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Drei Kameras für gute Aufnahmen

Die Hauptkamera des Mi 9T Pro verwendet einen 48-Megapixel-Sensor, der standardmäßig Bilder mit 12 Megapixeln aufnimmt. Dafür werden vier Pixel zu einem zusammengefasst, was eine bessere Lichtausbeute ermöglichen soll. Die Anfangsblende des Weitwinkelobjektivs liegt bei f/1.75, der Sensor ist 0,5 Zoll groß. Das zweite Objektiv bietet eine Superweitwinkelansicht und verwendet einen 13-Megapixel-Sensor. Die Anfangsblende liegt bei f/2.4. Das dritte Objektiv bietet verglichen mit dem Standardobjektiv eine zweifache Vergrößerung und verwendet einen 8-Megapixel-Sensor, die Anfangsblende liegt ebenfalls bei f/2.4.

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Bei Tageslicht macht das Mi 9T Pro sehr gute Fotos, die zwar in der starken Detailvergrößerung etwas weniger Schärfe haben als die des P30 Pro, aber Huaweis aktuellem Topgerät durchaus nahekommen. Das P30 Pro schafft es jedoch, feine Details noch etwas besser darzustellen. Bei der Belichtung können wir aber nur wenige Unterschiede zwischen den beiden Geräten erkennen, was für das Xiaomi-Smartphone durchaus ein Kompliment ist. Gerade bei Erdtönen wie Braun oder Rot gefällt uns die Farbwiedergabe des Mi 9T Pro etwas besser als die des P30 Pro, das aufgrund des Sensoraufbaus manchmal einen Hang ins Gelbe aufweist.

Das Superweitwinkelobjektiv des Mi 9T Pro macht aufgrund des unterschiedlichen Sensors qualitativ etwas schlechtere Aufnahmen als die Hauptkamera des Smartphones; das ist aber durchweg bei allen Geräten mit derartiger Kameraaufteilung so. Verglichen mit dem Superweitwinkelobjektiv des P30 Pro ist die Detailschärfe wieder etwas niedriger, die Belichtung und der Bildausschnitt hingegen sind nahezu identisch. Das Teleobjektiv kommt mit seiner zweifachen Vergrößerung nicht so nah an Objekte heran wie das Tele des P30 Pro, eignet sich dafür aber wesentlich besser für Porträtaufnahmen. Bei diesen gibt es eine gute Trennung zwischen Vorder- und Hintergrund.

  • Das Mi 9T Pro von Xiaomi hat eine Dreifachkamera mit einem Superweitwinkelobjektiv, ... (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • ... einem normalen Weitwinkelobjektiv ... (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • .. und einem zweifachen Teleobjektiv. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: das gleiche Motiv mit dem P30 Pro von Huawei aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: das gleiche Motiv mit dem P30 Pro von Huawei aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Fünffachtele des P30 Pro kommt näher heran. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die künstlich erzeugte Hintergrundunschärfe gefällt uns beim Mi 9T Pro gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: das gleiche Motiv, mit dem P30 Pro aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mi 9T Pro hat eine KI-Motiverkennung, die in den meisten Situationen aber ähnlich vorzugehen scheint: Helligkeit, Sättigung und Kontrast werden angehoben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Hier das gleiche Motiv ohne KI-Verbesserung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mi 9T Pro von Xiami hat einen 6,39 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite hat Mi 9T Pro eine Dreifachkamera eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera besteht aus einem Weitwinkelobjektiv mit 48-Megapixel-Sensor, einem Superweitwinkelobjektiv und einem Teleobjektiv. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Verarbeitung des Mi 9T Pro ist sehr gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Mi 9T Pro hat einen Klinkenanschluss für Kopfhörer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Vorderseite ist keine Frontkamera verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontkamera ist in einem Modul verbaut, das automatisch ausfährt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • So wird das Display nicht durch eine Notch oder Ähnliches unterbrochen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontkamera des Mi 9T Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fällt das Mi 9T Pro mit ausgefahrener Frontkamera herunter, wird das Modul automatisch wieder eingefahren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Mi 9T Pro von Xiaomi hat eine Dreifachkamera mit einem Superweitwinkelobjektiv, ... (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das Mi 9T Pro kann auch Bilder mit vollen 48 Megapixeln aufnehmen; praktischerweise hat Xiaomi in der etwas spartanisch wirkenden, aber übersichtlich aufgebauten Kamera-App dafür einen eigenen Aufnahmemodus integriert. Die 48-Megapixel-Aufnahmen sind merklich schärfer als die 12-Megapixel-Bilder, jedoch schneidet das P30 Pro im direkten Vergleich auch hier etwas besser bei der Detailschärfe ab. Wirklich große, spürbare Unterschiede bemerken wir im direkten Vergleich der beiden Smartphones aber eigentlich erst, wenn wir Aufnahmen bei schlechtem Licht machen: Das P30 Pro macht im Automatikmodus immer noch die besten Bilder in nahezu dunklen Situationen. Das Mi 9T Pro ist in diesem Vergleich jedoch in guter Gesellschaft, da kein aktuelles Smartphone an die Qualität der Nachtaufnahmen von Huaweis Topgerät herankommt.

