Mi A1: Xiaomi stellt Smartphone mit purem Android vor

Mit dem Mi A1 hat Xiaomi nicht nur ein günstiges Smartphone mit Dual-Kamera vorgestellt, sondern auch eines, das mit unverfälschtem Android kommt: Das Smartphone ist Teil des Android-One-Programms, entsprechend hat Xiaomi seine eigene Android-Oberfläche weggelassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Mi A1 von Xiaomi soll auch nach Europa kommen.
Das Mi A1 von Xiaomi soll auch nach Europa kommen. (Bild: Screenshot Golem.de)

Der chinesische Hersteller Xiaomi hat das neue Android-Smartphone Mi A1 vorgestellt. Das Mi A1 kommt mit Android 7.1.1, allerdings nicht wie bei Xiaomi üblich mit der eigenen Benutzeroberfläche. Stattdessen wird das Gerät mit purem Android ausgeliefert.

Grund dafür ist, dass das Mi A1 Teil des Android-One-Programms ist. Dieses gibt neben bestimmten Hardwareanforderungen auch ein pures, unverfälschtes Android als Bedingung vor. Das Mi A1 ist Xiaomis erstes Telefon, das die Android-One-Zertifizierung erhalten hat.

Google Assistant ist vorinstalliert

Die pure Android-Version bedeutet auch, dass das Mi A1 mit dem Google Assistant erscheint. Zudem sollten Updates in weitaus schnellerer Frequenz erscheinen als bisher.

  • Das Mi A1 von Xiaomi (Screenshot: Golem.de)
  • Das Mi A1 von Xiaomi (Screenshot: Golem.de)
  • Das Mi A1 von Xiaomi (Screenshot: Golem.de)
  • Das Mi A1 von Xiaomi (Screenshot: Golem.de)
Das Mi A1 von Xiaomi (Screenshot: Golem.de)

Das Mi A1 hat ein 5,5 Zoll großes Display, das mit 1.920 x 1.080 Pixeln auflöst. Im Inneren des Smartphones läuft Qualcomms Snapdragon-625-Prozessor mit einer maximalen Taktrate von 2 GHz. Als Grafikkarte kommt eine Adreno 506 zum Einsatz.

4 GByte RAM und LTE-Bänder 7 und 20

Der Arbeitsspeicher ist 4 GByte groß, der eingebaute Flash-Speicher 64 GByte. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten bis zu einer Größe von 128 GByte ist eingebaut. Das Mi A1 unterstützt LTE, auch auf den für Deutschland wichtigen Frequenzbändern 3, 7 und 20. WLAN beherrscht das Smartphone nach 802.11ac, Bluetooth läuft in der Version 4.2.

Auf der Rückseite ist eine Dual-Kamera eingebaut. Diese besteht aus zwei Objektiven mit unterschiedlichen Brennweiten: Eine Kamera hat eine aufs Kleinbildformat umgerechnete Brennweite von 26 mm, die zweite hat 50 mm. Beiden Sensoren haben 12 Megapixel.

Mi A1 soll auch nach Europa kommen

Das Mi A1 wurde zunächst für den indischen Markt vorgestellt und kostet umgerechnet knapp 200 Euro. Das Smartphone soll auch nach Europa kommen und ist hier hauptsächlich für den ost- und südeuropäischen Markt vorgesehen. Dann dürfte sich das Gerät auch problemlos nach Deutschland liefern lassen. Der Hersteller hat angekündigt, dass das Gerät in Kürze Android 8.0 alias Oreo erhalten soll.

Nachtrag vom 5. September 2017, 13:30 Uhr

Mittlerweile hat Xiaomi die technischen Spezifikationen auf der internationalen Webseite veröffentlicht. Anders als im zuvor nur auf der indischen Seite angegebenen Datenblatt steht dort, dass das Mi A1 auch die LTE-Bänder 3 und 20 unterstützt. Der Text wurde entsprechend angepasst und der Link ausgetauscht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


sg-1 16. Sep 2017

Also genau genommen muss man Zoll trotzdem zahlen...ob es beim Zoll hängen bleibt oder...

Mett 10. Sep 2017

Wer hat dir denn dein Pausenbrot geklaut?

chodo 09. Sep 2017

AOSP ist nicht Android an sich, sondern lediglich die offizielle Sammlung der Open-Source...

share_rapid 07. Sep 2017

Es gibt ein app-menü und es ist pures android. den launcher kann man ja wechseln wie man...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Updates für GPT-3 und GPT-4
GPT im Geschwindigkeitsrausch

OpenAIs Updates für GPT-4 und GPT-3 machen die Modelle zuverlässiger, vor allem aber anpassungsfähiger. Die Änderungen und neuen Features im Detail.
Von Fabian Deitelhoff

Updates für GPT-3 und GPT-4: GPT im Geschwindigkeitsrausch
Artikel
  1. Candy Crushed: Royal Match wird profitabelstes Mobile Game
    Candy Crushed
    Royal Match wird profitabelstes Mobile Game

    Die langanhaltende Dominanz von Candy Crush Saga ist vorbei. Das meiste Geld verdient jetzt ein Start-up aus Istanbul mit einem Puzzlespiel.

  2. Datenschutz: ChatGPT-Exploit findet E-Mail-Adressen von Times-Reportern
    Datenschutz
    ChatGPT-Exploit findet E-Mail-Adressen von Times-Reportern

    Eigentlich sollte der Chatbot auf diese Anfrage gar nicht antworten. Tut er es dennoch, lauern womöglich noch viel brisantere Informationen.

  3. Donald E. Knuth: 30 Jahre Weihnachtsvorlesungen frei verfügbar
    Donald E. Knuth
    30 Jahre Weihnachtsvorlesungen frei verfügbar

    Ein bisschen theoretische Informatik, Algorithmen oder Mathematik zu Weihnachten? Wer das mag, kann nun sogar alle Vorlesungen hintereinander ansehen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • TeamGroup Cardea Graphene A440 2 TB mit zwei Kühlkörpern 112,89€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • AVM FRITZ!Repeater 3000 AX 129€ • Philips Ambilight 77OLED808 2.599€ • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /