Keine Überraschungen für Admins: Der planbare Patch-Tag bleibt

Der monatliche Patch-Tag wird mit Windows Update for Business nicht abgeschafft, da die vorhandene WSUS-Infrastruktur bestehen bleibt. Zudem ist planerische Sicherheit für den administrativen Alltag eine Erleichterung. Allerdings hat auch Microsoft in der Vergangenheit bei Dringlichkeit abseits der Patch-Tage Updates veröffentlicht. Da Updates in der Regel nach US-Zeiten aufgespielt werden, bedeutet das für europäische Admins meist eine Abendbelastung. Besonders schwerwiegend ist das, wenn Updates in den USA am Freitagvormittag veröffentlicht werden. Unternehmen ohne Schicht- und Bereitschaftsdienst bei der IT-Administration haben mit solchen Fällen Probleme.

Die Patch-Tage werden aber gewissermaßen entschärft. Systemadministratoren können Sicherheitslücken in Kauf nehmen, um sich die Situation bei einzelnen Stationen oder der Allgemeinheit anzuschauen. Wenn alles geklappt hat, kann der Verteilungsring seine Arbeit machen. Selbst kleinere Unternehmen sollen intern sozusagen eine Testphase für Patches starten können und nur einen kleinen Teil der Mitarbeiter mit dem aktuellen Patch-Level versorgen. Problematisch ist natürlich, dass mit jedem Tag des Wartens potenzielle Angreifer die Gelegenheit haben, sich die Patches genauer anzuschauen und Angriffe zu starten. Deswegen bleiben Details zu Patch-Tagen meist unter Verschluss.

Die Patch-Tage haben den Vorteil, dass Administratoren weltweit schnell reagieren, da sie die Veröffentlichungstermine kennen. In Zukunft wird sich das eine oder andere Unternehmen selbst bei gefährlichen Sicherheitslücken bei Bedarf ein paar Tage Zeit lassen können mit dem Update - so wie es bereits jetzt bei spontan veröffentlichten Sicherheitsupdates ist, die Administratoren unvorbereitet treffen.

Windows Update for Business wird nur für Anwender mit Pro- oder Enterprise-Lizenzen von Windows 10 kostenlos bereitgestellt.

Die unterschiedliche Behandlung der Lizenzen verwirrt

Für Anwender der Home-Edition von Windows 10 hat das alles keine Bedeutung. Die nutzen das Windows-Update wie bisher und bekommen so auch die Funktionserweiterungen schnell. Standard ist, dass die Treiberupdates zwangsweise automatisch aufgespielt werden. Nach derzeitigem Stand soll sich das aber mit einem Trick verhindern lassen. Bei der Enterprise-Funktion gibt es von vornherein mehr Flexibilität. Die Option, Windows 10 als Long Term Servicing Branch zu verteilen, verhindert die Installation aller neuen Funktionen. Hier bekommt der Administrator für seine Rechner nur noch Sicherheitsupdates. Die LTSB-Version bietet damit eine besonders hohe Plattformstabilität. Wie bereits erwähnt fällt damit der Edge-Browser komplett weg, da dieser - aus Plattformsicht - ein instabiles Softwareprodukt ist. Eine LTSB-Version bleibt insgesamt zehn Jahre stabil.

Dazwischen liegt der Current Branch for Business, der eine Updateverzögerung von bis zu acht Monaten ermöglicht, allerdings nur für Besitzer von Pro- und Enterprise-Lizenzen. Das Thema ist komplex, insbesondere, da der Aufbau der neuen Update-Infrastruktur noch nicht abgeschlossen ist.

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 Änderungen in der Administration durch Windows Update for BusinessKleinere Änderungen und Streichungen in Windows 10 
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LordSiesta 01. Aug 2023

Und die zweite Möglichkeit? EDIT: Und warum betreibst du hier Leichenfledderei? Der...

shawly 07. Aug 2015

Das ist deine Meinung. Mir persönlich könnte nichts mehr egal sein als das...

deinkeks 31. Jul 2015

Oh nur noch doppelt so schnell. Sicher hast du diese Geschwidigkeitsvorteile...

Ach 31. Jul 2015

1. Nein. Zunächst einmal ist die Kontrolliebarkeit des Feedbaktolls durch den Nutzer, in...



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