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Grund 6: Schickes Kontextmenü in Windows 11 ist unpraktisch

Mit einem Rechtsklick auf Elemente bekommen wir in Windows 11 ein neu designtes Kontextmenü. Dieses integriert wichtige Funktionen wie Kopieren, Ausschneiden, Einfügen oder Umbenennen. Generell will Microsoft das Windows-11-Kontextmenü, wie viele andere Teile des OS, entschlacken und modernisieren.

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Allerdings werden damit diverse wichtige Funktionen wieder hinter einem zweiten Klick versteckt. Wollen wir etwa ein Add-on wie Microsofts eigene Powertoys nutzen, können wir das hier nur über die Schaltfläche Weitere Optionen erreichen. Darüber wird das aus Windows 10 bekannte Kontextmenü eingeblendet. Die Windows-11-Alternative ist also einfach nur eine weniger funktionelle Version, die nicht wirklich notwendig ist.

Grund 7: Startmenü in den meisten Fällen unübersichtlicher

Das zentrierte Startmenü mit den größeren Abmessungen ist die wohl auffälligste Änderung in Windows 11. Wir finden die kürzeren Mauswege zum Start-Button schon recht praktisch. Allerdings ist das Menü an sich weniger funktionell. Statt einer alphabetischen Anordnung aller Apps und einiger Live-Kacheln werden hier lediglich empfohlene und angepinnte Apps angezeigt.

In Windows 10 erreichen wir über diverse Icons auch kontobezogene Ordner wie Dokumente oder Bilder mittels Startmenü-Verknüpfung. Außerdem können wir von dort aus direkt in die Systemeinstellungen navigieren. Das ist in Windows 11 nicht mehr über das Startmenü möglich, wenn wir entsprechende Verknüpfungen nicht manuell anpinnen.

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Microsoft Edge ist noch penetranter. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de) [1/5]

Das Kontextmenü ist weniger funktional. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de) [2/5]

Im Startmenü finden wir nicht so viele Elemente auf einmal. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de) [3/5]

Der Windows Explorer versteckt Funktionen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de) [4/5]

Widgets sind unnütz. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de) [5/5]

Übrigens: Auch das Suchfeld neben dem Startmenü gibt es nicht mehr. Stattdessen klicken wir auf das neue Lupensymbol, welches uns zu einem neuen Fenster leitet. Erst dann können wir einen Suchbegriff eingeben, was wieder zusätzliche Klicks kostet.

Grund 8: Windows Explorer versteckt Funktionen

Der Windows Explorer richtet sich in Windows 11 ebenfalls nach der minimalistischen Design-Philosophie, wie wir sie schon vom Kontextmenü kennen. Statt der mit Symbolen teils überladenen Ribbon-Ansicht werden hier nur die nötigsten und am häufigsten gebrauchten Operatoren angezeigt. In den meisten Fällen finden wir, was wir suchen.

Allerdings gibt es auch Situationen, in denen Windows 11 wieder Elemente hinter einem weiteren Punkt versteckt - hier, korrekter gesagt, drei Punkten. Wenn wir etwa alle Elemente in einem Ordner auswählen möchten, müssen wir den Umweg über das Zusatzmenü gehen. Natürlich funktionieren Tastenkombinationen wie Strg+A weiterhin. Die Bedienung per GUI ist aber ein Rückschritt zu Windows 10. Und, wie eingangs erwähnt, stürzt der Windows Explorer in einigen Fällen auch komplett ab.

Ebenfalls auffällig: Ordnersymbole im Windows-Explorer unterstützen Miniaturansichten nicht mehr. Die wünschen sich viele Community-Mitglieder aus Windows 10 zurück, um in etwa einschätzen zu können, was sich in welchem Ordner befindet.

In Windows 11 hat Microsoft ein Element noch penetranter gemacht: die Integration von Microsoft Edge.

  1. Grund 9: Microsoft Edge nervt
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