Microsoft: Das Windows-10-Setup wird bei Fehlern weniger kryptisch
Das kommende Windows-10-Inhaltsupdate 19H1 wird Fehlermeldungen während des Windows-Setups klarer und verständlicher machen. Statt einer KB-Bezeichnung soll das Betriebssystem Hinweise geben, welche Punkte eine Installation verhindern. Microsoft berichtet davon in einem öffentlich gestreamten Insider-Meeting(öffnet im neuen Fenster). Statt auf einen Knowledge-Base-Artikel zu verweisen, gibt das Betriebssystem künftig Hinweise und bietet teilweise Lösungvorschläge im Installationsdialog an.
So können innerhalb des Setups etwa Applikationen deinstalliert werden, die eine Installation von Windows auf dem Hostsystem verhindern. Bei einigen Programmen ist das nicht möglich. Dann blendet Windows 10 einen Hinweis ein, dass zuerst eine manuelle Deinstallation erfolgen muss. An anderer Stelle werden Nutzer darauf hingewiesen, Funktionen wie die Datenverschlüsselung für ein reibungsloses Setup temporär zu deaktivieren.
Drittanbieter können Informationen an Windows-Setup übergeben
Unter den verschiedenen Punkten führt ein Mehr-erfahren-Link zu weiteren Informationen. Auch das ist bisher nicht der Fall. Es soll zudem Drittherstellern möglich sein, ihre Informationen für das Windows-Setup zur Verfügung zu stellen. Dadurch kann das Betriebssystem noch detailliertere Hinweise geben.
Das Update 19H1 soll planmäßig im April 2019 erscheinen. Es bringt neben dem überarbeiteten Setup-Dialog Funktionen wie den Sandbox-Modus, eine sich selbst verändernde Touch-Tastatur und diverse kleinere Neuerungen wie das Light-Thema, das Windows-10-Elemente in hellen Tönen anzeigt.
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