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Microsoft: Aus Skydrive wird Onedrive

Onedrive ist die neue Bezeichnung für Microsofts Cloud-Speicherlösung Skydrive. Microsoft musste seinen Dienst umbenennen, weil die Bezeichnung Skydrive gegen Markenrechte des britischen Pay-TV-Senders Sky verstoßen hat.

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Skydrive heißt bald Onedrive.
Skydrive heißt bald Onedrive. (Bild: Microsoft)

In den kommenden Wochen und Monaten will Microsoft die Umbenennung von Skydrive umsetzen. Das Unternehmen hat angekündigt, dass der Cloud-Dienst künftig den Namen Onedrive tragen wird. Skydrive-Nutzer können sich auf einer Vorabseite bei Onedrive anmelden, um über weitere Details informiert zu werden.

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Microsoft will einen nahtlosen Übergang schaffen, so dass bisherige Skydrive-Nutzer all ihre Cloud-Daten dann unter der Onedrive-Domain finden werden. Das gilt sowohl für die normalen Skydrive-Nutzer als auch für Pro-Kunden des Dienstes. Microsoft will in Kürze weitere Angaben dazu machen. Bisher ist nicht bekannt, wann der Wechsel starten wird.

Am Funktionsumfang von Skydrive wird sich mit der Umbenennung nichts ändern, verspricht Microsoft. Wie bisher können Nutzer ihre Daten auf dem Cloud-Speicher ablegen, um darauf per Notebook, PC, Smartphone oder Tablet darauf zugreifen zu können.

Juristische Gründe zwangen Microsoft dazu, eine neue Bezeichnung für Skydrive zu finden. Im Sommer 2013 verpflichtete sich Microsoft zur Umbenennung des Dienstes und hat nun erstmals den neuen Namen dafür genannt. Microsoft hatte seinen Streit um den Namen Skydrive mit dem britischen Pay-TV-Sender Sky beigelegt und sich dazu verpflichtet, seinen Cloud-Speicherdienst umzubenennen.

Der zu Rupert Murdochs News Corporation gehörende Fernsehsender hatte sich Ende Juni 2013 vor Gericht gegen Microsoft durchgesetzt. Das Gericht sieht Skys Markenrecht durch Skydrive verletzt. Nach Ansicht von Richterin Asplin besteht die Gefahr, dass Nutzer durch den Namen verwirrt werden und Skydrive mit dem Fernsehsender in Verbindung bringen. Sky bot unter dem Namen Sky Store & Share von 2008 bis 2011 selbst einen Cloud-Speicherdienst an.

Im Rahmen der Einigung hatte Microsoft auf eine Berufung in dem Verfahren verzichtet und Zahlungen in nicht genannter Höhe an Sky geleistet.

Es ist nicht die erste große Namenspanne von Microsoft in der vergangenen Zeit. So musste Microsoft bei Windows 8 auf den Namen "Metro" für die neue Oberfläche verzichten, nachdem der Handelskonzern Metro auf seine Namensrechte pochte.



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wolke7 28. Jan 2014

"Windows" und "Explorer" fehlen noch in der Aufzählung. Bei "Skydrive" hat MS mal...

Kondom 28. Jan 2014

Und "Sky", also Himmel, war nicht allgemein?

MonMonthma 27. Jan 2014

Besonders: www.one.com/de/clouddrive

Konakona 27. Jan 2014

Das ist bei jedem Anbieter so. Die Cloud ist kein vernünftiges Backup.


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