Abo
  • IT-Karriere:

Microsoft-Browser: Edge bekommt Chromium-Herz

Microsoft will seinen Browser Edge generalüberholen und mit Chromium als Basis neu entwickeln. EdgeHTML als Microsofts proprietärer HTML-Renderer wird damit abgelöst.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft beerdigt EdgeHTML.
Microsoft beerdigt EdgeHTML. (Bild: Mike Mozart/CC-BY 2.0)

In einem neuen Blogbeitrag hat Microsoft bestätigt, dass für Edge künftig nicht mehr EdgeHTML verwenden wird, sondern dass es künftig auf Googles Chromium basieren wird. Das bedeutet, dass Edge bald die Browserengine Blink und die V8-Javascript-Engine nutzten wird.

Stellenmarkt
  1. Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg
  2. Öffentliche Versicherung Braunschweig, Braunschweig

Microsoft begründete die weitreichende Änderung damit, dass Edge so kompatibler zu den meisten Websites wird. Es soll von Webentwicklern keine besondere Berücksichtigung mehr erfordern und das Testen vereinfachen.

Microsoft bringt Edge nach einem Bericht von The Verge auch unter Windows 7 und Windows 8 als downloadbare Version auf den Markt. Bisher gab es Edge exklusiv für Windows 10.

In Zukunft will Microsoft ein Mitwirkender am Chromium-Projekt werden und Änderungen einbringen, die Chromium unter Windows besser machen sollen. Dazu gehören unter anderem die Unterstützung von Hardwarefunktionen wie den Touch-Support oder die ARM64-Kompatibilität aber auch die Barrierefreiheit.

Außerdem sollen die Nutzung von Chromium und die Abkopplung von Windows 10 es erlauben, den neuen Edge-Browser einem häufigeren Aktualisierungszyklus zu unterwerfen und ihn auf anderen Plattformen zu veröffentlichen. Microsoft erwähnt ausdrücklich die Möglichkeit, Edge auf MacOS zu bringen.

Mozillas Chef Chris Beard warnt vor Microsofts Schritt und befürchtet, dass Webentwickler ihre Anwendungen nicht mehr auf anderen Plattformen testen werden, wenn der Nutzungsanteil von Chromium hoch genug wird.

Microsoft erwartet, dass Anfang 2019 ein Preview-Build fertig ist, damit Nutzer den neuen Edge selbst ausprobieren können. Wann die finale Version kommt, steht noch nicht fest.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 799,90€
  2. (u. a. Guild Wars 2 - Path of Fire 15,99€, PUBG Survivor Pass 3 6,99€, Die Sims 4 10,99€)
  3. (aktuell u. a. NZXT H500 Overwatch Special Edition Gehhäuse 129,90€, NZXT RGB Kit 79,90€)
  4. (Monitore ab 147,99€ und Laptops ab 279,00€)

ML82 08. Dez 2018

Diese "Katastrophe" funktioniert erstaunlich gut. Mit JS kannst du ganz wunderbar das...

AppRio 07. Dez 2018

Das liegt aber ausschließlich an Youtube, da Youtube eine veraltete Version von Shadow...

Onkel Ho 07. Dez 2018

Öhm, Firefox spielt eigentlich schon jetzt keine Rolle mehr. Also hier in Asien wo ich...

ko3nig 07. Dez 2018

Aluhut vor Take-Off *skurr*

QDOS 07. Dez 2018

Es wurde ja auch alles besser, nützt nur nichts wenn Webseiten proprietäre Features von...


Folgen Sie uns
       


Parrot Anafi Thermal angesehen

Die Anafi Thermal kann dank Wärmebildsensor Temperaturdaten von -10 bis 400° Celsius messen.

Parrot Anafi Thermal angesehen Video aufrufen
Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck


    Fitbit Versa Lite im Test: Eher smartes als sportliches Wearable
    Fitbit Versa Lite im Test
    Eher smartes als sportliches Wearable

    Sieht fast aus wie eine Apple Watch, ist aber viel günstiger: Golem.de hat die Versa Lite von Fitbit ausprobiert. Neben den Sport- und Fitnessfunktionen haben uns besonders der Appstore und das Angebot an spaßigen und ernsthaften Anwendungen interessiert.
    Von Peter Steinlechner

    1. Smartwatch Fitbit stellt Versa Lite für Einsteiger vor
    2. Inspire Fitbits neues Wearable gibt es nicht im Handel
    3. Charge 3 Fitbit stellt neuen Fitness-Tracker für 150 Euro vor

    Swobbee: Der Wechselakku kommt wieder
    Swobbee
    Der Wechselakku kommt wieder

    Mieten statt kaufen, wechseln statt laden: Das Berliner Startup Swobbee baut eine Infrastruktur mit Lade- und Tauschstationen für Akkus auf. Ein ähnliches Geschäftsmodell ist schon einmal gescheitert. Dieses kann jedoch aufgehen.
    Eine Analyse von Werner Pluta

    1. Elektromobilität Seoul will Zweirad-Kraftfahrzeuge und Minibusse austauschen
    2. Rechtsanspruch auf Wallboxen Wohnungswirtschaft warnt vor "Schnellschuss" bei WEG-Reform
    3. Innolith Energy Battery Schweizer Unternehmen entwickelt sehr leistungsfähigen Akku

      •  /