• IT-Karriere:
  • Services:

Microsoft: 3D-Desktop zum Durchsehen und Anfassen

Die Forscher von Microsoft Research schlagen für die Bedienung von PCs ein neues Konzept vor. Mittels eines durchsichtigen OLED-Displays soll der Benutzer einen Desktop hinter der Anzeige bedienen. Objekte und Fenster lassen sich dabei anfassen - ähnlich wie im Film Minority Report.

Artikel veröffentlicht am ,
Das transparente Display mit vielen 3D-Fenstern
Das transparente Display mit vielen 3D-Fenstern (Bild: Microsoft)

Microsofts Applied Sciences Group hat die Aufgabe, Technologien aus verschiedenen Forschungsfeldern zu Produktprototypen zu vereinen. So ist das auch beim durchsichtigen 3D-Desktop geschehen: Das System besteht aus einem OLED-Display von Samsung, den Kinect-Sensoren, einem Touchpad und viel Software.

Stellenmarkt
  1. Bezirkskliniken Schwaben, Augsburg
  2. Stadt Hildesheim, Hildesheim

Die Komponenten sorgen dafür, dass der Benutzer die Bedienungselemente nicht wie bisher vor, sondern hinter dem Bildschirm nutzen kann. Fenster und andere Objekte lassen sich virtuell anfassen, wobei der Anwender stets den Bildschirminhalt und seine Hände im Blick behalten kann.

Der Blickwinkel orientiert sich an den Augen des Benutzers, denn die Kinect-Kameras zeichnen laut einem Blogeintrag von Microsoft auch die Kopfbewegungen und Blickrichtung auf. Auch die Position der Finger wird erfasst, so dass sich die Darstellung nahtlos an eine 2D- oder 3D-Bedienung anpasst.

Überblick über Dutzende Fenster

Wie im Video gezeigt, lässt sich damit vor allem die Verwaltung von vielen Fenstern vereinfachen: Sie liegen in einem Stapel aufeinander, den der Anwender mit einer Geste erweitern kann. Ist das richtige Fenster gefunden, kann es mit einer weiteren Geste in den Vordergrund geholt und vergrößert werden.

Dieses Interagieren mit großen Datenmengen in der dritten Dimension erinnert stark an Szenen aus dem Film Minority Report, wo der Protagonist frei schwebende Fenster mit Gesten steuerte. Dadurch war im Science-Fiction-Thriller das Durchforsten großer Datenmengen sehr schnell erledigt.

Von einer derartigen holographieähnlichen Darstellung ist Microsofts Studie zwar noch entfernt, aber das gilt auch für den Erfinder des Systems: Der ehemalige MIT-Mitarbeiter John Underkoffler hat mit seinem neuen Unternehmen Oblong zwar schon raumfüllende Systeme für Benutzerschnittstellen wie im Film konstruiert. Sie basieren jedoch noch auf Projektion, sind also auf feste Standorte des Bildes angewiesen. Microsofts 3D-Desktop scheint dagegen eher auf eine Anwendung auf dem Schreibtisch ausgerichtet zu sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. XFX Radeon RX 6800 QICK319 BLACK Gaming 16GB für 949€)
  2. (u. a. Ryzen 7 5800X 469€)

Endwickler 01. Mär 2012

Was machen dann Menschen ohne Kiefer? Naja, ich finde den "Beißinput" lustig, da sind...

Chip 01. Mär 2012

Also ich hab nichts gegen hübsche junge Französinen die mit einem "leischten...

__destruct() 29. Feb 2012

Sie malen gerade auch nur alte Sachen mit klebrigem Lack an neu an. Das hätte man...

__destruct() 29. Feb 2012

Entweder das, oder zumindest virtuelle Hände im Bildschirm, so dass man nicht praktisch...

Endwickler 29. Feb 2012

Es gibt haufenweise Menschen, die täglich mit ihren Armen arbeiten und sie nicht nur auf...


Folgen Sie uns
       


Opel Zafira-e Life Probe gefahren

Wir haben den Opel Zafira-e Life ausführlich getestet.

Opel Zafira-e Life Probe gefahren Video aufrufen
The Legend of Zelda: Das Vorbild für alle Action-Adventures
The Legend of Zelda
Das Vorbild für alle Action-Adventures

The Legend of Zelda von 1986 hat das Genre geprägt. Wir haben den 8-Bit-Klassiker erneut gespielt - und waren hin- und hergerissen.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper


    XPS 13 (9310) im Test: Dells Ultrabook ist besser denn je
    XPS 13 (9310) im Test
    Dells Ultrabook ist besser denn je

    Wir dachten ja, bis auf den Tiger-Lake-Chip habe Dell am XPS 13 nichts geändert. Doch es gibt einige willkommene Änderungen.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Dell-Ultrabook XPS 13 mit weniger vertikalen Pixeln
    2. Notebooks Dells XPS 13 mit Intels Tiger Lake kommt
    3. XPS 13 (9300) im Test Dells i-Tüpfelchen

    Wissen für ITler: 11 tolle Tech-Podcasts
    Wissen für ITler
    11 tolle Tech-Podcasts

    Die Menge an Tech-Podcasts ist schier unüberschaubar. Wir haben ein paar Empfehlungen, die die Zeit wert sind.
    Von Dennis Kogel


        •  /