Mi 11 Ultra im Test: Xiaomis Kamera-Klopper

Im Mi 11 Ultra von Xiaomi stecken starke Hardware-Komponenten, inklusive einer sehr guten Kamera. Der Kamera-Bump ist aber gewöhnungsbedürftig.

Ein Test von veröffentlicht am
Kamera-Bump royale: das Mi 11 Ultra von Xiaomi
Kamera-Bump royale: das Mi 11 Ultra von Xiaomi (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Xiaomi bewirbt das Mi 11 Ultra mit dem Slogan "Der Director's Cut" - ein direkter Hinweis auf die Kameras des Android-Smartphones, die nicht nur gute Fotos, sondern auch gute Videos machen sollen. Der Fokus auf die Kameras macht sich bei Xiaomis jüngstem Top-Smartphone auch recht schnell optisch bemerkbar: Das Kameramodul ist nicht nur riesig, es ragt auch mehrere Millimeter aus dem Gehäuse hervor.

Ein Grund dafür dürfte das neben den drei Kameras angebrachte, kleine Zusatz-Display sein. Im Test des Mi 11 Ultra schauen wir uns an, was das kleine Display bringt, was die Kamera und das Smartphone sonst noch so kann. Dabei zeigt sich schnell: Die Kamera gehört mit zum Besten, was aktuell in einem Smartphone steckt.

Dass das Mi 11 Ultra auch in puncto Größe und Gewicht Ultra ist, zeigt sich schnell beim Auspacken. Mit 164 x 75 mm Ausmaßen, einer Dicke von 9 mm an der flachsten Stelle und 13 mm am Kameramodul liegt das Smartphone satt in der Hand. Das Gewicht liegt bei fast 250 Gramm - das ist selbst für große Smartphones ziemlich viel.

Riesiger Kamera-Bump ragt 4 mm hervor

Einer der Gründe für das hohe Gewicht dürfte der große Kamera-Bump sein, also das um fast 4 mm aus dem Gehäuse ragende Modul mit den drei Kameras und dem Zusatz-Display. Immerhin hat Xiaomi das Modul so gestaltet, dass das Mi 11 Ultra wackelfrei auf dem Tisch liegt. Beim Halten des Smartphones können wir es sogar recht angenehm mit unserem Zeigefinger am Kameramodul abstützen. Das ändert aber nichts daran, dass der Bump nicht gerade schick aussieht - eine Schutzhülle kann den Höhenunterschied zum restlichen gut verarbeiteten Gehäuse immerhin etwas kaschieren.

  • Das Mi 11 Ultra von Xiaomi hat ein großes Kameramodul mit eingebautem zweiten Display. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera nimmt das obere Drittel der Rückseite ein - immerhin wackelt das Mi 11 Ultra so nicht auf dem Tisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Modul ragt 4 mm aus der Rückseite hervor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das AMOLED-Display des Mi 11 Ultra ist scharf und hat eine hohe Bildrate. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Frontkamera ist in einem Loch untergebracht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mi 11 Ultra ist kein kleines Smartphone und liegt entsprechend in der Hand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Verarbeitung ist wie von Xiaomi gewohnt sehr gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Superweitwinkelkamera mit 48 Megapixeln hat einen hohen Bildwinkel, dadurch kommt es aber zu relativ sichtbaren Verzerrungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hauptkamera hat 50 Megapixel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Telekamera hat 48 Megapixel und bietet eine fünffache optische Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch der digital optimierte Zehnfachzoom ist gut nutzbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Hauptkamera gemachtes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Teleobjektiv gemachtes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Hauptkamera gemachtes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Superweitwinkel, ...
  • ... Hauptkamera, ...
  • ... Fünffachzoom ...
  • ... und Zehnfachzoom des Mi 11 Ultra (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch in Innenräumen macht das Mi 11 Ultra gute Bilder - der HDR-Effekt ist hier allerdings an den Fenstern gut sichtbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Hauptkamera gemachtes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Telekamera gemachtes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Nachtmodus gemachtes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Nachtmodus gemachtes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Mi 11 Ultra von Xiaomi hat ein großes Kameramodul mit eingebautem zweiten Display. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Alle drei Kameras des Mi 11 Ultra kommen mit hochauflösenden Sensoren: Die Hauptkamera verwendet den von Xiaomi und Samsung gemeinsam entwickelten Sensor Isocell GN2 mit 50 Megapixeln. Dazu kommen eine Superweitwinkelkamera mit einem großen Bildwinkel von 128 Grad und 48 Megapixeln (Sony IMX586) und eine in Periskopbauweise eingebaute Telekamera mit optischer Fünffachvergrößerung und ebenfalls 48 Megapixeln (auch Sony IMX586). Die Frontkamera hat 20 Megapixel.

Alle drei Kameras machen bei Tageslicht sehr gut belichtete Aufnahmen mit stimmigem Weißabgleich, gut belichteten Schatten und guter Schärfe. Auch bei Detailvergrößerungen sind feine Strukturen noch gut zu erkennen - Xiaomi gelingt ein guter Kompromiss zwischen Kantenschärfe und Detailgrad. Machen wir mit den drei Sensoren Bilder bei voller Auflösung, werden die Details noch etwas besser sichtbar. Der Kantenkontrast sinkt aber, weshalb die Bilder unter Vergrößerung manchmal etwas flau wirken.

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Mi 11 Ultra mit vielseitiger Kamera 
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