurde bereits angekündigt, trotz schon finalisiertem Windows-10-Build fehlt die Funktion jedoch noch.

Noch für dieses Jahr sind also einige Neuerungen zu erwarten, die wir hier mangels Informationen noch nicht besprechen können. In welchen Abständen diese kommen, lässt sich genauso wenig vorhersagen. Sicher ist nur: Ein Warten auf Windows 11 ist nicht notwendig - und das entlastet auch Anwender, die Windows 10 auf neue Hardware installieren wollen. Microsoft will sich nämlich auch an neue Hardware schneller anpassen. Kommt eine neue Komponente für ein Notebook ins Spiel, die bis dato noch nie in einem Notebook eingebaut wurde, soll Windows 10 sie nach kurzer Zeit unterstützen.

Bisher war es so, dass tiefgreifende Änderungen bei der Hardware erst mit der nächsten Windows-Version unterstützt wurden, sozusagen als Verkaufsargument. Auch Microsoft nutzt mit Windows 10 diese Strategie, wie sich an dem genannten DirectX-12-Beispiel erkennen lässt.

Windows 10 wird in vielen Gerätekategorien zum Einsatz kommen

Zu dem großen Windows-Umbau in Redmond gehören auch viele neue Gerätekategorien, die über Windows 10 unterstützt werden, eine einheitlichere Bedienung möglich machen und die Entwicklung für Programmierer vereinfachen sollen. Windows 10 kommt im Laufe des Jahres noch für Smartphones auf den Markt. Auch die Xbox One soll Windows 10 erhalten. Dazu kommen für Microsoft entwickelte Hardware wie Surface Hub, die Hololens und die sogenannten IoT-Geräte. Gerade, was das Internet of Things (IoT) angeht, lässt sich das Potenzial noch nicht abschätzen.

Damit einhergehend wird auch die Cloud immer wichtiger. Microsoft will die Daten geräteunabhängig machen, lässt aber weiterhin die Option zu, sie nur lokal zu verwalten. Auch mit Windows 10 ist auf dem Desktop ein Microsoft-Konto keine Pflicht. Dieser Zugang erleichtert aber gerade das Arbeiten mit mehreren Geräten und natürlich mit Office as a Service und seinem Abomodell.

Auch hier wurde und wird kräftig umgebaut. Für das gesamte Potenzial von Windows 10 müssen aber erst einmal die anderen Versionen des Betriebssystems folgen. Dann lässt sich auch Continuum besser beurteilen. Hier macht Microsoft aus einem ARM-basierten Smartphone einen Desktop und verspricht, dass Word und Outlook wie gewohnt zu bedienen sein werden. Das gilt natürlich nicht für alle Office-Anwendungen. Der Universal-Gedanke wird für Access und Project beispielsweise nicht verfolgt. Dafür braucht es einen x86er-Prozessor.

In der gesamten Entwicklung wird dabei Windows RT fallengelassen, das im Prinzip nur für eine Handvoll Geräte entwickelt wurde. Die Plattform hat kaum noch Bedeutung. Da Microsoft aber für lange Supportzeiträume bekannt ist, wird es noch ein kleines Windows-RT-Update im Laufe des Jahres geben, das einige Funktionen von Windows 10 auf Windows RT 8.1 portiert. Damit sind Windows-RT-Benutzer besser gestellt als Windows-8.1-Nutzer, die Windows-10-Neuerungen nur per Update bekommen.

Windows-Server-Anwender profitieren von Azure-Entwicklungen

Ein weiterer Teil der Strategie von Microsoft ist auch eine Änderung der Server-Infrastruktur, die Windows-10-Nutzer immerhin indirekt betrifft und auf die die Admin-Gemeinde teils schon gespannt wartet. Microsoft wird etwa seine Entwicklungen im Bereich Azure auch Windows-Admins bereitstellen. Kommende Serverversionen profitieren von den Verbesserungen rund um Software Defined Networking, Software Defined Storage und Storage Blobs. Besonders freuen dürften sich Admins über den neuen Nanoserver, der als Deployment-Option der regulären Server erheblich weniger Angriffsfläche bietet und damit potenziell deutlich sicherer als die normalen Windows-Server ist.

Doch all diese Entwicklungen, die auch unter Windows 10 fallen, vollziehen sich erst im nächsten Jahr. Sie werden zudem voraussichtlich auch weiterhin unter dem alten Namenschema vermarktet, sprich: Es wird einen Windows Server 2016 geben.

Die Windows-7-Linie wird deswegen aber nicht komplett aufgegeben. Viele Embedded-, Industrial- und Kassensystemversionen des Systems bleiben aus Supportgründen bestehen, werden weiter vermarktet und entwickelt. Hier sind Produktunterstützungslaufzeiten von zehn Jahren, wie sie Microsoft für Windows 10 gewährt, viel zu wenig, weswegen auch heute noch Windows XP Embedded weiter unterstützt wird. Gerade mit Windows 10 Industry, Windows 10 Embedded Compact und Windows 10 IoT wird sich hier in Zukunft auch einiges tun. Bis es so weit ist: Wir haben Windows 10 IoT Core in der Vorschau bereits angetestet und auf einem Raspberry Pi 2 installiert.

 Kleinere Änderungen und Streichungen in Windows 10

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shawly 07. Aug 2015

Das ist deine Meinung. Mir persönlich könnte nichts mehr egal sein als das...

Neuro-Chef 31. Jul 2015

Die Welt ist nicht binär (oder schwarz-weiß).. Es ist kein Argument, die beiden anderen...

deinkeks 31. Jul 2015

Oh nur noch doppelt so schnell. Sicher hast du diese Geschwidigkeitsvorteile...

Ach 31. Jul 2015

1. Nein. Zunächst einmal ist die Kontrolliebarkeit des Feedbaktolls durch den Nutzer, in...

Trollversteher 30. Jul 2015

Soso "ausgiebige Beziehungen zur NSA" - da hast Du sicher eine Quelle für? Wo wurde das...



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