Starkes Display, schnelles SoC

Das OLED-Display des Mi 9T Pro hat eine Größe von 6,39 Zoll. Der Rahmen wirkt etwas breiter als bei Samsungs aktuellen Topmodellen, was auch daran liegt, dass Xiaomi auf einen abgerundeten Display-Rand verzichtet. Das begrüßen wir, da es auf diese Weise nicht zu Farbverschiebungen oder Fehleingaben kommt. Der Rahmen ist für unseren Geschmack immer noch schmal genug. Zudem wird das Bild nicht durch eine Notch oder ein Kameraloch gestört, da sich die Frontkamera im ausfahrbaren Modul befindet. Für Nutzer wie uns, die nur selten die Frontkamera verwenden, ist das eine praktische Sache.

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Das Display hat eine Auflösung von 2.340 x 1.080 Pixeln, was zu einer Pixeldichte von 403 ppi führt. Das reicht aus, um das Bild ausreichend scharf darzustellen. Die Farbwiedergabe ist kräftig, wirkt auf uns aber immer noch natürlich. Die Helligkeit ist hoch genug, um auch bei Sonneneinstrahlung den Bildschirminhalt noch gut erkennen zu können. Der Bildschirm ist zudem sehr blickwinkelstabil. Insgesamt hat Xiaomi ein sehr gutes Display im Mi 9T Pro verbaut. Unter dem Display-Glas ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut, der in unserem Test zuverlässig funktioniert.

Auch die restliche Hardware kann sich sehen lassen, besonders zu dem Preis: Im Inneren arbeitet Qualcomms aktuelles Top-SoC Snapdragon 855 mit einer maximalen Taktrate von 2,84 GHz. Zusammen mit 6 GByte Arbeitsspeicher ermöglicht der Chip eine sehr flüssige Bedienung des Smartphones, auch grafisch aufwendige Spiele sind kein Problem. Das spiegelt sich auch in den Benchmarks wider: Im Geekbench-Test erreicht das Smartphone einen Single-Wert von 3.490 Punkten. Das liegt auf dem Niveau des Oneplus 7 Pro und anderen Smartphones mit dem Snapdragon 855. Im Icestorm-Unlimited-Test des 3DMark kommt das Mi 9T Pro auf 67.717 Punkte - auch das entspricht den Erwartungen und liegt in der aktuellen Oberklasse bei Android-Smartphones.

  • Das Mi 9T Pro von Xiaomi hat eine Dreifachkamera mit einem Superweitwinkelobjektiv, ... (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • ... einem normalen Weitwinkelobjektiv ... (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • .. und einem zweifachen Teleobjektiv. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: das gleiche Motiv mit dem P30 Pro von Huawei aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: das gleiche Motiv mit dem P30 Pro von Huawei aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Fünffachtele des P30 Pro kommt näher heran. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die künstlich erzeugte Hintergrundunschärfe gefällt uns beim Mi 9T Pro gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: das gleiche Motiv, mit dem P30 Pro aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mi 9T Pro hat eine KI-Motiverkennung, die in den meisten Situationen aber ähnlich vorzugehen scheint: Helligkeit, Sättigung und Kontrast werden angehoben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Hier das gleiche Motiv ohne KI-Verbesserung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mi 9T Pro von Xiami hat einen 6,39 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite hat Mi 9T Pro eine Dreifachkamera eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera besteht aus einem Weitwinkelobjektiv mit 48-Megapixel-Sensor, einem Superweitwinkelobjektiv und einem Teleobjektiv. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Verarbeitung des Mi 9T Pro ist sehr gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Mi 9T Pro hat einen Klinkenanschluss für Kopfhörer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Vorderseite ist keine Frontkamera verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontkamera ist in einem Modul verbaut, das automatisch ausfährt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • So wird das Display nicht durch eine Notch oder Ähnliches unterbrochen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontkamera des Mi 9T Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fällt das Mi 9T Pro mit ausgefahrener Frontkamera herunter, wird das Modul automatisch wieder eingefahren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Mi 9T Pro hat einen Klinkenanschluss für Kopfhörer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Akku

Der nicht ohne weiteres wechselbare Akku hat eine Nennladung von 4.000 mAh. In unserem Test konnten wir Full-HD-Filme bei voller Helligkeit 14 Stunden lang anschauen - das ist ein sehr guter Wert. Der Akku kann mit bis zu 27 Watt schnellgeladen werden, Xiaomi liefert allerdings nur ein Netzteil mit maximal 18 Watt mit.

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Anders als viele Konkurrenten hat das Mi 9T Pro einen Klinkenanschluss für Kopfhörer. Ausgeliefert wird das Smartphone mit Android 9 und Xiaomis Fork MIUI 10. Entsprechend unterscheidet sich die Benutzeroberfläche vom Standard-Android: Es gibt keinen App-Drawer, also das Verzeichnis, in dem Nutzer alle installierten Apps vorfinden. Stattdessen werden diese wie bei iOS alle auf dem Startbildschirm abgelegt; Ordnung lässt sich durch Ordner schaffen. Anders als bei Huawei-Smartphones können wir in den Einstellungen nicht zu einer Benutzeroberfläche mit App-Drawer umschalten.

Display6,39 Zoll, 2.340 x 1.080 Pixel, HDR
Hauptkamera48 Megapixel Weitwinkel (79,4 Grad, f/1.75), 13 Megapixel Superweitwinkel (124,8 Grad, f/2.4), 8 Megapixel Tele (44,6 Grad, f/2.4)
Frontkamera20 Megapixel, f/2.2
ChipsatzSnapdragon 855
Speicher6 GByte RAM, 128 GByte Flash-Speicher, kein Speicherkartensteckplatz
NetzwerkLTE, WLAN ac, Bluetooth 5.0, NFC, GPS/Galileo/Glonass/Beidou
Maße156,7 x 74,3 x 8,8 mm
Gewicht191 Gramm
Akku4.000 mAh, schnellladbar (18 und 27 Watt)
BetriebssystemMIUI 10 (basiert auf Android 9)
BesonderheitenFingerabdrucksensor unter dem Display, ausfahrbare Frontkamera
Xiaomi Mi 9T Pro - Spezifikationen

Nach der Erstinstallation finden wir zahlreiche Systemprogramme von Xiaomi auf dem Smartphone, manche durchaus hilfreich, manche eher nicht. Auch beim Mi 9T Pro zeigt sich: Wer ein Xiaomi-Smartphone kauft, darf nicht mit einem puren Android rechnen. Dafür gibt es hier und dort durchaus praktische Erweiterungen, wie beispielsweise den Game Turbo 2.0. In diesem Spielemodus können Hintergrundprozesse begrenzt werden, damit das Spiel besser läuft.

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 Drei Kameras für gute AufnahmenVerfügbarkeit und Fazit 
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abufrejoval 12. Sep 2019

Das geht schon mal einfach damit los, daß es Leute gibt, welche mehrere Geräte benutzen...

abufrejoval 12. Sep 2019

*** Was aber hier immer wieder fehlt, sind für einen besonders persönlichen Computer...

adminblogger 10. Sep 2019

Oder das Fairphone nutzen

adminblogger 10. Sep 2019

Es gibt inzwischen mindestens 5 oder 6 verschiedene ROMs, mit denen man die Bloatware von...

lilaq71 10. Sep 2019

scheint als würde das Teil einem das Hirn wegbrutzeln....



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