Microsoft: AWS ermöglicht leichte Nutzung von Windows-11-VMs
Eine Windows-11-VM mit TPM und Secureboot importieren: AWS erleichtert die Nutzung von Microsofts aktuellem Betriebssystem als VM.
Es ist nun möglich, virtuelle Maschinen mit Windows 11 auf AWS-Infrastrukturen zu nutzen. Der AWS-VM-Import und -Export unterstützt Microsofts aktuelles Betriebssystem, berichtet das Unternehmen in einer Infomeldung. Durch diverse Hardwarevoraussetzungen wie UEFI, Secureboot und ein TPM ist das nicht unbedingt ein triviales Unterfangen.
Der Import von Windows-11-VMs für die AWS-Cloud (Amazon S3) verwendet etwa NitroTPM - ein von Amazon zur Verfügung gestelltes virtuelles TPM-Modul, das dem TPM-2.0-Standard gerecht werden soll. Zudem wird der Bootmodus standardmäßig auf UEFI gesetzt. Damit kann Windows 11 auf die Funktion Secureboot zugreifen, die ebenfalls Voraussetzung für das OS ist.
Eigene Lizenz mitbringen
Laut Amazon entstehen keine zusätzlichen Kosten für Cloudressourcen, wenn Windows-11-VMs genutzt werden. Allerdings besteht Microsoft darauf, dass Kunden ihre eigene Lizenz von Windows 11 kaufen. Die Nutzung über AWS erfordert mindestens Windows 11 Professional Virtual Desktop Access (VDA) E3 oder E5. Ein Amazon-S3-Bucket unterstützt diverse VM-Formate für den Import: VHD/X (Microsoft und andere), VMDK (Virtualbox oder VMWare) oder XVA (Citrix Xen). Das Feature sollte also den meisten Kunden zur Verfügung stehen.
Für die Einrichtung einer Windows-11-VM auf Amazon EC2 hat AWS einen Blog-Post verfasst. Dieser soll Kunden bei der Nutzung helfen und erklärt diverse Parameter und Einstellungsmöglichkeiten. Über dieselbe Useroberfläche lassen sich Windows-11-VMs übrigens auch wieder einfach löschen, sollten sie nicht mehr benötigt werden.
Die Import- und Exportfunktion steht in allen AWS-Regionen zur Verfügung. Eine Ausnahme ist die Asia-Pacific-Region in Jakarta.
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