Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Microsoft: Das Surface Pro mit neuem ARM-Chip und OLED-Panel ist da

Microsoft bietet das Surface Pro mit mindestens 16 GByte RAM und einer merklich besseren Akkulaufzeit an. Das wird nicht günstig.
/ Oliver Nickel
20 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Das Surface Pro bleibt dem bekannten Design treu. (Bild: Microsoft)
Das Surface Pro bleibt dem bekannten Design treu. Bild: Microsoft

Das Surface Pro 10 wurde mit Fokus auf Geschäftskunden vorgestellt. Privatkunden warteten derweil auf einen allgemein verfügbaren Nachfolger von Microsofts 2-in-1-Gerät. Das hat der Konzern nun vorgestellt. Das neue Surface Pro(öffnet im neuen Fenster) wird optional mit OLED-Panel ausgestattet und gehört zu den ersten Windows-Geräten mit Qualcomms Snapdragon-X-Chip der Oryon-Serie.

Microsoft bietet eine ganze Reihe an Snapdragon-Chips zur Auswahl an. In den günstigen Varianten gibt es den Snapdragon X Plus X1P-64-100 mit zehn Kernen. Die teureren Varianten können mit dem vollausgebauten Snapdragon X Elite mit zwölf Cores arbeiten. Allerdings sagt Microsoft nicht genau, welche Version des X Elite hier genutzt wird. Alle Modellvarianten setzen auf die integrierte Adreno-GPU und eine 45-TOPS-NPU für KI-Aufgaben.

User haben zudem die Auswahl zwischen 256, 512 und 1.024 GByte SSD-Speicher. Der RAM ist bis auf eine Ausnahme immer auf 16 GByte begrenzt und kann nur im teuersten Modell für 500 Euro Aufpreis auf 32 GByte aufgerüstet werden. Alle Geräte verwenden ein Wi-Fi-7-Modul für WLAN-Kommunikation. Ein Mobilfunkmodul mit 5G-Kompatibilität soll im Herbst 2024 folgen.

Design bleibt gleich

An sich hat sich am allgemeinen Design nichts geändert. Das Surface Pro integriert weiterhin ein 13 Zoll großes Panel mit Touchscreen, 2.880 x 1.920 Pixeln Auflösung und einer dynamischen Bildfrequenz bis zu 120 Hz. Die maximale Helligkeit in HDR-Content soll 900 cd/m² betragen. Das gilt aber nur für die OLED-Version. Das IPS-Modell ist auf 600 cd/m² begrenzt.

Mit dem verbauten Akku soll das System maximal 14 Stunden bei Videowiedergabe durchhalten. Das wäre ein guter Wert für die Surface-Pro-Reihe, wenn die Herstellerangaben auch stimmen. Am Gehäuse sind zwei USB-C-Ports mit USB-4-Standard vorhanden: Dazu kommt der bekannte Klappständer und ein magnetischer Konnektor für das optionale Tastatur-Cover. Auch der Slim Pen 2 ist optional und nicht im Lieferumfang enthalten.

Das Surface Pro mit Snapdragon-Chip kann ab 1.200 Euro mit Snapdragon X Plus, 16 GByte RAM und 256-GByte-SSD bei Microsoft bestellt werden. Das Upgrade auf ein OLED-Panel, 512-GByte-SSD und Snapdragon X Elite kostet insgesamt 1.800 Euro.


Relevante Themen