Microsoft: Das Mai-Update für Windows 10 ist da

Windows 10 2004 kann derzeit manuell heruntergeladen werden. Microsoft Edge wird speichereffizienter und Windows 10 inklusiver.

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Das Update kann bisher nur manuell angestoßen werden.
Das Update kann bisher nur manuell angestoßen werden. (Bild: Pixabay.com/CC0 1.0)

Microsoft schaltet das neue Inhaltsupdate Windows 10 2004 frei. Interessierte können sich das Mai 2020 Update manuell herunterladen. Dazu verwenden sie den Windows-Update-Dialog in den Systemeinstellungen. Das berichtet Microsoft in einem Blog-Post. Allerdings werden zunächst nicht alle Geräte mit dem Update versorgt. Nur solche, die bereits Windows 10 1903 und 1909 installiert haben, sind für den manuellen Vorgang freigeschaltet.

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"Um sicherzustellen, dass Sie eine produktive und sichere Erfahrung mit ihren Windows-10-Geräten haben, gehen wir das Mai-Update in Phasen an", begründet Microsoft diese Entscheidung. Das war bereits beim vorherigen Update 1909 im Herbst 2019 der Fall. Es scheint zudem zunächst nur das manuelle Update möglich zu sein. Später wird Microsoft es wieder automatisch verteilen.

Das Entwicklerteam weist darauf hin, dass mit dem Start des Mai-Updates zudem der halbjährige Channel auch für den Endkundenmarkt aktiv werde. Die Version 2004 wird 18 Monate lang unterstützt. Danach ist das Upgrade auf eine dann neuere Version von Windows 10 notwendig. IT-Administratoren rät Microsoft dabei, schon jetzt Testballons zu starten, die Windows 10 2004 nutzten. Darauf können im Voraus Applikationen und Software des eigenen Unternehmens getestet werden. Die Version 2004 ist für Massenauslieferung in Unternehmen freigeschaltet und daher per Windows Server Update Services (WSUS) oder per Volume Licensing Center (VLSC) herunterladbar.

Einige Neuerungen im Windows-Update 2004

In einem separaten Blog-Post fasst Microsoft noch einmal Neuigkeiten zur Version 2004 zusammen. Bluetooth-Pairing soll einfacher und schneller werden. Außerdem können virtuelle Desktops nach Wunsch umbenannt werden - statt etwa Desktop 1 und Desktop 2. Microsoft integriert zudem DirectX 12 Ultimate im neuen Update, außerdem wird die Xbox Game Bar Dritthersteller-Widgets unterstützen.

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Der in Windows 10 integrierte Editor Notepad wird um einige Komfortfunktionen wie Zoom und einem Marker, der Änderungen im Dokument anzeigt, erweitert. Der integrierte Taschenrechner kann nun immer im Vordergrund dargestellt werden. Außerdem wird Microsoft Edge weniger Speicher benötigen. Microsoft spricht von einer RAM-Ersparnis von etwa 27 Prozent.

Ursprünglich als Vorbereitung auf mehr Windows-10-on-ARM-Geräte gedacht: Microsoft bringt Anrufe per Your-Phone-App für ARM-Geräte. Außerdem können damit Fotos und Apps zwischen Android-Telefonen und Windows-10-Hardware synchronisiert werden. Cortana wird ein verbessertes Chat-Interface bekommen. Personen können der Software Fragen in natürlicher Sprache per Texteingabe stellen. Die Assistentin soll zuverlässiger antworten können.

Es wird eine verbesserte Augensteuerung für Windows 10 implementiert, etwa eine Drag-and-Drop-Funktion. Außerdem können Menschen den Textcursor prominenter darstellen und die Lupe darauf zentrieren. Die Vorlesefunktion Narrator wurde ebenfalls verbessert. Dessen Reaktionsgeräusche sollen klarer sein, und es gibt ein Kommando für die Zusammenfassung von Webseiten.

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