Microsoft: Der erste Insider-Build von Windows 11 ist da

Windows 11 ist bereits als frühe Testversion im Dev-Channel verfügbar. Es ist wesentlich weiter entwickelt als der geleakte Build.

Artikel veröffentlicht am ,
Windows 11 kann bereits getestet werden.
Windows 11 kann bereits getestet werden. (Bild: Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Kurz nach dem Start des Insider-Programms für Windows 11 hat Microsoft bereits einen ersten Preview-Build des neuen Betriebssystems vorgestellt. Die Version 10.0.22000.51 kann für alle Mitglieder des Dev-Channels heruntergeladen werden. Dazu muss ein Konto im besagten Channel angemeldet und die eigene Hardware den minimalen Anforderungen des OS entsprechen. Diese sind bekanntlich höher als noch bei Windows 10. Anschließend ist das Image per Windows Update beziehbar.

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Die erste Insider Preview bringt weitere interessante Neuerungen. Laut Caschys Blog wird etwa eine dynamische Bildrate (Dynamic Refresh Rate, DRR) unterstützt, bei der das System zwischen 60 und 120 Hz umschalten kann. Im dynamischen Modus soll das OS etwa beim Schreiben von Inhalten auf 60 Hz schalten. Wenn eine Webseite gescrollt wird, dann werden die vollen 120 Hz eingeschaltet.

Das setzt natürlich ein schnell aktualisierendes Panel und eine Implementation von Variable Refresh Rate voraus. Dieser Standard wird etwa in HDMI 2.1 implementiert. Displayport verwendet hingegen etwa AMD Freesync oder Nvidia Gsync. Es wird sich zeigen, ob Windows 11 auch diese beiden Standards für DRR nutzen kann. Zudem soll der DRR-Modus nicht in Games funktionieren. Diese werden weiterhin über die eigenen App-Einstellungen konfiguriert.

Optisch neues Einstellungsmenü

Es wird immer mehr klar, wie unfertig der zuvor geleakte Build von Windows 11 tatsächlich ist: Der neue Insider Build zeigt ein überarbeitetes Einstellungsmenü, welches etwa eine verbesserte Energieübersicht und das vom Fluent Design inspirierte Benutzerinterface und Icons übernimmt.

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Das Touch-Keyboard in Windows 11 unterstützt angepasste Themen und eigene Fensterhintergründe. 13 dieser Themen sind hier bereits vorinstalliert. Außerdem wird oberhalb der Tastatur eine Übersicht mit Emojis, Gifs und Kaomoji angezeigt.

Bugs und Glitches zu erwarten

Passend dazu hat Microsoft Office-Apps wie Word, Excel und Powerpoint ein neues Design gegeben, das zu Windows 11 passt. Das Redesign wird wie Windows 11 zurzeit als Insider-Build vorgestellt und integriert neue Icons und die typischen abgerundeten Ecken an In-App-Elementen wie der Ribbon-Ansicht.

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Laut Microsoft werden bereits die neuen Fingergesten unterstützt, die Windows 11 einführt und die sich an bekannte Trackpad-Gesten mit drei und vier Fingern anlehnen. User können so Fenster wechseln, auf andere Desktops navigieren oder die Taskansicht öffnen.

Natürlich ist die Testversion auch fehlerbehaftet. Es sollte mit Bugs und Glitches beim Startmenü gerechnet werden. Einige Tester berichten etwa von nicht anpinnbaren Icons im Startmenü oder verschwindenden Icons. In weiteren Preview-Builds werden solche Dinge oft gefixt, um dann weitere Fehler zu offenbaren.

Der finale Release ist für den Herbst 2021 geplant. Ein kostenloses Upgrade von Windows 10 folgt dann im Jahr 2022.

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pool 02. Jul 2021

Ich meine, zumindest diejenigen, die sich hier stark empören, scheinen sehr starke...

DieTatsaechlich... 30. Jun 2021

Drücke die Daumen, dass Du einen Kompromiss findest. Ich habe gehofft, diese ewigen GUI...

crazypsycho 29. Jun 2021

Ich arbeite bereits mit virtuellen Desktops. Gerade dann ist ein echte Taskleiste, also...



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