Microlino: Neuer Prototyp mit Faltdach und frischer Innenausstattung

Der nunmehr dritte Prototyp des winzigen Elektroautos Microlino ist fertig und präsentiert sich mit Faltdach und fertigem Innenraum.

Artikel veröffentlicht am , Manuel Bauer
Der Microlino hat jetzt zwei Displays im Cockpit.
Der Microlino hat jetzt zwei Displays im Cockpit. (Bild: Micro Mobility Systems)

Das Schweizer Familienunternehmen Micro Mobility Systems hat den dritten von fünf geplanten Prototypen seines an den Isetta angelehnten Kleintswagens Microlino vorgestellt. Der soll der fertigen Serienversion bereits sehr nahekommen und unterscheidet sich unter anderem durch ein Faltdach sowie eine überarbeitete Innenausstattung von seinen Vorgängern.

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Das faltbare Verdeck stammt vom auf Cabriolets spezialisierten Hersteller Magna Car Top Systems und soll sich auch während der Fahrt leicht mit einer Hand öffnen und schließen lassen. In der Basisversion des Microlinos bieten die Hersteller es als Option an, bei den Premiumversionen gehört das Faltdach zur Serienausstattung.

Im Inneren des Microlinos befinden sich zwei Displays. Eines sitzt unmittelbar hinter dem Lenkrad und dient vor allem als Tachometer. Ein zweites und deutlich kleineres befindet sich in der Mitte des Cockpits, integriert in die vordere Querstange, und dient zur Steuerung der Elektronik, wie etwa der Heizung.

Türgriff vollständig gestrichen

Auch außerhalb des Microlinos gibt es eine Veränderung: Auf einen Türgriff haben die Hersteller in der neuen Version vollständig verzichtet. Die Entriegelung der frontal angebrachten Tür erfolgt durch den Funkschlüssel. Durch Druck auf einen Knopf unterhalb des Scheinwerfers öffnet sich die Tür so weit, dass sie sich mit der Hand greifen und vollständig aufschwingen lässt.

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Um die Tür von innen zu entriegeln, setzen die Hersteller ebenfalls auf eine Taste, die per Fingerdruck den Türmechanismus aktiviert. Obwohl Micro Mobility Systems den Wagen ursprünglich nicht selbst herstellen wollte, hat sich das Unternehmen aus Gründen der Qualitätssicherung nun dazu entschieden, in Kooperation mit dem italienischen Autobauer Cecomp eine eigene Produktionsfirma zu gründen.

Microlino Italia wird eine eigene Montagelinie auf dem Firmengelände von Cecomp in La Loggia in Turin betreiben. Über ein Drittel der Formen für das Chassis und die Karosserie habe das Unternehmen bereits fertig, um die Produktion wie geplant im September 2021 beginnen und das fertige Fahrzeug im Zuge der IAA vorstellen zu können.

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Zwei weitere Prototypen geplant

Bis dahin sollen noch zwei weitere Prototypen in Form von Vorserienmodellen folgen. Erst Ende Mai hatte Micro Mobility Systems den Microlino 2.0 in der nun vorliegenden Version angekündigt. Die ersten beiden Fassungen erschienen im Dezember 2020 und im Februar 2021.

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