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Microsoft Deutschland: "Neue Mitarbeiter fragen nach Homeoffice-Möglichkeiten"

Microsoft greift Yahoo wegen der Abschaffung von Homeoffice an. "Yahoo führt mit der Einführung der Anwesenheitspflicht flexible Arbeitsmodelle ad absurdum und katapultiert sich damit bei Bewerbern ins Abseits", so eine Sprecherin.

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Microsoft Store in Bellevue (Washington)
Microsoft Store in Bellevue (Washington) (Bild: Marcus Donner/Reuters)

Microsoft meldet sich in der Debatte um das Arbeiten im Homeoffice zu Wort. Unternehmen mit starren Strukturen seien für viele Arbeitnehmer zunehmend unattraktiv, erklärte Microsoft Deutschland. "In unseren Bewerbungsgesprächen gehört die Frage nach flexiblen Arbeitsbedingungen mittlerweile genauso dazu wie Fragen zu Aufstiegschancen oder Sozialleistungen. Dabei stehen aber weniger Teilzeitjobs im Vordergrund als die Frage nach Anwesenheitspflichten und Möglichkeiten, im Homeoffice zu arbeiten", führte Brigitte Hirl-Höfer aus, Senior Director Human Resources und Mitglied der Geschäftsführung Microsoft Deutschland.

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Damit flexible Arbeitsmodelle funktionierten, reiche die Implementierung moderner Informationstechnologie nicht aus. Gleichzeitig müsse ein grundlegender Kulturwandel stattfinden. Arbeitsprozesse und -strukturen müssten verändert, die Kommunikation innerhalb von Teams müsse neu aufgesetzt werden und ein Bewusstseinswandel aller Mitarbeiter müsse eintreten.

"Gerade als Technologieunternehmen nehmen wir hier eine Vorreiterrolle ein. Yahoo führt mit der Einführung der Anwesenheitspflicht flexible Arbeitsmodelle ad absurdum und katapultiert sich damit bei Bewerbern ins Abseits", so Hirl-Höfer. Die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, erleichtere nicht nur die persönliche Work-Life-Balance, sondern auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. "Für uns als Unternehmen bedeutet das vor allem eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit, eine geringere Fluktuation und eine höhere Produktivität".

Einen Abfall der Produktivität durch Mitarbeiter im Homeoffice habe Microsoft nicht feststellen können, sagte eine Sprecherin Golem.de.

Die neue Yahoo-Chefin Marissa Mayer fordert alle Beschäftigten, die im Homeoffice arbeiten, dazu auf, ins Yahoo-Büro zu wechseln. Jackie Reses, Director für Human Resources bei Yahoo, schrieb im Auftrag von Mayer an die Mitarbeiter: "Einige der besten Ideen und Einsichten entstehen durch Diskussionen im Korridor oder in der Cafeteria, dadurch, dass man neue Leute trifft oder auf spontanen Teamtreffen. Geschwindigkeit und Qualität leiden oft, wenn wir von zu Hause arbeiten."

Das Verhältnis zwischen Yahoo und Microsoft könnte angespannt sein: Yahoo-Firmenchefin Marissa Mayer hatte sich enttäuscht über die Werbepartnerschaft mit Microsoft geäußert. Yahoo gab am 6. Februar 2013 bekannt, dass Google über sein Werbenetzwerk Adsense und Admob für mobile Endgeräte Anzeigen auf Yahoo-Webseiten platzieren werde. Dabei geht es um kontextbezogene Werbung, die sich auf Sucheingaben und Aktivitäten der Nutzer bezieht. Yahoo hat in dem Bereich weitere Partner.

Das Blog All Things D vermutet, dass Yahoo eine weitergehende Zusammenarbeit mit Google plane. Gegenwärtig übernimmt Microsoft die Vermarktung der Suchmaschinenwerbung von Yahoo. Mayer hatte laut All Things D öffentlich erklärt, dass sie unzufrieden mit der Entwicklung der Partnerschaft mit Microsoft für Yahoo sei.



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Neuro-Chef 06. Mär 2013

Das bezog sich nur darauf, in der Freizeit unbezahlt an die Arbeit zu denken. Also so...

Ekelpack 28. Feb 2013

Man braucht eh verlässliche Mitarbeiter. Es gibt genügend Leute, die den ganzen Tag im...

hive 28. Feb 2013

... ist schon etwas ironisch.... Vom Propagangenutzen der PR-Abteilung mal abgesehen...


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