Abo
  • Services:
Anzeige
Das Mi Mix von Xiaomi
Das Mi Mix von Xiaomi (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mi Mix im Test: Xiaomis randlose Innovation mit kleinen Makeln

Das Mi Mix von Xiaomi
Das Mi Mix von Xiaomi (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Mi Mix von Xiaomi ist vom Aussehen her eines der innovativsten Smartphones auf dem Markt: Das fast randlose Design sieht super aus und birgt einige technische Neuerungen. Allerdings sind uns im Test auch einige Schwachstellen des 700-Euro-Smartphones aufgefallen, die im Alltag nerven.
Ein Test von Tobias Költzsch

Das Mi Mix von Xiaomi hat bereits bei der Vorstellung im Oktober 2016 Aufsehen erregt: Der chinesische Hersteller verzichtet bei dem Android-Smartphone auf den ansonsten üblichen breiten Rand an der Oberseite, lediglich unten befindet sich ein Rand, der aber auch nur knapp 11,5 mm misst. Entsprechend ungewohnt und durchaus beeindruckend wirkt das Smartphone beim ersten Auspacken.

Anzeige

Die Statuszeile des Android-Systems befindet sich direkt unter dem oberen Rand, Filme und Spiele im Querformat reichen ungewohnt nah an drei der vier Seiten des Displays heran, die Frontkamera ist aus technischen Gründen am unteren Rand eingebaut, eine Lautsprecheröffnung zum Telefonieren gibt es nicht. Die Optik des Mi Mix ist ein Hingucker - und bringt einige innovative Hardwarelösungen mit sich.

  • Das Gehäuse des Mi Mix von Xiaomi ist aus Keramik. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Oberfläche reflektiert stark und ist rutschig, dafür aber sehr kratzfest. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Mi Mix hat einen 6,4 Zoll großen Bildschirm, das Gehäuse ist aber verhältnismäßig klein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Konstruktionsbedingt ist die Frontkamera am unteren Rand eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Hauptkamera hat 16 Megapixel und macht nur durchschnittliche Aufnahmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unter der Kamera ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Mi Mix von der Rückseite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display des Mi Mix hat eine Größe von 6,4 Zoll und recht nicht nur links und rechts bis an den Rahmen des Gehäuses, sondern auch oben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Durch den dünnen oberen Rand ist das Mi Mix ein Hingucker. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein mit dem Mi Mix geschossenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Innenraumaufnahmen haben merkliche Artefakte und Farbrauschen - hier auf der Treppe zu erkennen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch die Schärfe ist nicht unbedingt vergleichbar mit den Kameras anderer Top-Smartphones. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Detailausschnitt ist auch ein Farbrauschen erkennbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Display des Mi Mix hat eine Größe von 6,4 Zoll und recht nicht nur links und rechts bis an den Rahmen des Gehäuses, sondern auch oben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Im Test von Golem.de untersuchen wir, ob diese Innovationen auch alltagstauglich sind. Dabei hat uns das Smartphone durchaus positiv überrascht - dafür aber bei einigen grundsätzlichen Punkten der Hardware und Software nicht überzeugt. Das Testmodell wurde uns vom Importhändler Gearbest zur Verfügung gestellt, offiziell ist das Mi Mix wie alle Xiaomi-Geräte in Deutschland nicht zu haben.

Hochwertiges und kratzfestes Keramik-Gehäuse

Der erste Eindruck von dem Smartphone ist sehr gut: Bereits vor dem Einschalten fällt uns die hochwertige Verarbeitung des Gehäuses aus Keramik auf. Dieses soll besonders kratzfest sein - und tatsächlich finden sich nach zweiwöchigem Dauereinsatz nur winzige Gebrauchsspuren auf der Rückseite. Diese spiegelt bei unserem anthrazitfarbenen Modell so stark, dass das Smartphone fast schon als Spiegel verwendet werden kann; Fingerabdrücke lassen sich dennoch leicht entfernen.

Das Design des Gerätes weist keine besonders hervorstechenden Merkmale auf, gefällt uns insgesamt aber aufgrund seiner Schlichtheit gut. Das Design stammt vom französischen Designer Philippe Starck, der unter anderem auch Kopfhörer von Parrot entworfen hat.

Das Mi Mix liegt trotz einer Display-Diagonale von 6,4 Zoll gut in der Hand. Das liegt daran, dass das Gehäuse mit einer Größe von 159 x 82 x 7,9 mm kaum größer als das des Huawei Mate 9 mit seinem 6-Zoll-Display ist. Auch beim Vergleich mit dem iPhone 7 Plus schneidet das Mi Mix von der Größe her gut ab: Es ist nur unwesentlich länger und ungefähr 2 mm breiter als Apples aktuelles Topsmartphone, das allerdings nur eine Diagonale von 5,5 Zoll hat.