Frontkamera

Die Frontkamera des Mi 9T Pro ist in einem Modul eingebaut, das automatisch ausfährt, wenn wir die vordere Kamera in der App aktivieren. Das dauert ziemlich genau genauso lange wie das Umschalten beim P30 Pro - und ist damit etwas langsamer als beim Oneplus 7 Pro. Wer LED-Beleuchtung mag, wird sich über das eingebaute blaue Licht beim Kameramodul freuen. Fällt das Mi 9T Pro herunter, fährt die Kamera sicherheitshalber schnell wieder ein. Die Frontkamera hat 20 Megapixel und macht entsprechend gute Aufnahmen. Auch der Porträtmodus funktioniert gut und bietet eine recht genaue Trennung zwischen Vorder- und Hintergrund.

Das Mi 9T Pro hat einen zuschaltbaren KI-Modus, der standardmäßig deaktiviert ist. Er erkennt Szenen wie Wolken, Pflanzen oder auch Gebäude und passt die Bildeinstellungen entsprechend an. Wir haben die KI-Verbesserungen in verschiedenen Situationen ausprobiert und den Eindruck gewonnen, dass meist nur die Helligkeit, die Sättigung und der Kontrast etwas angehoben werden. Personen erkennt die KI nicht und schaltet dementsprechend nicht wie das P30 Pro von Huawei automatisch in den Porträtmodus um - das müssen wir bei Xiaomis Smartphone selbst erledigen.

Videoaufnahmen sind mit dem Mi 9T Pro in 4K mit bis zu 60 fps möglich. Dann funktioniert allerdings die eingebaute Videostabilisierung nicht mehr. Zunächst haben wir das auf den 4K-Modus geschoben, die Stabilisierung funktioniert aber auch nicht bei 1080p, wenn wir 60 fps aktiviert haben. Erst, wenn wir auf 30 fps heruntergeschaltet haben, können wir sehr stabile, ruhige Videos aufnehmen - sowohl in Full HD als auch in 4K.

Insgesamt hat uns die Kamera des Mi 9T Pro angesichts des Preises positiv überrascht. Es sind zwar Unterschiede zum P30 Pro vorhanden, diese bewegen sich jedoch in einem äußerst geringen Rahmen, den wir sonst nur von Kameravergleichen innerhalb der Topklasse von Smartphones kennen. Besonders Tageslichtaufnahmen gelingen mit dem Xiaomi-Smartphone sehr gut, die Farben und die Belichtung stimmen. Dank der drei verfügbaren Brennweiten gibt es zudem genügend Raum bei der Bildgestaltung. Die KI halten wir wie bei vielen Konkurrenten für eine Spielerei, die sinnvollerweise von Hause aus deaktiviert ist.

Nachtaufnahmen

Bei Nachtaufnahmen verhält sich das Mi 9T Pro nicht anders als viele andere, teurere Smartphones: Bis zu einem gewissen Grad an Beleuchtung sind Bilder noch möglich, bei sehr starker Dunkelheit hingegen kann das Smartphone nicht mit dem P30 Pro von Huawei mithalten. Das schmälert aber angesichts des vergleichsweise niedrigen Preises des Mi 9T Pro den guten Gesamteindruck der Kamera nur leicht.

Dass Xiaomi die Frontkamera in einem ausfahrbaren Modul untergebracht hat, finden wir sehr gut - so kann das Display ohne Notch, Kameraloch oder breiten Rahmen verbaut werden.

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 Mi 9T Pro im Test: Der Konkurrenz-nervös-MacherStarkes Display, schnelles SoC 
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abufrejoval 12. Sep 2019

Das geht schon mal einfach damit los, daß es Leute gibt, welche mehrere Geräte benutzen...

abufrejoval 12. Sep 2019

*** Was aber hier immer wieder fehlt, sind für einen besonders persönlichen Computer...

adminblogger 10. Sep 2019

Oder das Fairphone nutzen

adminblogger 10. Sep 2019

Es gibt inzwischen mindestens 5 oder 6 verschiedene ROMs, mit denen man die Bloatware von...

lilaq71 10. Sep 2019

scheint als würde das Teil einem das Hirn wegbrutzeln....


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