Mi 10 Pro im Test: Xiaomi will die beste Smartphone-Kamera

Das Mi 10 Pro ist eines von Xiaomis bisher teuersten Smartphones - dafür hat es eine Spitzenkamera, 5G und einen Topprozessor.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Mi 10 Pro von Xiaomi (Video) (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Dank seiner neuen Deutschland-Strategie hat Xiaomi sein neues Topsmartphone Mi 10 Pro relativ schnell nach der Vorstellung in China auch hierzulande präsentiert. Mit dem Gerät hat sich der chinesische Hersteller zumindest in der Oberklasse vom Günstig-Image verabschiedet: Mit 1.000 Euro ist das Smartphone ähnlich teuer wie Konkurrenzgeräte.

Inhalt:
  1. Mi 10 Pro im Test: Xiaomi will die beste Smartphone-Kamera
  2. Xiaomis bisher beste Kamera
  3. Tophardware im Android-Bereich
  4. Xiaomi Mi 10 Pro: Verfügbarkeit und Fazit

Angesichts der für gewöhnlich relativ zur Ausstattung eher niedrigen Preise steht die Frage im Raum, ob 1.000 Euro für das Mi 10 Pro gerechtfertigt sind. Im Test von Golem.de zeigt sich, dass Xiaomi zwar viel für sein neues Smartphone verlangt, aber auch mehr bietet als beispielsweise beim Mi Note 10 - besonders bei der Kamera und dem SoC.

  • Im ersten Teil unseres Tests schauen wir uns die Kamera des Mi 10 Pro an. Xiaomi verbaut wie beim Mi Note 10 einen 108-Megapixel-Sensor, hat die Bildqualität in bestimmten Bereichen aber verbessert.
  • Im zweiten Teil betrachten wir die restliche Hardware. Das Mi 10 Pro hat ein gutes Display und unterstützt 5G, zudem wird es dank des verbauten SoCs kaum Leistungsprobleme geben.
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  • Am Schluss ziehen wir wie gewohnt unser Fazit.

Beim Auspacken des Mi 10 Pro fällt uns sofort die Nähe des Designs zum Mi Note 10 auf. Das neuere Modell hat vergleichbare Radien an den Ecken, sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite sind die Glasoberflächen zum Rand hin gebogen. Die generelle Verarbeitung ist sehr hochwertig, die Rückseite aus mattem Glas fühlt sich angenehm an und ist unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken.

Die Kamera ist an exakt der gleichen Stelle verbaut wie beim Mi Note 10, obwohl sie anstelle von fünf nur vier Objektive hat. An die Position des Makroobjektivs am unteren Ende der Kameraphalanx tritt beim Mi 10 Pro ein LED-Licht. Das Kameramodul ragt wie beim Mi Note 10 recht stark aus dem Gehäuse hervor, der Hauptteil steht um ca. 2 mm hervor. Das führt auch beim Mi 10 Pro dazu, dass das Smartphone ohne Schutzhülle nicht wackelfrei auf einem Tisch liegen kann.

  • In dieser mit dem Mi 10 Pro aufgenommenen Szene mit sehr dunklen und sehr hellen Bereichen sind die Schatten noch zu erkennen, die Hauswand ist aber nicht überstrahlt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mi Note 10 hingegen zeichnet die Schatten besser, dafür sind die hellen Bereiche etwas überbelichtet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Ausschnittsvergrößerung des 16-Megapixel-Modus ist beim Mi 10 Pro eine gute Schärfe erkennbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch beim Mi Note 10 ist die Schärfe gut, die Details sind aber etwas weniger gut gezeichnet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Vergleichen wir die Details bei vollen 108 Megapixeln, so ist macht das Mi 10 Pro schärfere Bilder ... (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • ... als das Mi Note 10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Farben gibt die Kamera des Mi 10 Pro realitätsnah wider. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Superweitwinkelkamera hat keine nennenswerten Verzerrungen in den Ecken. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das zweifache optische Teleobjektiv ist nicht nur bei Porträts eine Option, sondern auch bei Stadtaufnahmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die fünffache Vergrößerung ist beim Mi 10 Pro bereits hybrid, also eine Mischung als optischer und digitaler Vergrößerung. Die Qualität ist aber brauchbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch bei zehnfacher Vergrößerung sind die Bilder noch ansehnlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die fünfzigfache Vergrößerung dient unserer Meinung nach nur noch Dokumentationszwecken. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mithilfe des Nachtmodus lassen sich auch bei wenig Licht gute Aufnahmen machen, der Weißabgleich ist aber merklich zu warm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera auf der Rückseite hat vier Objektive. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf den ersten Blick stimmt die Anordnung der Kamera mit der des Mi Note 10 überein. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Allerdings hat das MI 10 Pro kein separates Makro-Objektiv, was wir nicht als Nachteil sehen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Rückseite des Mi 10 Pro ist aus mattem Glas. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mi 10 Pro von Xiaomi hat ein 6,67 Zoll großes Display. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der linken oberen Ecke ist eine 20-Megapixel-Kamera eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mi 10 Pro hat keinen Klinkenanschluss für Kopfhörer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Display ist über den Rand gezogen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch auf der anderen Seite hat das Mi 10 Pro einen Lautsprecher, was für guten Stereoklang sorgt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Mi 10 Pro von Xiaomi hat ein 6,67 Zoll großes Display. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Die Kamera zählt zu den Hightlights des Smartphones: Xiaomi verwendet wieder einen hochauflösenden Bildsensor.

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Xiaomis bisher beste Kamera 
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Achranon 06. Mai 2020

Hmm, nein danke. Egal wie gut die Kamera auch sein mag, wobei andere Webseiten wieder zu...

loktron 20. Apr 2020

nur gibts da nix gescheites... Nokia ist besonders von der Kamera hinterher, google...

Andi K. 19. Apr 2020

Nova Launcher installieren. Durchs Backup File kannst du deine Einstellungen auf jeden...

loktron 17. Apr 2020

Dafür ist Samsung aber extrem langsam. Huawei ist ohne Google auch keine Option mehr

loktron 17. Apr 2020

Ich bin Oneplus Fanboy (gewesen) aber die Preise dieses Jahr sind die auch nicht mehr...


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