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Microsoft: 1,3 Milliarden mal Windows 10 und 145 Millionen mal Teams

Im Quartalsbericht verzeichnet Microsoft in diversen Bereichen weiteres Wachstum. Surface-Geräte sind beliebt, genauso wie Xbox-Dienste.
/ Oliver Nickel
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Microsoft wächst stetig weiter. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Microsoft wächst stetig weiter. Bild: Oliver Nickel/Golem.de

In einem Finanzreport(öffnet im neuen Fenster) und auf Twitter an Aktionäre und Interessierte hat Microsoft Zahlen zu Nutzungsmengen der eigenen Produkte veröffentlicht. 1,3 Milliarden Geräte(öffnet im neuen Fenster) weltweit setzen auf das Betriebssystem Windows 10. Im Jahr 2020 war es noch eine Milliarde gewesen. Der Anstieg kann zum Teil auf die wachsende Surface-Sparte zurückgeführt werden. Den Angaben zufolge nahm Microsoft mit Surface Pro, Surface Book, Surface Laptop und Co. 1,5 Milliarden US-Dollar ein – ein Plus von 12 Prozent.

Das ist insofern interessant, als dass die Surface-Geräte in den letzten Generationen weniger Innovationen aufwiesen und zum Teil nur das SoC im gleichen Gehäuse auswechselten. Andererseits ist der Bedarf an Heimcomputern durch den Anstieg an Home-Office-Tätigkeiten weiterhin hoch.

Davon profitieren auch andere Softwareprodukte wie Microsoft 365, das Office-Programme wie Word, Excel, Powerpoint und Kollaborationsprogramme wie Microsoft Teams, Sharepoint und diverse Admin-Tools beinhaltet. 300 Millionen Menschen bezahlen monatlich für den Abodienst.

Xbox-Dienste und Microsoft Teams beliebt

Das bedeutet auch einen Anstieg bei den Teams-Usern. Mittlerweile wird das Programm von 145 Millionen Menschen täglich verwendet. Es baut damit die Marktposition weiter aus. Das weniger Funktionen umfassende Videokonferenztool Zoom liegt mit 300 Millionen Usern noch weit davor(öffnet im neuen Fenster) .

Generell verzeichnet Microsoft im unternehmensinternen dritten Fiskalquartal des laufenden Jahres 41,7 Milliarden US-Dollar an Umsatz, ein Anstieg von 19 Prozent. Ein großes Wachstum erreichte die Sparte Xbox Content und Dienste. Deren Umsatz stieg um 34 Prozent. Das kann durch anhaltende Verkäufe bei Xbox Series X und S und dem steigenden Investment in den Xbox Game Pass und den Cloud-Gaming Dienst Project Xcloud erklärt werden. So haben die Next-Gen-Konsolen für 232 Prozent Anstieg im Vergleich zum Vorjahr gesorgt.


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