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Microsoft: Das Windows-10-Logo sieht bald anders aus

Das Fluent Design wird das Aussehen von Microsoft-Produkten veränden. Dazu zählen auch deren Symbole. Das Unternehmen zeigt als Beispiele eine neue Version des Windows-10-Fensters und der Icons von Office 365.
/ Oliver Nickel
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Das Windows-Logo sieht in Zukunft anders aus. (Bild: Microsoft)
Das Windows-Logo sieht in Zukunft anders aus. Bild: Microsoft

Neben den Änderungen am generellen GUI-Design für Office 365 und andere Programme wird Microsoft die Logos und Icons aller Apps neu gestalten. Auch das Windows-10-Logo gehört dazu. Zwar wird dieses noch immer die charakteristischen vier Kacheln und eine leichte perspektivische Verzerrung aufweisen, allerdings wird es runder und die Farben werden subtiler. Das Designteam wird viele Symbole nach diesen Richtlinien ändern und subtile Farbverläufe statt großer einfarbiger Flächen einsetzen. Ecken werden stärker abgerundet, um dem Aussehen des Fluent Designs zu entsprechen.

Microsofts Designleiter für Office, Jon Friedman, beschreibt die Überholung der Designs in einem Blog-Post auf dem Portal Medium(öffnet im neuen Fenster) . Dort veröffentlichte das Unternehmen auch einige Vorschauen für die kommenden Icons. "Wir mussten Innovation und Änderung signalisieren und gleichzeitig die Vertrautheit für Kunden beibehalten" , erklärt Friedman. Das Fluent Design System soll dabei helfen, ein einheitliches Aussehen aller Microsoft-Produkte zu liefern. Diese seien von etwa zehn Applikationen auf mehr als 100 Produkte angestiegen.

Wichtig für Microsoft: Symbole sollen auch in 3D-Form vorliegen. Deshalb beginnt der Designprozess eines neuen Icons wohl immer in der dritten Dimension. Die Idee ist es, diese künftig auch in den Bereichen Augmented Reality und Virtual Reality einzusetzen. Der Hersteller investiert mit dem Hololens-Projekt einige Ressourcen in diese Techniken.

Microsoft Hololens 2 – Hands on (MWC 2019)
Microsoft Hololens 2 – Hands on (MWC 2019) (01:15)

Laut dem IT-Magazin Fossbytes wird das neue Windows-10-Logo wohl nicht mit dem kommenden Update 2004 ausgespielt. Stattdessen wolle das Unternehmen auf den Release von Windows 10 X warten. Diese Version des Betriebssystems soll für Dual-Screen-Geräte optimiert sein und wurde im Zusammenhang mit dem Surface Duo und Surface Neo vorgestellt.


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