Trenching: Deutsche Telekom versorgt 5.000 Betriebe mit Glasfaser
Die Deutsche Telekom will beim Glasfaserausbau für Unternehmen schneller werden. Wie der Vectoring-Konzern am 9. Oktober 2017 erklärte(öffnet im neuen Fenster), sollen ab sofort 20 Gewerbegebiete in 14 deutschen Städten und Gemeinden Glasfaser erhalten. Etwa 5.000 Betriebe erhalten damit im neuen Jahr Internet mit Datenübertragungsraten von bis zu 1 GBit/s.

Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland, sagte: "Im Zentrum unserer Glasfaser-Ausbaustrategie stehen Gewerbegebiete. Wir freuen uns, unseren Geschäftskunden in zunächst 14 deutschen Kommunen Glasfaseranschlüsse in den Gewerbegebieten anbieten zu können." Bei Privatkunden bietet die Telekom hauptsächlich Vectoringzugänge.
Telekom: Symmetrischer 1 GBit/s-Anschluss
Zu den Städten und Gemeinden gehören Bremen, Dresden, Düsseldorf, Grafschaft, Ismaning, Oyten, Landsberg, Lüdinghausen, Neuhausen, Neunkirchen, Nürnberg, Rödermark, Wittlich und Würzburg. Nur Unternehmen, die sich bis Ende November 2017 für das Glasfaser-Netz der Telekom entscheiden, werden ohne zusätzliche Kosten angeschlossen.
Das Angebot auf Glasfaser in den 14 Kommunen reicht vom asymmetrischen 100-MBit/s-Geschäftskundenanschluss bis hin zum symmetrischen 1 GBit/s-Anschluss. Die Telekom wird dafür rund 300 Kilometer Glasfaser verlegen. Die Telekom hatte im März 2017 auf der Cebit angekündigt, echte – also durchgängige – Glasfaserzugänge in Gewerbegebieten einzurichten.
Die Telekom wird bei diesem Pilotprojekt in den genannten Gewerbegebieten das Trenching-Verfahren einsetzen. Das Verfahren verspricht ein schnelles und kostengünstiges Verlegen von Glasfaserkabeln. Mit Frästechnik werden beim Micro-Trenching schmale Gräben und Schlitze in den Asphalt eingebracht.
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