Microsoft 365 Cloud-PC: Das virtualisierte Windows 10 soll im Sommer kommen

Es scheint, als komme Microsoft der Veröffentlichung eines Cloud-PC-Dienstes immer näher. Ende Juni oder Anfang Juli 2021 wird als Release-Zeitraum diskutiert. Zu diesem Zeitpunkt veranstaltet Microsoft die jährliche Inspire-Konferenz. Das Magazin ZDnet(öffnet im neuen Fenster) weiß laut eigenen Aussagen aus internen Quellen, dass Microsoft bereits seit einiger Zeit an dem Dienst arbeitet.
Cloud-PC wird im Prinzip eine vorgefertigte virtuelle Maschine mit Windows 10 und Microsoft-365-Diensten sein. Darauf können sich Kunden einwählen, was dem Prinzip eines Thin-Clients ähnelt. Gehostet wird das System auf Microsofts Cloud-Infrastruktur Azure. Laut ZDnet werden die Instanzen pro Kunde pauschal bezahlt. Es soll aber auch diverse Hardwarekonfigurationen mit unterschiedlichen CPU-Kernen, RAM und Massenspeicher geben. Diese Informationen wurden im vergangenen Jahr bekannt.
Microsoft sucht Mitarbeiter für den Cloud-PC
Das Magazin hat auch eine Jobposition als Sales Manager bei Microsoft gefunden, die sich mit dem Dienst auseinandersetzen soll. "Der Dienst ermöglicht Endpunkt-Managern das sofortige Verteilen von Cloud-gehosteten PCs und diese über ein einheitliches Portal und zu einem fixen und kalkulierbaren Preis zu verwalten" , heißt es in der Beschreibung. Microsoft hat das Jobangebot seitdem angepasst und allgemeiner auf Microsoft 365 zugeschnitten(öffnet im neuen Fenster) , was für die Existenz des Cloud-PCs spricht.
Der Cloud-PC wäre eine Möglichkeit, wie Geräte mit Windows 10X Win32-Applikationen ausführen können: durch eine virtuelle Umgebung, in der eben diese Programme funktionieren. Windows 10X und dafür ausgelegte Geräte wurden allerdings bis auf weiteres verschoben. Allerdings wäre der Cloud-PC nicht an den Release von Windows 10X gebunden, da er auch andere Anwendungsfälle bedient. Es wird sich zeigen, inwieweit sich die bisherigen Informationen bestätigen.