Abo
  • Services:

Mi 8: Xiaomi stellt das iPhone X vor

Das neue Mi 8 von Xiaomi ist nach den sehr eigenständigen Designs der Mi-Mix-Reihe ein Rückschritt in alte Zeiten: Das Topsmartphone ist vom Aussehen her ein sehr deutlicher Klon des iPhone X. Technisch bietet das Smartphone eine Menge, der Preis startet in China bei umgerechnet 360 Euro.

Artikel veröffentlicht am ,
Das neue Mi 8 von Xiaomi hat ein prominentes Vorbild.
Das neue Mi 8 von Xiaomi hat ein prominentes Vorbild. (Bild: Xiaomi)

Xiaomi hat sein neues Android-Smartphone Mi 8 vorgestellt. Das Gerät kommt in insgesamt drei Varianten, neben dem Mi 8 gibt es noch die technisch etwas raffiniertere Explorer Edition sowie das kleinere Mi 8 SE. Äußerlich sind alle drei Modelle sehr deutliche Designkopien von Apples iPhone X.

Stellenmarkt
  1. Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen
  2. ETAS, Stuttgart

Dieser Eindruck wird besonders durch die Größe der Display-Einbuchtung, der sogenannten Notch, sowie der Positionierung der Dual-Kamera auf der Rückseite hervorgerufen. Nach den guten Designs der Mi-Mix-Reihe ist das Aussehen des Mi 8 ein Rückfall in alte Gewohnheiten Xiaomis, dem bereits früher eine starke Nähe zu den Designs aus Cupertino nachgesagt wurde.

  • Das Mi 8 hat ein 6,21 Zoll großes Display mit einer breiten Notch - wie beim iPhone X. (Bild: Xiaomi)
  • Auch die Position der Dualkamera dürfte dem einen oder anderen bekannt vorkommen. (Bild: Xiaomi)
  • Die Dualkamera soll den Nutzer mit KI-Funktionen bei der Aufnahme unterstützen. (Bild: Xiaomi)
  • Die etwas teurere Explorer Edition hat einen im Display eingebauten Fingerabdrucksensor. (Bild: Xiaomi)
  • Das Mi 8 SE ist kleiner und günstiger als das normale Mi 8. (Bild: Xiaomi)
  • Beim Mi 8 können Nutzer das Smartphone mit einen infrarotgestützten Gesichtsscanner entsperren. (Bild: Xiaomi)
  • Die Explorer Edition bietet zusätzlich einen 3D-Scan, wie es auch das iPhone X tut. (Bild: Xiaomi)
Das Mi 8 hat ein 6,21 Zoll großes Display mit einer breiten Notch - wie beim iPhone X. (Bild: Xiaomi)

Technisch ist das Mi 8 ein Smartphone der Oberklasse: Im Inneren arbeitet Qualcomms aktuelles Top-SoC Snapdragon 845, der Arbeitsspeicher ist 6 GByte groß, der eingebaute Flash-Speicher wahlweise 64, 128 oder 256 GByte. Das OLED-Display ist 6,21 Zoll groß, die Auflösung liegt bei 2.248 x 1.080 Pixeln. In der breiten Notch am oberen Rand ist die 20-Megapixel-Frontkamera sowie Sensoren untergebracht.

Die Frontkamera hat Pixel mit einer Größe von 1,8 µm, was eine gute Lichtausbeute sichern sollte. Die Hauptkamera auf der Rückseite besteht aus zwei 12-Megapixel-Sensoren und erreicht Xiaomi zufolge einen DxO-Wert von 99 Punkten. Das ist mehr als es das iPhone X schafft, allerdings weniger als bei Samsungs Galaxy S9, HTCs U12+ sowie Huaweis P20 Pro. Die Kamera des Mi 8 soll den Nutzer durch künstliche Intelligenz beim Fotografieren unterstützen.

Die Frontkamera wird zusammen mit einem daneben eingebauten IR-Blaster für die Gesichtserkennung verwendet. Einen mit dem iPhone X vergleichbaren 3D-Scan bekommen nur Käufer der teureren Explorer Edition. Diese hat zudem noch einen Fingerabdrucksensor, der unter dem Display eingebaut ist, sowie 8 GByte Arbeitsspeicher.

Kleinere Version kommt mit Snapdragon 710

Mit dem Mi 8 SE hat Xiaomi zudem noch eine kleinere Version vorgestellt - auch hier ist der Zusatz "SE" bereits von Apple bekannt. Das Smartphone hat einen 5,88 Zoll großen OLED-Bildschirm, zudem hat die Dualkamera auf der Rückseite neben der 12-Megapixel-Hauptkamera nur eine 5-Megapixel-Zusatzkamera. Im Inneren arbeitet Qualcomms neuer Snapdragon-710-Prozessor, das Mi 8 SE ist damit das erste Smartphone mit diesem SoC.

Alle drei Smartphones basieren auf Android 8.1 und haben Xiaomis eigene Android-Variante MIUI in der Version 10 installiert. Das Mi 8 kostet in China mit 6 GByte RAM und 64 GByte Flash-Speicher umgerechnet 360 Euro. Die Version mit 128 GByte Speicher kostet 400 Euro, die 256-GByte-Variante um die 440 Euro. Das Mi 8 Explorer Edition ist nur in der Konfiguration mit 8 GByte RAM und 128 GByte Flash-Speicher erhältlich und kostet umgerechnet 500 Euro.

Das Mi 8 SE ist mit 4 GByte RAM und 64 GByte Flash-Speicher erhältlich und kostet umgerechnet 240 Euro. Eine zweite Variante hat gleich viel Flash-Speicher, aber 6 GByte RAM und ist für umgerechnet knapp 270 Euro erhältlich.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Outlander, House of Cards)
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  3. 9,99€
  4. (Prime Video)

Schattenwerk 04. Jun 2018

Ich empfehle ein Video von Linus Tech Tips. Dort wurde ein China-Telefon mit genau dieser...

derdiedas 03. Jun 2018

https://www.gsmarena.com/_essential_ph_1-pictures-8710.php Und auch andere hatten es...

bierwagenfahrer... 03. Jun 2018

Google mal Xiaomi MiMax 3

gol.emnutzer 02. Jun 2018

Naja, die können beide telefonieren und es läuft Software drauf. So unterschiedlich...

Flyns 01. Jun 2018

Aber aber aber... die Notch?! Die ist doch das Dümmste, was Apple jemals machen konnte...


Folgen Sie uns
       


Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test

Im analogen Zeitalter waren Mittelformatkameras meist recht klobige Geräte, die vor allem Profis Vorteile boten. Einige davon sind im Zeitalter der Digitalfotografie obsolet. In Sachen Bildqualität sind Mittelformatkameras aber immer noch ganz weit vorn, wie wir beim Test der Fujifilm GFX 50S und Hasselblad X1D herausgefunden haben.

Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test Video aufrufen
Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Fancy Bear Microsoft verhindert neue Phishing-Angriffe auf US-Politiker
  2. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  3. US Space Force Planlos im Weltraum

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nur noch Wochenende Taz stellt ihre Printausgabe wohl bis 2022 ein
  2. Cybercrime Bayern rüstet auf im Kampf gegen Anonymität im Netz
  3. Satelliteninternet Fraunhofer erreicht hohe Datenrate mit Beam Hopping

    •  /