• IT-Karriere:
  • Services:

Zweifache und fünffache Vergrößerung

Um näher an unser Objekt heranzugehen, stehen uns beim Mi Note 10 gleich zwei Objektive zur Verfügung: eines mit zweifacher und eines mit fünffacher Vergrößerung. Das Zweifachtele bezeichnet Xiaomi als Porträtkamera, es wird im entsprechenden Aufnahmemodus automatisch ausgewählt; wählen wir im Standardaufnahmemodus der Kamera-App allerdings die zweifache Zoomstufe aus, wird ebenfalls dieses Objektiv ausgewählt. Verglichen mit der Hauptkamera zeigen mit dem kleinen Teleobjektiv aufgenommene Bilder mehr Artefakte, die Schärfe ist allerdings sehr gut.

Stellenmarkt
  1. Scheidt & Bachmann GmbH, Mönchengladbach
  2. Stadtwerke München GmbH, München

Wollen wir noch näher heran, können wir das Fünffachteleobjektiv auswählen. Anders als Huawei hat Xiaomi dieses nicht in Periskopbauweise eingebaut, entsprechend ist das Mi Note 10 im Kamerabereich um 1,5 mm dicker. Von der Schärfe her ist das Fünffachtele etwas weicher, Details sind bei stärkerer Vergrößerung etwas undeutlich, verglichen mit den bisher betrachteten Objektiven des Mi Note 10 merken wir diesbezüglich einen Unterschied.

Diesen Eindruck haben wir auch beim Hybridzoom, der den Zoombereich zwischen fünffacher und zehnfacher Vergrößerung abdeckt. Die Bildqualität ist mehr als brauchbar, allerdings nicht so gut wie bei den anderen Objektiven des Smartphones. Wer bei der Aufnahme jedoch ein Detail etwas näher heranholen will, kann das mit der Zoomoption durchaus tun. Für eher unbrauchbar halten wie die mögliche fünfzigfache Vergrößerung, die wir eher für Informationszwecke verwenden würden.

Makroobjektiv mit 2 Megapixeln

Mit dem letzten noch verbliebenen Objektiv können wir Makroaufnahmen machen. Der Sensor hat nur 2 Megapixel, angesichts des Verwendungszwecks finden wir das allerdings in Ordnung: Eine Makroaufnahme wird selten vergrößert. Wir können tatsächlich sehr nah an ein Objekt herangehen und so beispielsweise Blumen oder andere kleine Details fotografieren.

  • Ein mit dem Superweitwinkelobjektiv des Mi Note 10 gemachtes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Hauptkamera bei 27 Megapixeln gemachtes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Zweifachtele gemachtes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Fünffachtele gemachtes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem zehnfachen Hybridzoom gemachtes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem fünfzigfachen Digitalzoom gemachtes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch bei voller Auflösung der Hauptkamera wird die Belichtung nicht schlechter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Detailausschnitt der 27-Megapixel-Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Detailausschnitt der 108-Megapixel-Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Königspalast in Madrid mit 27 Megapixeln ...
  • ... und mit 108 Megapixeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Detailausschnitt der 27-Megapixel-Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Detailausschnitt der 108-Megapixel-Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Decke der Almudena-Kathedrale mit 27 Megapixeln ...
  • ... und mit 108 Megapixeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Detailausschnitt der 27-Megapixel-Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Detailausschnitt der 108-Megapixel-Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Detail der Almudena-Kathedrale, aufgenommen mit dem Hybridzoom des Mi Note 10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Detail des Altars der Jungfrau von Almudena, aufgenommen mit dem Makro-Objektiv des Mi Note 10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Straße in Madrid, aufgenommen mit dem Hauptobjektiv und 27 Megapixeln (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Plaza Mayor, aufgenommen mit dem Hauptobjektiv und 27 Megapixeln (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mi Note 10 von Xiaomi hat ein 6,47 Zoll großes Display. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Unterschied zu anderen Smartphones hat Xiaomi einen Klinkenanschluss für Kopfhörer verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera des Mi Note 10 hat insgesamt fünf Objektive. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hauptkamera verwendet einen 108-Megapixel-Sensor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Ein mit dem Superweitwinkelobjektiv des Mi Note 10 gemachtes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Insgesamt erscheint uns die Fünffachkamera des Mi Note 10 als eine runde Sache: Wir können mit den Objektiven fast jede alltägliche Aufnahmesituation abdecken. Besonders gut gefällt uns der 108-Megapixel-Sensor, der sowohl im 27-Megapixel-Modus als auch bei voller Auflösung gute Bilder macht. Beim Fünffachtele sinkt die Schärfe leider etwas. Wie sich die Kamera im Vergleich mit aktuellen Top-Geräten abschneidet, schauen wir uns in einem detaillierten Kameratest an. Dann probieren wir auch die Videofunktionen des Mi Note 10 aus.

