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Das Mi Mix von Xiaomi
Das Mi Mix von Xiaomi (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Display bis zum Rand

Nach dem Einschalten des Mi Mix fällt sofort der bis zum oberen Rand gehende Bildschirm auf - und auch der Umstand, dass Xiaomi bei der Breite der Ränder auf den Pressefotos geschummelt hat: Oben, links und rechts ist der Abstand mit jeweils nur 1,6 mm bis zum Rahmen des Smartphones zwar nicht besonders groß, allerdings auch weit entfernt von der Haaresbreite, die Xiaomis Pressebilder suggerieren. Trotzdem füllt das Display immer noch knapp 88 Prozent der Vorderseite aus - ein Spitzenwert, den Xiaomi bei der Präsentation fälschlicherweise mit 91,3 Prozent angegeben hatte. Besonders dass der breite obere Rand fehlt, finden wir gut.

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  • Das Gehäuse des Mi Mix von Xiaomi ist aus Keramik. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Oberfläche reflektiert stark und ist rutschig, dafür aber sehr kratzfest. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Mi Mix hat einen 6,4 Zoll großen Bildschirm, das Gehäuse ist aber verhältnismäßig klein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Konstruktionsbedingt ist die Frontkamera am unteren Rand eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Hauptkamera hat 16 Megapixel und macht nur durchschnittliche Aufnahmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unter der Kamera ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Mi Mix von der Rückseite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display des Mi Mix hat eine Größe von 6,4 Zoll und recht nicht nur links und rechts bis an den Rahmen des Gehäuses, sondern auch oben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Durch den dünnen oberen Rand ist das Mi Mix ein Hingucker. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein mit dem Mi Mix geschossenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Innenraumaufnahmen haben merkliche Artefakte und Farbrauschen - hier auf der Treppe zu erkennen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch die Schärfe ist nicht unbedingt vergleichbar mit den Kameras anderer Top-Smartphones. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Detailausschnitt ist auch ein Farbrauschen erkennbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Durch den dünnen oberen Rand ist das Mi Mix ein Hingucker. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Bildschirm hat eine Auflösung von 2.040 x 1.080 Pixeln im ungewöhnlichen Format 17:9. Das ergibt eine Pixeldichte von 356 ppi - Inhalte werden entsprechend ausreichend scharf angezeigt, bei genauerem Hinsehen sind aber bereits leichte Treppeneffekte erkennbar. Das Format empfinden wir besonders beim Browsen und Lesen auf dem Smartphone als praktisch, da eine Menge an Inhalten angezeigt werden kann.

Im Querformat - etwa beim Schauen von Videos - ist uns der Abstand zwischen Rand und Display manchmal schon zu schmal: Zusammen mit dem rutschigen Gehäuse fürht das häufiger dazu, dass das Smartphone in unserer Hand verrutscht und wir aus Versehen mit unseren Fingern auf das Display kommen.

Guter und heller Bildschirm

Die Farbwiedergabe des LC-Bildschirms ist neutral und kann in den Einstellungen noch wärmer oder kühler eingestellt werden. Auch der Kontrast lässt sich erhöhen. Die Helligkeit ist mit durchschnittlich 524 cd/qm für ein Smartphone sehr hoch und zudem in allen Bereichen des Bildschirms nahezu gleich hell. Insgesamt macht der Bildschirm einen sehr guten Eindruck, was nicht ausschließlich an dem "Wow-Effekt" durch die schmalen Ränder liegt.

Der bis zum oberen Rand reichende Bildschirm ist mit der herkömmlichen Konstruktionsweise von Smartphones nicht vereinbar: So kann beispielsweise der Lautsprecher für Telefonate nicht wie gewohnt eingesetzt werden, da er unter dem Display liegen würde und dieses natürlich keine Öffnung zulässt. Auch der Annäherungssensor kann nicht wie gewohnt eingebaut werden, da auch er eine Öffnung im Deckglas benötigt.

Innovative Lösungen für konstruktionsbedingte Einschränkungen

Xiaomi hat für diese Probleme Lösungen gefunden, die sich bei den meisten anderen Smartphones auf dem Markt nicht finden. So wird die Stimme des Gesprächspartners über ein piezoelektronisches System übertragen, das den Schall als mechanische Energie über das Gehäuse weiterleitet. Eine ähnliche Technik hat beispielsweise Kyocera bei seinem Torque-Smartphone oder Gigaset beim ME verwendet.

Anders als beim Gigaset-Smartphone, das den Schall unterstützend zum normalen Lautsprecher verwendet, funktioniert die Tonübertragung beim Mi Mix allerdings: Während wir beim Gigaset ME unsere Gesprächspartner kaum verstehen konnten, ist die Sprachübertragung bei Xiaomis Smartphone gut - selbst in lauten Umgebungen können wir alles gut verstehen. Allerdings müssen wir beim Mi Mix im Unterschied zu anderen Smartphones unser Ohr eher gegen das Display halten als an den oberen Rand. Etwas blecherner als bei herkömmlichen Smartphones klingen Gespräche aber schon.

Der Annäherungssensor verwendet Ultraschall und kann daher ohne Öffnung im Deckglas verbaut werden. Bei Telefonaten funktioniert er in unseren Tests allerdings nicht: Der Bildschirm bleibt eingeschaltet, nachdem wir ein Telefonat angenommen haben. Das kann während des Telefonierens zu Fehleingaben führen.

 Mi Mix im Test: Xiaomis randlose Innovation mit kleinen MakelnSoftware mit nervigen Eigenschaften 

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Karit 23. Jan 2017

Ich kann dir ja mal die Heftaufschriebe meiner kleinen Schwester aus der Grundschule...

pk_erchner 20. Jan 2017

-genauso randlos (das ist der USP) -5,5-6 Zoll Display würde mir reichen -Full Hd reicht...

gardwin 20. Jan 2017

http://webcazine.com/15313/miui-6-how-to-remove-the-lock-icon-on-an-app-in-task-manager...

ThaKilla 20. Jan 2017

Hehe der War gut +1

yazerone 20. Jan 2017

Ich habe jetzt seit 2 Wochen das Mi Mix Ultimate, da ich einfach auf diese randlosen...



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