Mi 11 im Test: Xiaomi liefert Top-Hardware für 800 Euro

Xiaomis Mi 11 ist eine konsequente Weiterführung seines Vorgängers - mit Verbesserungen an entscheidenden Stellen. Ohne Kritik bleibt das Smartphone aber nicht.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Mi 11 von Xiaomi
Das Mi 11 von Xiaomi (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Der chinesische Hersteller Xiaomi bietet seit einigen Jahren mit der Mi-Serie Oberklasse-Smartphones an, die tendenziell unter dem Preis vieler Konkurrenten liegen - und vor allem immer noch deutlich unter 1.000 Euro kosten. Das ist auch beim jüngsten Mi 11 nicht anders, das mit hochwertiger Hardware erscheint.

Inhalt:
  1. Mi 11 im Test: Xiaomi liefert Top-Hardware für 800 Euro
  2. Neue Videomodi zum Herumspielen
  3. Xiaomi Mi 11: Verfügbarkeit und Fazit

Im Test von Golem.de lässt das Mi 11 entsprechend keine Wünsche offen. Verglichen mit dem Vorgängermodell Mi 10 hat Xiaomi an entscheidenden Stellen Verbesserungen vorgenommen, unter anderem am Display, am Prozessor und an der 5G-Ausstattung. Herausgekommen ist ein Smartphone zum Preis von 800 Euro, dessen Kauf sich lohnt - wenn man über den Fingerabdrucksensor hinwegsehen kann.

Xiaomi hat beim Mi 11 einige Änderungen am Design vorgenommen. Das Kameramodul auf der Rückseite ist jetzt in einem Quadrat mit abgerundeten Ecken untergebracht und nicht mehr in einem schmalen Streifen. Das geht mit dem aktuell auch bei einigen Konkurrenten beliebten Design überein und sieht nicht schlecht aus. Den silbernen Ring rund um die Hauptkamera mit 108 Megapixeln hat Xiaomi beibehalten.

Drei gute Kameras auf der Rückseite

Anders als beim Mi 10 setzt Xiaomi beim Mi 11 drei statt vier Kameras ein - verzichtet wurde auf den Tiefensensor, den wir im Alltag nicht vermisst haben. Die Hauptkamera macht standardmäßig Bilder mit 27 Megapixeln, fasst also jeweils vier Pixel zu einem zusammen. Die Schärfe der Bilder ist besonders bei Tageslichtaufnahmen sehr gut, auch feine Details wie kleine Schrift ist sehr gut zu erkennen.

  • Mit dem Nachtmodus des Mi 11 lassen sich gut belichtete Nachtaufnahmen machen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Superweitwinkelobjektiv des Mi 11 zeigt übliche Verzerrungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hauptkamera macht auch bei trübem Wetter gut belichtete Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein optisches Teleobjektiv hat das Mi 11 nicht - die zweifache digitale Vergrößerung ist allerdings brauchbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Darüber hinaus wird die digitale Vergrößerung allerdings immer unschärfer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit dem Makro-Objektiv lassen sich gute Nahaufnahmen anfertigen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei Tageslicht macht das Mi 11 scharfe und gut anzusehende Aufnahmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dunkle Bereiche werden nicht zu stark aufgehellt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit Gegenlicht kommt die Kamera des Mi 11 gut zurecht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit der Hauptkamera des Mi 11 gemachte Aufnahme. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Rückseite des Mi 11 von Xiaomi ist aus mattem und recht rutschfestem Glas. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Dreifachkamera macht gute Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mi 11 hat einen 6,81 Zoll großen, hochauflösenden Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Frontkamera mit 20 Megapixeln ist direkt im Display eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Display-Ränder sind abgerundet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mi 11 ist sehr gut verarbeitet und hat einen IR-Blaster. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Einen Klinkenanschluss hat das Mi 11 nicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Mit dem Nachtmodus des Mi 11 lassen sich gut belichtete Nachtaufnahmen machen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Der Bildeindruck insgesamt ist eher weich, was an einer nicht so starken Kantenschärfte liegt wie sie etwa Samsung bei seinen Smartphones einsetzt. Wir können die Hauptkamera auch mit vollen 108 Megapixeln verwenden, was allerdings lediglich leicht verbesserte feine Details bringt - die grundlegende Schärfe ist bereits bei 27 Megapixeln sehr gut, zudem ist die Lichtausbeute bei den kombinierten Pixeln besser.

Unterstützt wird die Hauptkamera von einer Superweitwinkelkamera mit 13 Megapixeln, die angesichts der geringeren Auflösung wenig überraschend eine geringere Detailschärfe aufweist. Die Aufnahmen haben keine nennenswerten Verzerrungen am Rand. Die dritte Kamera hat 5 Megapixel und ein Makroobjektiv, mit dem wir nah an Objekte herangehen können. Die Qualität der Bilder ist besser als bei manch anderen Xiaomi-Smartphones mit Makrokameras.

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Für Nachtaufnahmen steht ein eigener Modus zur Verfügung, der allerdings nur mit der Hauptkamera zufriedenstellend funktioniert. Die mit dem Nachtmodus gemachten Bilder haben eine gute Belichtung und weisen weitaus mehr Details auf als solche, die wir ohne den Modus aufnehmen. Bei der Aufnahme muss das Mi 11 aber sehr ruhig gehalten werden; bereits kleine Wackler machen sich als Unschärfe bei den Bildern bemerkbar. Andere Hersteller wie Huawei oder Google machen es Nutzern an dieser Stelle einfacher.

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jpk1337 12. Mär 2021

Versteht aber keiner. In nahezu allen Topgeräten der Androidwelt findet sich mittlerweile...

dexcc 12. Mär 2021

Was bringt mir eine Grafikkarte für 1.600¤ wenn ich auch mit einer für 700¤ ganz gut...

LH 10. Mär 2021

Korrekt, es ist leider eine Unsitte der Hersteller, aus Kostengründen nicht beides in...

bstea 10. Mär 2021

MIUI Updates aber gegen Ende oft keine Android Updates. Bezahlt wird das mit...

Niaxa 09. Mär 2021

Zumal Hardware in Smartphones eh schon ohne Ende überteuert ist für die magere Leistung...



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