Microlino 2.0: Elektro-Knutschkugel soll zur IAA präsentiert werden

Der dritte Prototyp des kleinen Elektroautos Microlino ist fast fertig. Zur IAA im September soll das Fahrzeug gezeigt werden.

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Microlino
Microlino (Bild: Micro)

Der Kleinstwagen Microlino des Schweizer Herstellers Micro soll zur Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) 2021 gezeigt werden. Die Messe findet vom 10. bis 12. September 2021 statt.

Während der zweite Prototyp die integrierten LED-Lichtleisten vorne und hinten zeigte, werden beim dritten Prototyp der Innenraum und das Verdeck fertiggestellt. Der vordere Lichtbalken beinhaltet das Abbiege- und Standlicht, dazu kommen die beiden runden LED-Scheinwerfer. Der hintere Lichtbalken vereint Brems-, Abbiege- und Rücklicht.

Nach Angaben des Herstellers sollen die Prototypen vier und fünf bald darauf gebaut werden. Sie sind für die EU-Homologation und Typgenehmigung gedacht und Voraussetzung für die Serienproduktion.

Das Fahrzeug basiert auf einer selbsttragenden Karosserie, die teils aus Stahl und teils aus Aluminium besteht. Mit 513 kg ist der Microlino sehr leicht. Neben dem Fahrer findet nur ein Passagier Platz. Die Fahrzeugfront wird zum Ein- und Aussteigen zur Seite geklappt.

Das Elektroauto wird wahlweise mit einem 8- oder 14,4-kWh-Akku ausgerüstet und soll an einer normalen Steckdose in etwa vier Stunden geladen werden. Die Reichweite wird mit 125 beziehungsweise 200 km mit dem großen Akku angegeben, wobei dies vorläufige Schätzwerte sind. Der kleine Motor mit 11 kW soll für eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h sorgen. Micro will für den Microlino mit dem kleineren Akku 12.000 Euro verlangen.

BMW Isetta als Vorbild

1954 brachte der italienische Motorradhersteller Iso Rivolta die Isetta als Kleinstwagen auf den Markt. BMW lizenzierte das Fahrzeug und brachte es 1955 als BMW Isetta nach Deutschland. Bis 1962 verkaufte BWM mehr als 160.000 der Knutschkugeln, wie das Fahrzeug genannt wurde.

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