Mi Mix zählt zu den Flutschi-Phones

Nachteil der handschmeichelnden und glänzenden Oberfläche ist, dass das Smartphone äußerst rutschig ist. Das führt trotz eigentlich noch handhabbarer Größe bei uns zu einem unsicheren Halt, selbst bei trockenen Händen. Auf glatten Oberflächen rutscht es auch gerne einmal ab, was mitunter so langsam vor sich geht, dass wir erst nach einigen Minuten vom Poltern überrascht werden. Womöglich wohlwissend liefert Xiaomi in der hübsch gemachten Verpackung direkt eine Lederhülle mit.

Display bis zum Rand 

eye home zur Startseite
Karit 23. Jan 2017

Ich kann dir ja mal die Heftaufschriebe meiner kleinen Schwester aus der Grundschule...

pk_erchner 20. Jan 2017

-genauso randlos (das ist der USP) -5,5-6 Zoll Display würde mir reichen -Full Hd reicht...

gardwin 20. Jan 2017

http://webcazine.com/15313/miui-6-how-to-remove-the-lock-icon-on-an-app-in-task-manager...

ThaKilla 20. Jan 2017

Hehe der War gut +1

yazerone 20. Jan 2017

Ich habe jetzt seit 2 Wochen das Mi Mix Ultimate, da ich einfach auf diese randlosen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Home Shopping Europe GmbH, Ismaning Raum München
  2. implexis GmbH, verschiedene Standorte
  3. Carmeq GmbH, Ingolstadt
  4. über Dr. Maier & Partner GmbH Unternehmensberatung, österreichische Alpen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals

Folgen Sie uns
       


  1. Breko

    Waipu TV gibt es jetzt für alle Netzbetreiber

  2. Magento

    Kreditkartendaten von bis zu 40.000 Oneplus-Käufern kopiert

  3. Games

    US-Spielemarkt wächst 2017 zweistellig

  4. Boeing und SpaceX

    ISS bald ohne US-Astronauten?

  5. E-Mail-Konto

    90 Prozent der Gmail-Nutzer nutzen keinen zweiten Faktor

  6. USK

    Nintendo Labo landet fast im Altpapier

  7. ARM-SoC-Hersteller

    Qualcomm darf NXP übernehmen

  8. Windows-API-Nachbau

    Wine 3.0 bringt Direct3D 11 und eine Android-App

  9. Echtzeit-Strategie

    Definitive Edition von Age of Empires hat neuen Termin

  10. Ein Jahr Trump

    Der Cheerleader der deregulierten Wirtschaft



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
EU-Urheberrechtsreform: Abmahnungen treffen "nur die Dummen"
EU-Urheberrechtsreform
Abmahnungen treffen "nur die Dummen"
  1. Leistungsschutzrecht EU-Kommission hält kritische Studie zurück
  2. Leistungsschutzrecht EU-Staaten uneins bei Urheberrechtsreform

Security: Das Jahr, in dem die Firmware brach
Security
Das Jahr, in dem die Firmware brach
  1. Wallet Programmierbare Kreditkarte mit ePaper, Akku und Mobilfunk
  2. Fehlalarm Falsche Raketenwarnung verunsichert Hawaii
  3. Asynchronous Ratcheting Tree Facebook demonstriert sicheren Gruppenchat für Apps

Computerforschung: Quantencomputer aus Silizium werden realistisch
Computerforschung
Quantencomputer aus Silizium werden realistisch
  1. Tangle Lake Intel zeigt 49-Qubit-Chip
  2. Die Woche im Video Alles kaputt
  3. Q# und QDK Microsoft veröffentlicht Entwicklungskit für Quantenrechner

  1. Re: Wie funktioniert das mit der Anonymität?

    IchBIN | 00:19

  2. Re: Wozu auch..

    McWiesel | 00:19

  3. Re: Einzig relevante Frage: Meltdown durch JS im...

    stiGGG | 00:14

  4. Re: ist ja ein Lacher gegen die illegalen IPTV...

    divStar | 00:03

  5. Re: Wertschöpfung ??

    wire-less | 19.01. 23:55


  1. 18:53

  2. 17:28

  3. 16:59

  4. 16:21

  5. 16:02

  6. 15:29

  7. 14:47

  8. 13:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel