Microsoft: Dem Windows Live Messenger droht das Aus

Microsofts Dienst Windows Live Messenger soll nach einem Medienbericht zugunsten von Skype geschlossen werden. Mit diesem Schritt könnte Microsoft seine Produktpalette, die durch Zukäufe diversifiziert wurde, wieder konzentrieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Skype soll den Windows Live Messenger beerben.
Skype soll den Windows Live Messenger beerben. (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Microsofts Windows Live Messenger soll nach Informationen der Website The Verge künftig abgeschaltet werden. Die Nutzer des Instant Messengers können damit nicht nur im Microsoft-eigenen Netzwerk, sondern auch mit Anwendern des Yahoo Messengers und Facebook-Chat kommunizieren. Der Windows Live Messenger ist nicht nur für Windows, sondern auch für Xbox 360, OS X, Android und iOS erhältlich.

Stellenmarkt
  1. Software Tester / Softwaretester (m/w/d)
    AGROLAB GMBH, Landshut
  2. IT-Systembetreuer (m/w/d) Sharepoint
    Psychiatrisches Zentrum Nordbaden, Wiesloch
Detailsuche

Den ersten Schritt, mit dem der Übergang vom Live Messenger zu Skype erleichtert wird, hat Microsoft mit dem neuen Skype 6.0 für Mac OS X und Skype 6.0 für den Windows-Desktop bereits getan. Neue Nutzer müssen keinen separaten Skype-Account mehr anlegen, wenn sie bereits einen Microsoft-Live-Account besitzen oder bei dem sozialen Netzwerk Facebook angemeldet sind. Der Login-Screen von Skype 6.0 bietet damit drei verschiedene Möglichkeiten zur Einwahl. Auch bei Skype für Windows 8 können Skype-Nutzer ihren Microsoft-Live- mit ihrem Skype-Account verbinden. Die alten Skype-Zugangsdaten werden dann nicht mehr benötigt, sollen aber auch noch funktionieren.

Nach Angaben von The Verge könnte Microsoft das Ende des Windows Live Messengers schon in der kommenden Woche Mitte November 2012 ankündigen. Das Programm existiert seit Ende 2005 unter diesem Namen und geht auf den MSN Messenger zurück, der Mitte 1999 vorgestellt wurde.

Skype hatte schon viele Besitzer

Skype wurde 2004 von dem schwedischen Unternehmer Niklas Zennström und dem Dänen Janus Friis gegründet. Im September 2005 kaufte eBay Skype für 3,1 Milliarden US-Dollar. Mitte Mai 2010 hatte Microsoft dann die Übernahme von Skype für 8,5 Milliarden US-Dollar angekündigt. Im Oktober 2011 wurde die Übernahme dann auch von der Europäischen Kommission genehmigt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


abUndAnPoster 07. Nov 2012

Ich erinnere mich noch daran, dass es dieses Feature früher über den Live-Messenger zur...

abUndAnPoster 07. Nov 2012

Ich habe festgestellt, dass die anderen Kontakte nur verfügbar sind, wenn du dich auch...

Lala Satalin... 07. Nov 2012

Warum sollte es denn nicht auch bald verbuggte libs geben, die sich mit Skype-Protokollen...

Lala Satalin... 07. Nov 2012

Das wird sicherlich der Fall sein, wenn MSN abgeschaltet wird. Das wird wahrscheinlich...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Westworld Staffel 4 auf DVD
Aufstieg und Fall einer großen Science-Fiction-Serie

Die vierte und letzte Staffel von Westworld gibt es jetzt auf UHD und Blu-ray. Dass es keine fünfte Staffel gibt, ist schade, denn Westworld ist eine der besten Sci-Fi-Serien überhaupt - selbst ihr Ende, das eigentlich keines sein sollte.
Von Peter Osteried

Westworld Staffel 4 auf DVD: Aufstieg und Fall einer großen Science-Fiction-Serie
Artikel
  1. Twitter: Was bisher bei Elon Musks Twitter 2.0 geschah
    Twitter
    Was bisher bei Elon Musks Twitter 2.0 geschah

    Nach der Twitter-Übernahme durch Elon Musk ist klar: Das Netzwerk hat wesentlich weniger Mitarbeiter. Es ist aber noch viel mehr passiert.
    Ein Bericht von Oliver Nickel

  2. Katastrophenschutz: Endlich klingelt es am Warntag
    Katastrophenschutz  
    Endlich klingelt es am Warntag

    Zwei Jahre nach dem ersten bundesweiten Warntag klingelt es dank Cell Broadcast deutschlandweit. An anderen Stellen fehlen weiterhin Warnmittel.
    Ein Bericht von Sebastian Grüner und Friedhelm Greis

  3. Listan: Be-Quiet-Eigner kauft Tastaturhersteller Mountain
    Listan
    Be-Quiet-Eigner kauft Tastaturhersteller Mountain

    Listan wird künftig neben Netzteilen von Be Quiet und Lüftern von Xilence auch Tastaturen und Mäuse anbieten - Mountain wird übernommen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bei Amazon • Samsung SSDs bis -28% • Rabatt-Code für ebay • Logitech Mäuse, Tastaturen & Headsets -53% • HyperX PC-Peripherie -56% • Google Pixel 6 & 7 -49% • PS5-Spiele günstiger • Tiefstpreise: Asus RTX 4080 1.640,90€, Roccat Kone Pro 39,99€, Asus RTX 6950 XT 939€ [Werbung]
    •  /