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Microsoft: Ab 2020 kein Office-Support mehr für einige Cloud-Dienste

Office-365 -exklusiv: Ende 2020 soll die Office-365-Integration von Onedrive und Skype für ältere Office-Versionen abgeschaltet werden. Betroffen sind die Business-Versionen dieser Dienste – und damit viele Unternehmen, die diese benutzen.
/ Oliver Nickel
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Das abobasierte Office 365 enthält alle bekannten Office-Programme, darunter Word, Excel, Powerpoint und Onenote. (Bild: Microsoft)
Das abobasierte Office 365 enthält alle bekannten Office-Programme, darunter Word, Excel, Powerpoint und Onenote. Bild: Microsoft

In drei Jahren nur noch Cloud: Microsoft hat in einem Blog-Eintrag(öffnet im neuen Fenster) bekanntgegeben, dass ab dem 13. Oktober 2020 Lizenzen von Office 2016 und älter keinen integrierten Zugriff mehr auf die Cloud-Dienste des Unternehmens erhalten. Das bedeutet für Office-Nutzer, dass sie dann weder Onedrive for Business noch Skype for Business mit den älteren Lizenzen verwenden können.

Microsoft Office 365 – Trailer
Microsoft Office 365 – Trailer (01:09)

Zum angegebenen Datum läuft auch der allgemeine Support für Office 2016 aus. Bis dahin soll es aber möglich sein, Legacy-Versionen von Office 2010, 2013 und 2016 weiterhin mit Office-365-Diensten zu verbinden, heißt es. Jedoch verfügen diese Versionen bereits heute nicht über alle integrierten Dienste, die ein Office-365-Abonnement bietet. Nicht unterstützt werden etwa Microsoft Sharepoint und Teams.

Zeit für manche Unternehmen, auf das neue Office umzustellen

Mit der frühzeitigen Ankündigung für das Support-Aus bis 2020 will Microsoft IT-Abteilungen in Unternehmen die Zeit geben, auf ein entsprechendes Office-365-Modell umzusteigen. Das ist eine ähnliche Strategie wie die Ankündigung des Support-Stopps von Windows 7 . Auch dort will Microsoft seinen Kunden einen Planungsvorlauf geben.

Von der Einschränkung nicht betroffen sind die kostenlosen Endkundenversionen der Office-365-Dienste Skype und Onedrive. Das gilt auch für dedizierte ältere Office-Versionen, die mit einem lokalen Server verbunden sind. Außerdem ist es auch nach 2020 möglich, ältere Office-Versionen zu nutzen, nur eben ohne Integration von Microsoft-Cloud-Diensten wie Skype for Business und Onedrive for Business.


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