Abo
  • Services:

Microsoft: Bug sorgt für versetzte Strichzüge auf dem Surface Pro

Ungenaue und um mehrere Millimeter versetzte Eingaben: Der Digitizer des Surface Pro hat wohl einen Fehler, der dessen Nutzung stark einschränkt. Die Ursache scheinen elektronische Störungen zu sein, die bei einer Berührung auftreten. Viele Nutzer berichten über denselben Fehler.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Surface Pro mit Tastatur-Dock
Das Surface Pro mit Tastatur-Dock (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

In Microsoft-Support-Foren häufen sich die Vorfälle fehlerhafter Digitizer des aktuellen Surface Pro aus dem Jahr 2017. Mehrere Besitzer des Tablets berichten von ungenauer Stifteingabe. Sobald Nutzer den Handballen zum Abstützen aufsetzen, zieht der Stift Linien versetzt zur eigentlichen Stiftspitze. Berichtet wird auch von ungenauen Linien, sodass keine geraden Striche mit dem Stylus möglich sind.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Raum Nürnberg
  2. Sparkasse Herford, Herford

Der Fehler tritt auf, wenn das Surface Pro zusammen mit der vierten Generation des Surface Pen verwendet wird, welche zum Zeitpunkt des Tablet-Verkaufsstarts als Zubehör erschien. Allerdings muss der Stift zum Gerät hinzugekauft werden - ein primärer Grund für teilweise sehr negative Äußerungen gegenüber Microsoft.

Das Unternehmen sei wenig entgegenkommend und kommuniziere das Problem nicht. Der Besitzer des 2.000-US-Dollar-Modells IvanSvak schreibt etwa: "Findet eine Lösung oder gebt uns unser Geld zurück." Der zugehörige Forenthread ist bereits 64 Seiten lang und umfasst 630 Antworten. Knapp 1.800 Forenmitglieder berichten vom gleichen Fehler.

Ersatz bringt keine Besserung

Einige Nutzer haben bereits versucht, den Digitizer des Surface Pro zu kalibrieren - ohne Erfolg. Linien verschieben sich zufällig einfach in eine andere Richtung. Der Grund des Problems ist zumindest von Microsoft noch nicht offiziell bestätigt. Viele Nutzer sind sich aber einig, dass es ein elektronisches Problem ist.

So könnte der Handballen auf dem Display das elektromagnetische Feld so ändern, dass der Digitizer die Position des Stiftes falsch berechnet. Das scheint auch der Fall zu sein, wenn das Gehäuse an irgend einer anderen Stelle berührt wird. Das betrifft auch Modelle, die als Ersatz unter Garantie von Microsoft ausgeliefert werden. In einer Antwort im Forum wird zumindest klar, dass Microsoft am Problem arbeitet. Sollte es sich um ein Hardwareproblem handeln, wird jedoch eine Fehlerbehebung schwer.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 299€ + 4,99€ Versand oder Abholung im Markt
  2. ab 1.119€ (Ersparnis: 310€)
  3. für 109,99€ statt 189,99€ (Neupreis) und 32 GB für 139,99€ statt 219,99€ (Neupreis)

MFGSparka 20. Mär 2018 / Themenstart

Witziger weise funktioniert mein Stift erst seit dem Update wieder richtig. Gut, das...

No Body 19. Mär 2018 / Themenstart

Wurde aber auch mal Zeit, dass man darüber abseits der Foren etwas liest. Eventuell noch...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


HTC Vive Pro - Test

Das HTC Vive Pro ist ein beeindruckendes Headset und ein sehr gutes Gesamtkonzept. Allerdings zweifeln wir am Erfolg des Produktes in unserem Test - und zwar wegen des sehr hohen Kaufpreises und fehlenden Zubehörs.

HTC Vive Pro - Test Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

    •  /