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Mi 6: Xiaomis neues Smartphone kommt mit doppelter Kamera

Mit dem Mi 6 bringt Xiaomi ein neues Android-Smartphone, das neben einem Snapdragon-835-Prozessor eine Kamera mit zwei unterschiedlichen Brennweiten eingebaut hat. Die günstigste Version kostet in China umgerechnet 340 Euro.

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Das neue Mi 6 von Xiaomi
Das neue Mi 6 von Xiaomi (Bild: Xiaomi)

Der chinesische Hersteller Xiaomi hat sein neues Android-Smartphone Mi 6 vorgestellt. Das Mi 6 ist ein Oberklassegerät und kommt mit zwei Kameras mit unterschiedlichen Brennweiten, einem 5,15 Zoll großem Display, Qualcomms aktuellem Top-Prozessor Snapdragon 835 und insgesamt hochwertig wirkender Hardware.

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Die Dual-Kamera bezeichnet Xiaomi auf der Produktseite des Mi 6 als "optische Zoom-Kamera", allerdings verwendet der Hersteller offensichtlich kein echtes Zoom-System. Stattdessen kommt eine Objektivkonstruktion wie beim iPhone 7 Plus zum Einsatz: Das Hauptobjektiv hat eine aufs Kleinbildformat umgerechnete Brennweite von 27 mm, das zweite Objektiv kommt umgerechnet auf 52 mm. Das ist im herkömmlichen Sinne immer noch kein Teleobjektiv, ist für Porträts allerdings weitaus sinnvoller als die weitwinklige Standardlinse.

  • Das neue Mi 6 von Xiaomi (Bild: Xiaomi)
  • Das neue Mi 6 von Xiaomi (Bild: Xiaomi)
  • Das neue Mi 6 von Xiaomi (Bild: Xiaomi)
  • Das neue Mi 6 von Xiaomi (Bild: Xiaomi)
  • Das neue Mi 6 von Xiaomi (Bild: Xiaomi)
  • Das neue Mi 6 von Xiaomi (Bild: Xiaomi)
  • Das neue Mi 6 von Xiaomi (Bild: Xiaomi)
  • Das neue Mi 6 von Xiaomi (Bild: Xiaomi)
Das neue Mi 6 von Xiaomi (Bild: Xiaomi)

Zwischen beiden Objektiven kann der Nutzer mit Hilfe eines digitalen Zooms umherschalten. Beide Sensoren haben 12 Megapixel, Unterschiede gibt es bei der Pixelgröße: Das weitwinklige Hauptobjektiv hat 1,25 µm große Sensorpixel, das zweite Objektiv nutzt 1 µm große Pixel. Zudem hat das Hauptobjektiv sechs statt nur fünf Linsenelemente und eine Anfangsblende von f/1.8 statt f/2.6. Der Vierachsenstabilisator funktioniert ebenso nur beim Hauptobjektiv.

Die Frontkamera hat 8 Megapixel und einen eingebauten Beauty-Modus. Videos kann das Mi 6 in 4K mit 30 fps aufnehmen, Zeitlupenaufnahmen sind in 720 p bei 120 fps möglich.

Der Bildschirm des Mi 6 ist 5,15 Zoll groß und hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Das führt zu einer Pixeldichte von 428 ppi, die maximale Helligkeit liegt Xiaomi zufolge bei 600 cd/qm. Der Bildschirm soll blaues Licht herausfiltern können, was den Schlaf weniger stark negativ beeinflussen soll.

Snapdragon 835 und 6 GByte RAM

Im Inneren des Smartphones arbeitet Qualcomms aktueller Top-Prozessor Snapdragon 835 mit einer maximalen Taktrate von 2,4 GHz. Als Grafikeinheit wird eine Adreno 540 verwendet. Der Arbeitsspeicher ist 6 GByte groß, der interne Flash-Speicher wahlweise 64 oder 128 GByte. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten ist eingebaut.

Das Mi 6 unterstützt LTE, allerdings nicht das in Deutschland wichtige Band 20. Nutzer können zwei SIM-Karten gleichzeitig verwenden. WLAN beherrscht das Smartphone nach 802.11ac mit 2x2 Mimo, Bluetooth läuft in der Version 5.0. Ein GPS-Empfänger und ein NFC-Chip sind eingebaut.

Preise beginnen ab umgerechnet 340 Euro

Der Akku hat eine Nennladung von 3.350 mAh und ist schnellladefähig. Im Homebutton ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut. In China ist das Mi 6 für umgerechnet 340 Euro mit 6 GByte RAM und 64 GByte Flash-Speicher erhältlich, die Version mit 128 GByte Speicher kostet umgerechnet knapp über 390 Euro.

Das Smartphone ist auch in einer Keramikversion mit 18-Karat-Goldrand um die Kameraobjektive erhältlich. Diese Variante hat ebenfalls 6 GByte Arbeitsspeicher und 128 GByte Flashspeicher und kostet umgerechnet 406 Euro. In Deutschland dürfte das Smartphone wieder nur über Importhändler erhältlich sein.



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slead 20. Apr 2017

Ne, wohl nur Spritzwasser geschützt, habe ich gelesen.

Cycl0ne 20. Apr 2017

Hab seit 3 Tagen LTE Tracker laufen. Also ich bin überall in Band3 von der Telekom.

Onkel Ho 19. Apr 2017

hmm ja waer schoen wenns genauso funkt. Mit der Buchse is nervig - stimmt. Irgendwie...

elgooG 19. Apr 2017

Ja und? Dürfen zwei Hersteller nicht den selben Lieferanten dafür kaufen? Nur...


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