Microsoft: 1,4 Millionen Xbox-Konsolen in drei Monaten verkauft

Die jüngsten Geschäftszahlen von Microsoft sind von hohen Abschreibungen auf Nokia geprägt, aber die Spiele- und Xbox-Sparte konnte im Jahresvergleich zulegen. So hat die Firma in den Monaten April bis Juni 2015 weltweit rund 1,4 Millionen Xbox(öffnet im neuen Fenster) -Konsolen an seine Handelspartner ausgeliefert. Ein Jahr zuvor waren es noch 1,1 Millionen. Im letzten Gesamtjahr wurden 12,1 Millionen Konsolen ausgeliefert, im Vorjahr waren es 11,7 Millionen Geräte.
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Wie hoch jeweils der Anteil von Xbox One und Xbox 360 war, hat das Unternehmen nicht gesagt. Trotz der starken Stückzahlzuwächse ist der Umsatz nur um etwas bescheidenere zehn Prozent gewachsen – eine Folge der reduzierten Preise vor allem in den USA.
Ebenfalls gibt es keine Hinweise darauf, wie gut oder schlecht insbesondere die Xbox One in Europa und speziell in Deutschland läuft. Konkurrent Sony hatte kürzlich erklärt, mit seiner Playstation 4 in allen Regionen einen Marktanteil von mindestens 70 Prozent zu haben – und in manchen Ländern sogar 90 Prozent. Microsoft will nun verstärkt in das Marketing in Europa investieren.
Das zeigt sich voraussichtlich schon demnächst auf der Gamescom 2015: Während Sony erstmals seit Jahren keine teure Pressekonferenz veranstaltet, hat Microsoft für Köln einen großen Showcase angekündigt.
Neben der Xbox-Hardware ist auch das Geschäft mit der Software gut gelaufen. Der Umsatz mit Spielen stieg um 62 Prozent, Microsoft hebt seine First-Party-Sparte hervor. Details nennt die Firma nicht, aber letztlich ist das Plus so gut wie sicher vor allem Minecraft zu verdanken, dessen Vermarktung Microsoft spürbar professionalisiert hat – ohne die Community zu vergraulen. Der über Xbox Live erzielte Umsatz ist um 58 Prozent auf 258 Millionen US-Dollar gestiegen.



