Microsoft: Azure läuft wohl teils mit deutlich limitierter Kapazität

Der Cloud-Boom und Lieferprobleme bei der Hardware bringen Microsofts Cloud-Computing Azure offenbar in Bedrängnis.

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Die Azure-Cloud von Microsoft kommt wohl teils an ihre Grenzen.
Die Azure-Cloud von Microsoft kommt wohl teils an ihre Grenzen. (Bild: Magali Cohen / Hans Lucas via Reuters Connect)

Einige der weltweit verteilten Rechenzentren von Microsofts Cloud-Computing-Sparte arbeiten offenbar mit einer stark begrenzten Kapazität für die jeweiligen Kunden und Nutzer. Das berichtet das Magazin The Information unter Berufung auf zwei Verantwortliche bei Microsoft sowie einen Entwickler bei einem großen Azure-Kunden.

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Demnach sind rund zwei Dutzend Rechenzentren von den Engpässen betroffen. Das Kapazitätsproblem könnte dabei sogar noch größer sein, als Microsoft selbst öffentlich bereit ist zuzugeben. Die betroffenen Rechenzentren liefen dabei teils im "gelben Bereich". Und weiter heißt es, dass Microsoft die Probleme für einen Teil der Rechenzentren wohl erst im kommenden Jahr beheben könne. Es ist wohl also noch länger mit entsprechenden Problemen zu rechnen.

Der allgemeine weltweite Chipmangel, der sich nur langsam bessert, trifft vor allem sogenannte Hyperscaler wie Amazon, Google oder eben Microsoft besonders hart. Immerhin haben deren Cloud-Angebote durch den vielfachen Wechsel ins Homeoffice während der Corona-Pandemie einen massiven Zuwachs erlebt. Offenbar können die Unternehmen dem aber nicht immer konsequent mit einem Ausbau ihrer Kapazitäten begegnen.

Auf Anfrage des Magazins Datacenter Dynamics dementierte Microsoft den Bericht nicht explizit und verwies auf das Cloud-Wachstum und Makro-Trends in der Industrie. Weiter heißt es: "Unsere Priorität bleibt die Gewährleistung der Geschäftskontinuität für unsere Kunden. Neben der Verwaltung und Planung des Wachstums sorgen wir bei Bedarf für einen aktiven Lastausgleich. Sollte es notwendig werden, Kapazitätsbeschränkungen einzuführen, werden wir zunächst Versuche und interne Arbeitslasten einschränken, um dem Wachstum bestehender Kunden Vorrang zu geben."

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