Microsoft-Chef: Cloud wächst stark, aber Windows bleibt sehr wichtig

Microsoft ist einer de führenden Cloud-Anbieter. Konzernchef Satya Nadella betont dabei die anhaltende Bedeutung von Windows und des PCs.

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Microsoft-Chef Satya Nadella
Microsoft-Chef Satya Nadella (Bild: Brad Barket/Getty Images for Fast Company)

Ein starkes Cloud-Geschäft hat Microsoft im vergangenen Quartal zu deutlich mehr Umsatz verholfen, aber Windows bleibt für Microsoft wichtig. In den drei Monaten bis Ende März legten die Erlöse gegenüber dem Vorjahreswert um 18 Prozent auf 49,4 Milliarden US-Dollar zu, wie das Unternehmen am 26. April 2022 nach US-Börsenschluss mitteilte. Damit verdiente Microsoft 16,7 Milliarden Dollar oder 8 Prozent mehr als vor einem Jahr.

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Aber trotz des Fokus auf das Cloud-Geschäft unterstrich Konzernchef Satya Nadella in der Telefonkonferenz die Bedeutung von Windows. Im Ausblick auf den PC-Markt des Jahres 2022 betonte er die "Dauerhaftigkeit" des Windows-Geschäfts. "Windows ist eine Grundlage für Office 365", sagte Nadella. "Wir haben gerade Windows 11 auf den Markt gebracht und werden uns hier weiterhin auf Geschäftskunden konzentrieren."

Nadella sagte über Windows, dass "die Intensität der Nutzung zugenommen hat und wir mit unserer großen installierten Basis erhebliche Wachstumsmöglichkeiten haben". Der PC bleibe wichtig im Leben der Menschen.

Microsoft-Aktien stiegen im nachbörslichen Handel um mehr als 6 Prozent, weil das Management einen starken Ausblick auf das laufende Quartal gab. Software-Aktien sind in diesem Jahr gefallen, wobei Microsoft genau wie der Nasdaq Composite Index rund 20 Prozent verloren hat.

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Der US-Konzern kann sich weiter auf seine Cloud-Infrastruktur verlassen. So erzielte die Azure-Plattform ein Umsatzplus von 46 Prozent. Das seit 2016 zum Konzern gehörende Karriereportal Linkedin steigerte den Umsatz um 34 Prozent. Das Geschäft rund um die Spielkonsole Xbox sowie mit Surface Hardware verzeichnete ebenfalls deutliches Wachstum. Insgesamt lagen die Quartalszahlen leicht über den Erwartungen der Experten.

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Microsoft kündigte im Januar mit seinem 75-Milliarden-Dollar-Angebot für Activision Blizzard (Call of Duty, World of Warcraft und Candy Crush) seine bisher größte Übernahme an. Der Kauf soll den Abonnementdienst Microsoft Game Pass stärken, der Spiele gegen eine monatliche Gebühr bietet. Der Videospielbereich erwirtschaftete im Jahr 2021 fast 10 Prozent des Umsatzes von Microsoft.

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