Mi 11 Ultra mit vielseitiger Kamera

Die Standardeinstellung halten wir für die meisten Aufnahmesituationen für am besten geeignet. Aufgrund der drei verbauten Objektive ist das Kameramodul des Mi 11 Ultra sehr vielseitig. Der Bereich zwischen der Brennweite des Hauptobjektivs und der fünffachen Vergrößerung des Teleobjektivs lässt sich gut mit digitaler Vergrößerung überbrücken. Das Teleobjektiv selbst bietet neben der optischen Vergrößerung noch eine sehr gut nutzbare digital optimierte zehnfache Vergrößerung. Der 120-fache Zoom ist wie bei anderen Smartphones nicht zu gebrauchen.

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Der zehnfache Digitalzoom ergibt beim Tele sogar ein besseres Bild als eine vergrößerte Aufnahme bei voller Auflösung. Gut funktioniert auch der mit allen drei Kameras nutzbare Porträtmodus, mit dem wir den Hintergrund nicht nur bei Aufnahmen von Personen, sondern auch von Gegenständen unscharf maskieren können.

Das Superweitwinkelobjektiv hat mit 128 Grad einen etwas höheren Bildwinkel als andere Smartphone-Kameras. Dadurch passt mehr aufs Bild, der Nachteil ist allerdings, dass es am Bildrand mitunter zu recht starken Verzerrungen kommt.

Gute Bilder in der Nacht und bei schlechtem Licht

Für Aufnahmen bei schlechter Beleuchtung hat das Mi 11 Ultra einen Nachtaufnahmemodus. Auch dieser ist mit allen drei Kameras nutzbar und macht gute Aufnahmen. Mit der Superweitwinkelkamera gemachte Nachtfotos sind allerdings weniger gut belichtet - wie sp häufig auch bei der Konkurrenz. Grundsätzlich macht vor allem die Hauptkamera in schummrigen Innenräumen bereits ohne den Nachtaufnahmemodus gute Bilder, was am großen 1/1,12-Zoll-Sensor und am Pixel-Binning liegen dürfte.

  • Das Mi 11 Ultra von Xiaomi hat ein großes Kameramodul mit eingebautem zweiten Display. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera nimmt das obere Drittel der Rückseite ein - immerhin wackelt das Mi 11 Ultra so nicht auf dem Tisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Modul ragt 4 mm aus der Rückseite hervor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das AMOLED-Display des Mi 11 Ultra ist scharf und hat eine hohe Bildrate. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Frontkamera ist in einem Loch untergebracht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mi 11 Ultra ist kein kleines Smartphone und liegt entsprechend in der Hand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Verarbeitung ist wie von Xiaomi gewohnt sehr gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Superweitwinkelkamera mit 48 Megapixeln hat einen hohen Bildwinkel, dadurch kommt es aber zu relativ sichtbaren Verzerrungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hauptkamera hat 50 Megapixel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Telekamera hat 48 Megapixel und bietet eine fünffache optische Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch der digital optimierte Zehnfachzoom ist gut nutzbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Hauptkamera gemachtes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Teleobjektiv gemachtes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Hauptkamera gemachtes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Superweitwinkel, ...
  • ... Hauptkamera, ...
  • ... Fünffachzoom ...
  • ... und Zehnfachzoom des Mi 11 Ultra (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch in Innenräumen macht das Mi 11 Ultra gute Bilder - der HDR-Effekt ist hier allerdings an den Fenstern gut sichtbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Hauptkamera gemachtes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Telekamera gemachtes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Nachtmodus gemachtes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Nachtmodus gemachtes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Superweitwinkelkamera mit 48 Megapixeln hat einen hohen Bildwinkel, dadurch kommt es aber zu relativ sichtbaren Verzerrungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Videos lassen sich mit dem Mi 11 Ultra in 8K mit 24 fps aufnehmen, das Smartphone erlaubt allerdings in dieser Auflösung nur Videos mit einer maximalen Länge von sechs Minuten. In 4K können wir wahlweise mit 30 oder 60 fps aufnehmen. Bei Szenen mit starken Unterschieden in der Beleuchtung lässt sich auch ein HDR-Modus aktivieren, der die Dynamik anpasst. Etwas eigenartig finden wir den Umstand, dass wir bei Aufnahmen in 8K und in 4K bei 60 fps nicht per Zoom-Regler zwischen den einzelnen Objektiven wechseln können.

Machen wir ein Video in 4K und 30 fps, schaltet das Mi 11 Ultra automatisch zwischen den einzelnen Objektiven um. Zoomen wir von 1-facher Einstellung in die Szene hinein, vergrößert das Smartphone bis zur fünffachen Vergrößerung digital, danach wechselt es zum Teleobjektiv. Bei 4K und 60 fps und bei 8K geht das nicht - wobei der Qualitätsunterschied zwischen der digitalen Vergrößerung und den Festbrennweiten gerade bei der hohen Auflösung nicht auffallen würde.

Xiaomi Mi 11 5G Smartphone + Kopfhörer

Die Zoombewegung lässt sich stufenlos und - wenn gewollt - auch sehr langsam und sanft durchführen. Das sieht im fertigen Video gut aus. Videoaufnahmen lassen sich im Nachhinein mit Hilfe von Filtern bearbeiten, die den Aufnahmen einen cineastischen Look geben sollen. Die Effekte sind ok, aber Geschmackssache. Eigenartigerweise lassen sich 8K-Videos nicht bearbeiten, wir können sie in der Galerie nicht einmal kürzen oder anderweitig schneiden.

Mi 11 Ultra schneidet auch bei DXO Mark gut ab

Insgesamt macht die Kamera des Mi 11 Ultra einen sehr guten Eindruck auf uns. Dank der drei Brennweiten und der hochauflösenden Sensoren können wir in nahezu jeder Aufnahmesituation ein gutes Bild machen. Auch bei schlechtem Licht ist die Qualität ansprechend. Im Kameratest von DXO Mark hat das Mi 11 Ultra ebenfalls sehr gut abgeschnitten: Die Tester haben es auf Platz 1 ihrer Rangliste gesetzt, vor das Mate 40 Pro+ und das Mate 40 Pro von Huawei.

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 Mi 11 Ultra im Test: Xiaomis Kamera-KlopperGroßes Display, starkes SoC 
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wasdeeh 14. Jun 2021

Nachdem sich zu Tode gefilterte Bilder nicht unbedingt negativ auf den DXOMark...

Antischwurbler 12. Jun 2021

Mein Moto G4 ist super & griffig. Nutze es schon etliche Jahre. Aber das Moto X4 ist...

goggi 11. Jun 2021

Ich habe mir ein Mi Note 10 und ein Redmi Note 10 gegönnt. Beide sind ziemliche...

M.P. 10. Jun 2021

Insbesondere kann man mit den Kameras aus der 150 ¤ Klasse auch schon eng bedruckte DIN...

M.P. 10. Jun 2021

"Saarland" und "Fußballfelder" sind die einzigen Flächeneinheiten, die ich anerkenne ...



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