Microsoft: "Das Telefon ist schon tot"

Microsoft will durchaus ein neues Smartphone auf den Markt bringen, es soll allerdings nicht aktuellen Geräten ähneln. Hololens-Erfinder Alex Kipman lässt sich sogar zu der Aussage hinreißen, das Telefon an sich sei bereits tot - die Nutzer hätten es nur noch nicht gemerkt.

Artikel veröffentlicht am ,
So sollen Microsofts Smartphones in Zukunft nicht mehr aussehen.
So sollen Microsofts Smartphones in Zukunft nicht mehr aussehen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Microsoft-Chef Satya Nadella hat in einem Podcast-Interview mit Marketplace bekräftigt, dass das Unternehmen weiterhin plane, neue Smartphones auf den Markt zu bringen - diese sollen allerdings nicht zwingenderweise wie bisherige Geräte aussehen. Nadella zufolge will Microsoft bei Smartphones eine ähnliche Strategie verfolgen wie beim Surface.

Microsoft will gleiche Strategie wie bei Surfaces verfolgen

Stellenmarkt
  1. Systemadministratorin / Systemadministrator
    Kreis Segeberg, Hamburg
  2. Product Owner m/w/d Corporate Solutions
    FLYERALARM Vertriebs GmbH, Würzburg
Detailsuche

Das Surface-Lineup hat Nadella zufolge die 2-in-1-Produktkategorie geprägt, was man mit Smartphones wiederholen wolle. "Wir schauen, was die nächste Veränderung in Form und Funktion ist", sagt Nadella in dem Interview.

Der Entwickler von Microsofts AR-Headset Hololens, Alex Kipman, wird diesbezüglich deutlicher: "Das Telefon ist tot", sagt er im Gespräch mit Bloomberg. "Die Nutzer haben das nur noch nicht realisiert". Kipman ist überzeugt, dass das Smartphone irgendwann von einem Mixed-Reality-Gerät wie der Hololens ersetzt werde.

Microsoft spielt im Smartphone-Bereich keine Rolle mehr

Angesichts der aktuellen Marktlage mit Samsung und Apple als dominierenden Herstellern sowie Huawei und anderen chinesischen Unternehmen auf den Plätzen dahinter und der Tatsache, dass all diese Firmen "traditionelle" Smartphones herstellen und diese gut verkaufen, bleibt die Frage offen, inwieweit Microsoft mit dem Konzept einer neuen Mobiltelefonkategorie Erfolg haben kann. Andererseits hat das Unternehmen mit der Hololens gezeigt, dass es im Bereich Augmented Reality durchaus wegweisend ist - ein echtes Consumer-Gerät ist das Headset aber nicht. Nadella geht es aber wohl auch weniger um die kurze Frist, sondern um die längerfristige Entwicklung.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Angaben zu möglichen Zeitrahmen geben weder Nadella noch Kipman an. Dass der traditionelle Smartphone-Markt für Microsoft nicht mehr von Interesse ist, zeigt die eigene Produktpolitik mit den Lumia-Geräten. Nachdem Microsoft mit Windows Phone 8.1 durchaus Marktanteile gewinnen konnte, spielt Windows 10 für Smartphones mittlerweile im weltweiten Smartphone-Markt keine Rolle mehr.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Akkutechnik
CATL stellt erste Natrium-Ionen-Akkus für Autos vor

160 Wh pro Kilogramm. 80 Prozent Akkuladung in 15 Minuten. 90 Prozent Kapazität bei minus 20 Grad Celsius. CATL startet eine neue Ära der Akku-Technik.
Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Akkutechnik: CATL stellt erste Natrium-Ionen-Akkus für Autos vor
Artikel
  1. Erneuerbare Energien: Größte Gezeitenturbine geht vor Schottland in Betrieb
    Erneuerbare Energien
    Größte Gezeitenturbine geht vor Schottland in Betrieb

    Die Meere bieten viel Energie, die sich in elektrischen Strom wandeln lässt. In Schottland ist gerade ein neues Gezeitenkraftwerk ans Netz gegangen.

  2. Verschlüsselung: Windows-Verschlüsselung Bitlocker trotz TPM-Schutz umgangen
    Verschlüsselung
    Windows-Verschlüsselung Bitlocker trotz TPM-Schutz umgangen

    Eine mit Bitlocker verschlüsselte SSD mit TPM-Schutz lässt sich relativ einfach knacken. Ein Passwort schützt, ist aber nicht der Standard.

  3. Spionagesoftware: Israelische Behörden überprüfen Pegasus-Hersteller NSO
    Spionagesoftware
    Israelische Behörden überprüfen Pegasus-Hersteller NSO

    War es eine Razzia oder eine freundliche Besichtigung? Der diplomatische Druck auf Israel wegen des Trojaner-Herstellers NSO zeigt offenbar Wirkung.

Anonymer Nutzer 08. Mai 2017

Auch die späten Lumias waren und sind nicht durch die Bank schlecht. Aber das OS, das...

rommudoh 07. Mai 2017

Andersrum. Mit Touch Tube auf meinem Windows Phone bin ich zufrieden. Ich suche eine...

redmord 07. Mai 2017

Dafür glänzt du hier mit ausgesprochen starken sozialen Fähigkeiten.

pk_erchner 07. Mai 2017

Gratulation zum Erkennen von Zynismus Ich frage mich warum Microsoft dies nicht erkennt...

tk (Golem.de) 07. Mai 2017

Hallo! Auf diese Fragen kann nur Microsoft antworten, was sie natürlich nicht machen...



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Bosch Professional günstiger • Asus TUF Gaming 23,8" FHD 144Hz 169€ • Acer-Chromebooks zu Bestpreisen (u. a. 14" 64GB 229€) • Alternate (u. a. Deepcool-Gehäuselüfter ab 24,99€) • EA-Spiele (PC) günstiger (u. a. Battlefield 5 5,99€) • Philips-Fernseher 65" Ambilight 679€ [Werbung]
    •  /