Das AMOLED-Display des Mi Note 10 ist 6,47 Zoll groß und hat eine Auflösung von 2.340 x 1.080 Pixeln. Das ergibt eine Pixeldichte von 398 ppi, was für eine scharfe Darstellung ausreicht. Die Farben sind standardmäßig nicht allzu kräftig eigestellt. Insgesamt gefällt uns der Bildschirm des Mi Note 10 gut - bis auf die abgerundeten Display-Ränder, die wir bei keinem Smartphone gut finden.

Snapdragon 730G hat genügend Leistung

Im Inneren des Mi Note 10 steckt Qualcomms Snapdragon 730G, ein SoC, das sich im Grenzbereich zwischen Mittel- und Oberklasse bewegt. Mit acht Kernen erreicht es eine maximale Taktrate von 2,2 GHz, als Grafikeinheit fungiert eine Adreno 618. Im Benchmark Geekbench 5 erreicht das Smartphone einen Single-Wert von 514 Punkten; im Vergleich mit aktuellen Top-Smartphones, die den Snapdragon 855 verwenden, sind das gut 200 Punkte weniger. Während unseres ersten Tests konnten wir im Alltag keine Situation finden, in der uns die Leistung des Gerätes nicht ausgereicht hätte.

Der Arbeitsspeicher unseres Testgerätes ist 6 GByte große, der eingebaute Flash-Speicher 128 GByte. Es gibt auch noch ein teureres Pro-Modell, das 8 GByte RAM und 256 GByte Flash-Speicher hat sowie ein achtteiliges Hauptobjektiv; das unseres Modells besteht aus sieben Linsen. Wer mit der kleinen Version des Gerätes viele Bilder mit der vollen Auflösung von 108 Megapixeln macht, wird nicht drum herumkommen, ab und an Bilder außerhalb des Smartphones zu sichern und auf dem Gerät selbst zu löschen - einen Steckplatz für Speicherkarten hat das Mi Note 10 nicht. Die hochauflösenden Fotos können über 20 MByte groß sein. Zwar bietet Xiaomi selbst auch eine Cloud-Lösung an, kostenlos stehen Nutzern dort allerdings nur 5 GByte zur Verfügung.

Der Akku des Mi Note 10 hat eine Nennladung von 5.260 mAh. Der Grund, warum Xiaomi einen solch großen Akku verbaut hat, lag auch am vorhanden Platz: Wie uns ein Xiaomi-Manager mitteilte, musste das Smartphone aufgrund der Kamera ohnehin etwas größer dimensioniert gebaut werden, weshalb man sich für einen großen Akku entschied. Unserem ersten Eindruck zufolge kommen wir auch mit intensiver Nutzung locker über den Tag hinweg, bei normaler Nutzung sollten mindestens anderthalb Tage drin sein. Dank des mitgelieferten 30-Watt-Ladegerätes können wir das Smartphone zudem schnell wieder aufladen.

