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Microsoft: Das Surface Pro 9 wird endlich reparierbar

Bisherige Surface-Pro-Tablets konnten nicht einmal ohne Schäden geöffnet werden. Das Surface Pro 9 ändert dies laut iFixit.
/ Oliver Nickel
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Das Surface Pro 9 ist wesentlich besser reparierbar als zuvor. (Bild: Microsoft)
Das Surface Pro 9 ist wesentlich besser reparierbar als zuvor. Bild: Microsoft

Microsofts Surface-Pro-Geräte gehörten für iFixit stets zu den am schlechtesten reparierbaren Notebooks und Tablets auf dem Markt. Mit dem aktuellen Surface Pro 9 soll sich das nun ändern. Der Konzern hat mit dem Expertenteam von iFixit zusammengearbeitet, um das Tablet besser zugänglich und reparierbar zu machen. Das scheint geklappt zu haben.

Laut iFixit(öffnet im neuen Fenster) bekommt das neue Surface Pro 9 einen Reparierbarkeitswert von 7 aus 10 Punkten. Vorige Modelle mussten sich mit 1 aus 10 Punkten zufriedengeben. Microsoft hat offenbar an jeder denkbaren Stelle nachgebessert. So ist das Touch-Display zwar immernoch mittels Kleber an der Schale befestigt. Allerdings wird es nicht mehr unreparierbar beschädigt, wenn Kunden das Gerät öffnen wollen. Microsoft verwendet weniger kräftigen Klebstoff und das Öffnen ist mittels Fön oder Hitzepad einfach möglich.

Microsoft plant Ersatzteile und Anleitungen

Das Team von iFixit lobt zudem die einfache Zugänglichkeit der SSD. Dabei wird die schraubenlose Abdeckung abgenommen und bietet direkten Zugang auf das M.2-2230-Laufwerk. Hier muss kein Display abgenommen werden, was aber bei Vorgängermodellen bereits der Fall war. Neu ist hingegen der komplett geschraubte Akku, welcher nun sehr leicht vom Rest des Gerätes abgeschraubt und getauscht werden kann. Bisher wurden die Energiespeicher stets fest und untrennbar an der Gehäuseunterseite verklebt.

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Auch das Mainboard, welches das SoC und die RAM-Flashzellen integriert, und die einzelnen Anschlüsse lassen sich leicht austauschen. Microsoft plant zudem, Anfang 2023 Ersatzteile für das Surface Pro 9 anzubieten. Zusätzlich dazu wird es frei zugängliche Reparaturtutorials geben. So können Endkunden schlussendlich ihre Geräte selbst reparieren oder sie für weniger Geld bei Fachleuten instand setzen lassen.


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