Microsoft: Ab Januar 2023 ist Schluss mit Windows 8.1

Windows 8.1 sollte einige Probleme von Windows 8 lösen. Allerdings wurde das OS schnell durch Windows 10 abgelöst.

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Auch Windows 8.1 wurde die Kachel-GUI nicht los.
Auch Windows 8.1 wurde die Kachel-GUI nicht los. (Bild: Microsoft)

Am 9. Januar 2018 war es offiziell zu Ende für Windows 8.1. Danach wurden keine regulären Patches und Updates für das Betriebssystem mehr entwickelt. Allerdings konnten einige Unternehmen auf den erweiterten Support von Windows 8.1 zugreifen. Der endet bald, und zwar am 10. Januar 2023. Das gab Microsoft in einem Infopost bekannt. Zuvor warnte das Unternehmen bereits durch Benachrichtigungen auf dem Betriebssystem selbst.

Mit dem Supportende werden vor allem Microsoft-Apps auf Windows 8.1 nicht mehr unterstützt. Dazu zählen Office-Programme wie Word, Excel und Powerpoint. Diese können weiterhin genutzt werden, wie das OS selbst. Microsoft geht dann von Stabilitäts- und Sicherheitsproblemen aus, die im Laufe der Zeit gravierender werden.

Windows 8.1 war Microsofts Versuch, das eher negativ bewertete Windows 8 zu verbessern. Unter anderem wurde im Betriebssystem 8.1 das Startmenü und der Windows-Desktop als Standardeinstellung reinstalliert. Das Vollbild-Startmenü und das Kacheldesign für Touchscreens sind weiterhin als Kernelemente vorhanden.

Windows 8.1 war zwar eine merkliche Verbesserung gegenüber Windows 8 und hat mehr Funktionen als ein Feature-Update. Trotzdem entschied sich Microsoft, es wie ein Feature-Update zu behandeln. Kunden hatten bis zum 12. Januar 2016 Zeit, von Windows 8 auf Windows 8.1 umzusteigen. Der allgemeine Support lief zwei Jahre weiter. Weil viele Unternehmen mit der Laufzeit unzufrieden waren und sich darauf nicht schnell genug einstellen konnten, führte Microsoft den erweiterten Support bis zum 10. Januar 2023 ein.

Microsoft empfiehlt, ab dem 10. Januar 2023 auf ein aktuelles Betriebssystem wie Windows 10 oder Windows 11 umzustellen. Beide erfordern zeitgemäße Hardware. Während Windows 10 mit den meisten heute gebräuchlichen Computern funktioniert, schränkt Windows 11 die Auswahl durch eine Black List ein. So werden etwa AMDs Ryzen-Prozessoren der ersten Generation und Intel-Core-i-7000-CPUs nicht mehr unterstützt.

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