Auslieferung ohne Android 10

Ausgeliefert wird das Mi Note 10 mit dem neuen MIUI 11, das immer noch auf Android 9 basiert. Das finden wir etwas schade, da Android 10 mittlerweile bereits seit einiger Zeit auf dem Markt ist. Zu den Neuerungen gehören unter anderem ein systemweiter Dark Mode und verschiedene Motive für das Always-On-Display.

Was uns auch beim neuen MIUI 11 nervt, ist die fehlende Option, einen App-Drawer einzustellen. Wie bei iOS erlaubt es der Standard-Launcher von Xiaomi nur, alle Apps auf dem Startbildschirm anzeigen zu lassen; diese sortieren wir der besseren Übersicht halber in Ordner. Wer einen App-Drawer möchte, muss sich einen alternativen Launcher installieren. Huawei lässt seinen Nutzern mittlerweile die Wahl, ob sie den Startbildschirm mit oder ohne App-Drawer verwenden möchten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Mi Note 10 im Hands on: Fünf Kameras, die sich lohnenFazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 1,99€
  2. 0,99€
  3. (-20%) 39,99€
  4. (-56%) 17,50€

Achranon 12. Nov 2019 / Themenstart

Klar, aber ist bei Kompakt Kameras auch nicht anders. Der Vergleich ist das...

maci23 12. Nov 2019 / Themenstart

Ich finde es immer wieder lustig, wenn sich die Hersteller mit noch mehr MegaPixel...

niemandhier 11. Nov 2019 / Themenstart

Du wirst wie bei jedem mir bekannten Smartphone etwas Ahnung von Belichtungszeiten haben...

trinkhorn 11. Nov 2019 / Themenstart

Ich sag ja nicht, dass die dicke und das Gewicht wahnsinnig negative Eigenschaften sind...

bla 10. Nov 2019 / Themenstart

Ich kenne jetzt zwar die Oberfläche von OnePlus nicht aber das Gute bei den Telefonen von...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


iOS 13 ausprobiert

Apple hat iOS 13 offiziell vorgestellt. Die neue Version des mobilen Betriebssystems bringt unter anderem den Dark Mode sowie zahlreiche Verbesserungen einzelner Apps.

iOS 13 ausprobiert Video aufrufen
Amazon Echo Studio im Test: Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher
Amazon Echo Studio im Test
Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher

Mit dem Echo Studio bringt Amazon seinen teuersten Alexa-Lautsprecher auf den Markt. Dennoch ist er deutlich günstiger als Apples Homepod, liefert aber einen besseren Klang. Und das ist längst nicht alles.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Amazons Heimkino-Funktion Echo-Lautsprecher drahtlos mit Fire-TV-Geräten verbinden
  2. Echo Flex Amazons preiswertester Alexa-Lautsprecher
  3. Amazons Alexa-Lautsprecher Echo Dot hat ein LED-Display - Echo soll besser klingen

DSGVO: Kommunen verschlüsseln fast nur mit De-Mail
DSGVO
Kommunen verschlüsseln fast nur mit De-Mail

Die Kommunen tun sich weiter schwer mit der Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung. Manche verstehen unter Daten-Verschlüsselung einen abschließbaren Raum für Datenträger.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Datenschmuggel US-Gericht schränkt Durchsuchungen elektronischer Geräte ein
  2. Digitale Versorgung Viel Kritik an zentraler Sammlung von Patientendaten
  3. Datenschutz Zahl der Behördenzugriffe auf Konten steigt

Frauen in der IT: Ist Logik von Natur aus Männersache?
Frauen in der IT
Ist Logik von Natur aus Männersache?

Wenn es um die Frage geht, warum es immer noch so wenig Frauen in der IT gibt, kommt früher oder später das Argument, dass Frauen nicht eben zur Logik veranlagt seien. Kann die niedrige Zahl von Frauen in dieser Branche tatsächlich mit der Biologie erklärt werden?
Von Valerie Lux

  1. IT-Jobs Gibt es den Fachkräftemangel wirklich?
  2. Arbeit im Amt Wichtig ist ein Talent zum Zeittotschlagen
  3. IT-Freelancer Paradiesische Zustände

    •  /