Abo
  • Services:

Microsoft-Browser: Edge vorerst nur für Windows 10

Die Aussage wirkt ungewöhnlich, aber Microsoft bestätigt, dass der Edge-Browser zunächst nur für Windows 10 entwickelt wird. Zur Unterstützung weiterer Versionen und Plattformen äußert sich das Unternehmen jedoch eher vage.

Artikel veröffentlicht am ,
Der neue Edge-Browser
Der neue Edge-Browser (Bild: Microsoft)

Noch vor einigen Jahren war klar, dass neue Versionen des Internet Explorers mit dem jeweils aktuellen Windows veröffentlicht werden. Doch für den neuen Browser Edge betont Microsoft sehr auffällig, dass dieser zurzeit nur für Windows 10 erstellt wird, wie der Entwickler Michael Gillett von der Build-Tour berichtet. Das wirkt angesichts der immer weiter vorangetriebenen Strategie der plattformübergreifenden Produkte fast schon wie eine Entschuldigung.

Stellenmarkt
  1. TeamBank, Nürnberg
  2. HB Technologies AG, Tübingen

So kündigte das Unternehmen etwa auf der Build-Konferenz vor wenigen Wochen an, mit Visual Studio Code einen Editor neben Windows auch für OS X und Linux bereit zu stellen. Bei Gillett heißt es darüber hinaus, dass in Zukunft überprüft werde, ob die Unterstützung anderer Plattformen sinnvoll sei. Eine Portierung des Browsers wird also offenbar nicht mehr kategorisch ausgeschlossen. Microsoft hat die Äußerungen gegenüber dem US-Medium Techcrunch bestätigt.

Starke Konkurrenz

Inwiefern es sich aber wirklich lohnt, Edge für OS X und Linux zur Verfügung zu stellen, muss sich wohl noch zeigen. Mit Chrome, Firefox und Safari scheinen die Marktanteile für die beiden Desktop-Betriebssysteme weitgehend aufgeteilt. Unter iOS und Android sind Safari und Chrome beherrschend. Um mit dieser Dominanz brechen zu können, müsste sich Edge wohl noch viel deutlicher von der Konkurrenz absetzen, als dies derzeit absehbar ist.

Für Microsoft ist aber allein schon das Erstellen von Edge ein wichtiger Schritt nach vorn. So werden für den neuen Browser alte und meist proprietäre Eigenentwicklungen des Internet Explorer gänzlich entfernt. Stattdessen setzt das Team hauptsächlich auf die Unterstützung standardisierter Webtechniken, um eine möglichst große Interoperabilität zu erreichen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Canon EOS M100 + Objektiv 15-45 mm + 50€ Cashback für 299€ statt 376,86€ im Vergleich...
  2. (u. a. Inferno Blu-ray Steelbook für 6,99€ und Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs King's...
  3. 16,99€ + 3,49€ Versand (Vergleichspreis ca. 30€)
  4. (u. a. NieR Automata für 20,99€ und Dead in Vinland für 12,49€)

TarikVaineTree 20. Mai 2015

Microsofts PR-Maschinerie tut doch aktuell eh alles, damit jeder so schnell wie möglich...

Dragos 19. Mai 2015

Wieso ungetestet, Tests müssen natürlich eingeplant und durchgeführt werden, ebenso auch...

nolonar 19. Mai 2015

Windows ist closed source, und belegt gerade über 90% aller PCs. iOS ist closed source...

fragmichnicht 19. Mai 2015

Und jetzt rate mal warum. Tipp: Sinn und Funktion des "Kartellamts" in Wikipedia nachlesen!

SchmuseTigger 19. Mai 2015

Sprich aktuell überall Chrome. Sollte Edge wirklich fantastisch sein, warum sollte man...


Folgen Sie uns
       


Youtube Music - angeschaut

Wir haben uns das neue Youtube Music angeschaut. Davon gibt es eine kostenlose Version mit Werbeeinblendungen und zwei Abomodelle. Youtube Music Premium ist quasi der Nachfolger von Googles Play Musik. Das Monatsabo für Youtube Music Premium kostet 9,99 Euro.

Youtube Music - angeschaut Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Miix 630 Lenovos ARM-Detachable kostet 1.000 Euro
  2. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  3. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Parker Solar Probe Sonnen-Sonde der Nasa erfolgreich gestartet
  2. Parker Solar Probe Nasa verschiebt Start seiner Sonnen-Sonde
  3. Raumfahrt Die neuen Astronauten für SpaceX und Boeing

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /