Microsoft: Bessere Synchronisation soll Onedrive effizienter machen

Dropbox macht es vor, Microsoft zieht nach: Onedrive soll nun doch eine differentielle Synchronisation bekommen. Außerdem können sich Nutzer auf das Teilen von Inhalten direkt aus dem Windows-Explorer einstellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die differentielle Synchronisation soll die Datenlast von Onedrive verringern.
Die differentielle Synchronisation soll die Datenlast von Onedrive verringern. (Bild: Microsoft)

Microsoft will dem Cloud-Dienst Onedrive eine Synchronisationsfunktion hinzufügen, wie das Onlinemagazin ZDNet berichtet. Die differentielle Synchronisation soll die Zeit und die benötigte Datenmenge für den Datenabgleich verringern.

  • Die Onedrive-Roadmap zeigt die Änderungen im ersten und zweiten Quartal. (Grafik: Microsoft)
Die Onedrive-Roadmap zeigt die Änderungen im ersten und zweiten Quartal. (Grafik: Microsoft)
Stellenmarkt
  1. Senior Manager (m/w/d) - It Audit - Banken
    über BIEBER personalberatung, Düsseldorf
  2. FPGA-Entwickler (m/w/d)
    Basler AG, Ahrensburg bei Hamburg, Mannheim
Detailsuche


Auf der Microsoft-Konferenz Ignite im Oktober 2016 hatte das Unternehmen diese Funktion von der Onedrive-Roadmap gestrichen. Dass sie nun wieder hinzugefügt wird, könnte ein Einlenken zugunsten der Wettbewerbsfähigkeit sein. Der Konkurrent Dropbox etwa hat die differentielle Synchronisation bereits integriert.

Bewährte Technik aus dem Backup-Segment

Dass Synchronisationen Datenmengen und damit Zeit sparen, liegt in der Technik begründet. Bei der differentiellen Synchronisation werden nur Unterschiede zu älteren Versionen der abzugleichenden Dateien in die Cloud hochgeladen. Bei Textdokumenten kann dies zum Beispiel ein zusätzlicher Absatz oder ein neuer Dateiname sein. Im klassischen Backup-Segment, wie wir ihn etwa im Enterprise-Bereich vorfinden, wird diese Technik seit Längerem effektiv verwendet, um Festplattenspeicher einzusparen.

Teilen des lokalen Windows Explorers in Onedrive

Zusätzlich wird auf der Onedrive-Roadmap ersichtlich, dass Microsoft gleichzeitig mit der Implementierung des Differentialabgleichs das Teilen direkt aus dem Windows Explorer heraus plant. Das könnte dem Teilen von Ordnern in der lokalen Domäne oder Arbeitsgruppe ähneln. Die Synchronisation von Rights Management Services (RMS) soll das Update ergänzen.

Golem Akademie
  1. OpenShift Installation & Administration
    31. Januar-2. Februar 2022, online
  2. Cloud Computing mit Amazon Web Services (AWS)
    29. November-1. Dezember 2021, Online
  3. Mobile Device Management mit Microsoft Intune
    22.-23. November 2021, online
Weitere IT-Trainings

Alle Änderungen zum Thema Synchronisation sollen ab dem zweiten Quartal 2017 umgesetzt werden - vorausgesetzt, es werden keine weiteren Änderungen vorgenommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


knoxxi 25. Feb 2017

Vielleicht irgendeine Filterung beim Provider?

__destruct() 25. Feb 2017

Das Internet war noch ein friedlicherer Ort und die meisten hielten es noch für eine gute...

Berner Rösti 24. Feb 2017

Schon irgendwie spannend und in gewisser Weise ironisch, wie sich das alles entwickelt...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Astro
Amazons erster Roboter kostet 1.500 US-Dollar

Astro heißt der erste Roboter von Amazon. Es ist eine Art rollender Echo Show mit Schwerpunkt auf Videoüberwachung.

Astro: Amazons erster Roboter kostet 1.500 US-Dollar
Artikel
  1. Amazon Alexa: Neuer Echo Show mit Personenerkennung wird aufgehängt
    Amazon Alexa
    Neuer Echo Show mit Personenerkennung wird aufgehängt

    Amazon erfindet den Echo Show neu: Der Echo Show 15 hat ein besonders großes Display und kann Personen erkennen.

  2. Cupra Urban Rebel: VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an
    Cupra Urban Rebel
    VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an

    Autobauer Cupra bringt mit dem Urban Rebel ein günstiges Elektroauto für all jene auf den Markt, denen der ID.Life von VW zu langweilig ist.

  3. Blink Video Doorbell: Amazon stellt Videotürklingel für 60 Euro vor
    Blink Video Doorbell
    Amazon stellt Videotürklingel für 60 Euro vor

    Amazon hat eine Videotürklingel unter dem Blink-Label vorgestellt. Sie soll vor allem mit einem günstigen Preis überzeugen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Echo Show 15 249,99€ • Saturn-Aktion: Win 10-Laptop oder PC kaufen, kostenloses Upgrade auf Win 11 erhalten • Bosch Professional & PC-Spiele von EA günstiger • Nur noch heute: PS5-Gewinnspiel • Alternate (u. a. Asus TUF Gaming-Monitor 23,8" FHD 165Hz 179,90€) • 6 UHDs kaufen, nur 4 bezahlen [Werbung]
    •  /