• IT-Karriere:
  • Services:

Microsoft: Auf Mixer können Zuschauer die Streamer nun direkt belohnen

Nicht über Werbung oder den Verkauf kostenpflichtiger Extras, sondern über ihr Publikum können Streamer auf der Spielevideoplattform Mixer von Microsoft künftig Geld verdienen: über Extras, die es einfach fürs Zuschauen gibt.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Streamingplattform Mixer bekommt neue Funktionen.
Die Streamingplattform Mixer bekommt neue Funktionen. (Bild: Microsoft)

Microsoft hat eine Reihe von Neuerungen für seine vor allem auf Gaming fokussierte Streamingplattform Mixer vorgestellt. Für die schrittweise Umstellung verwendet das Unternehmen den Begriff Season 2, der sich an die Veröffentlichungspolitik von Erweiterungen für Spiele anlehnt. Für die Streamer selbst ist vermutlich eine neue Möglichkeit zum Geldverdienen am interessantesten. Sie setzt nicht auf Werbeeinnahmen, den Verkauf von Extras oder auf direkte Zuwendungen, sondern auf Publikumsbeteiligung.

Stellenmarkt
  1. Sanner GmbH, Bensheim bei Darmstadt
  2. medavis GmbH, Karlsruhe

Jeder Zuschauer erhält pro Minute, in der er auf Mixer einen Stream anschaut, zwei bis vier sogenannte Sparks, abhängig vom jeweiligen Kanal. Diese Sparks kann man direkt den Streamern zugute kommen lassen, indem man Extras im Kanal freischaltet. Wenn der Streamer eine bestimmte Menge an Sparks bekommen hat, winkt echtes Geld. Im Gespräch mit Golem.de hat ein Vertreter von Microsoft angedeutet, dass es für rund 50.000 Sparks voraussichtlich rund 100 US-Dollar gibt - die genaue Summe würde aber noch angepasst.

Auch jetzt gibt es die Sparks schon, sie haben aber einen kleineren Funktionsumfang. Ebenfalls für die Plattform angekündigt sind sogenannte Ember (Diamanten), die ähnlich wie Sparks als Belohnung für Streamer funktionieren, aber von den Zuschauern für echtes Geld gekauft werden müssen. Die Ember werden erst später in Mixer freigeschaltet.

Ab sofort verfügbar sind die sogenannten Skills. Mit diesen Elementen sollen die Chats auf der Plattform wesentlich interaktiver werden. Zuschauer können beispielsweise animierte Gif-Bilder von Giphy einbinden, zur Feier eines Streams ein Feuerwerk zünden oder virtuelles Konfetti ausschütten. Außerdem gibt es direkt über das Chatsystem aufrufbare Minispiele - etwa einen Ball, den die Zuschauer wie bei einem Konzert möglichst oft in die Luft stupsen können. Diese Skills sollen regelmäßig ausgetauscht werden, etwa passend zu besonderen Ereignissen oder Jahreszeiten.

Außerdem soll es auf Mixer nach und nach weitere Neuerungen geben. Zuschauer erhalten etwa Erfahrungspunkte, wenn sie im Chat etwas besonders Witziges oder Interessantes schreiben und dafür von anderen Applaus erhalten. Mit den Erfahrungspunkten können sie dann unter anderem Abzeichen freischalten.

Microsoft hatte im Sommer 2018 bekanntgegeben, dass Mixer rund 20 Millionen aktive Nutzer im Monat hat und weiter stark wächst. Das Unternehmen schätzt, dass derzeit rund 665 Millionen Menschen regelmäßig Spielevideos und -streams auf Plattformen wie Twitch, Youtube oder eben Mixer anschauen, bis 2021 sollen es rund 806 Millionen werden.

Mixer ist über Browser sowie als App für Windows 10, die Xbox One, iOS und Android erhältlich. Es bietet Streamern unter anderem die Möglichkeit, sich ohne weitere technische Hilfsmittel mit bis zu drei anderen Streamern für Übertragungen etwa von Sea of Thieves oder Pubg - oder einfach so - zusammenzuschalten. Eine Funktion namens Mixplay erlaubt in ausgewählten Games, dass Zuschauer und Streamer zusammen aktiv sind und etwa Klötzchen in Minecraft verlegen oder entfernen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

Folgen Sie uns
       


Geforce RTX 3060 - Test

Schneller als eine Geforce RTX 2070, so günstig wie die Geforce GTX 1060 (theoretisch).

Geforce RTX 3060 - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /