Netzausrüster: ZTE sieht Glasfaser als Fundament für 5G

Der Ausrüster ZTE sieht bei 5G viele neue Sites. Aus einer werden fünf pro Quadratkilometer.

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ZTE-Vize-Deutschlandchef Bas Zwartkruis und -Sprecherin Susanne Baumann
ZTE-Vize-Deutschlandchef Bas Zwartkruis und -Sprecherin Susanne Baumann (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Bei 3,5 GHz komme man bei 5G pro Quadratkilometer statt auf bisher eine nun auf fünf Sites. "Glasfaser ist dabei das Fundament für 5G". Das sagte Bas Zwartkruis, stellvertretender Deutschlandchef von ZTE, am 27. März 2019 auf den Fiberdays in Wiesbaden über den Ausbau in Städten.

ZTE hatte für E-Plus/Telefónica auch die Wartung und den Betrieb des Netzes gemanagt, der Vertrag geht aber laut einem Bericht zum Jahresende an einen Konkurrenten. Dieser Vertrag hatte einst eine Schlüsselfunktion für ZTE. Das Unternehmen bezeichnet den Vertrag bis heute "als eine der größten Auslandsinvestitionen des chinesischen Konzerns". ZTE sucht deshalb für den Bereich nach neuen Geschäftsfeldern.

ZTE Deutschland, Primevest Capital Partners und Breitbandversorgung Deutschland (BBV) haben mit der dritten und letzten Bauphase für das Glasfasernetz in Bretten im Landkreis Karlsruhe begonnen. Die Projektpartner, die den Aufbau von Glasfasernetzen im ländlichen Raum betreiben, rechnen bis Ende 2019 mit einer Fertigstellung des Netzes in der Kernstadt von Bretten.

Im Sommer 2017 taten sich der chinesische Netzwerkausrüster ZTE, Asset Manager Primevest Capital Partners und der Netzbetreiber BBV Deutschland zusammen. Bis Ende 2019 sollen im Rahmen dieses 20-Milionen-Euro-Glasfaserprojekts rund 700 Kilometer Glasfaserkabel verlegt werden und Glasfaseranschlüsse für 12.000 Haushalte möglich sein.

ZTE verhandelt nach einem früheren Bericht mit United Internet über einen möglichen Großauftrag. Es würde der Plan diskutiert, ZTE den Aufbau eines 5G-Netzes übernehmen zu lassen. United Internet würde anschließend die Infrastruktur leasen. Der Plan würde es dem Unternehmen ermöglichen, ein Netz zu nutzen, ohne selbst die vollen Risiken des Ausbaus tragen zu müssen. "1&1 Drillisch hat mit allen namhaften Netzausstattern gesprochen", sagte ein Unternehmenssprecher. Mit zwei Anbietern seien die Verhandlungen weitestgehend abgeschlossen. Einer der Anbieter komme aus China, es ist nicht Huawei. ZTE hat den Bericht nicht kommentiert.

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