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Xiaomis bisher beste Kamera

Im Mi 10 Pro kommt wieder ein 108-Megapixel-Sensor von Samsung zum Einsatz - Xiaomi zufolge handelt es sich um den gleichen wir im Mi Note 10. Neben der Hauptkamera mit Weitwinkelobjektiv hat das Smartphone eine Superweitwinkelkamera mit 20-Megapixel-Sensor und 117-Grad-Blickfeld, eine Porträtkamera mit zweifacher Vergrößerung und 12-Megapixel-Sensor sowie ein Hybrid-Teleobjektiv mit 8 Megapixeln für den zehnfachen Hybrid-Zoom. Damit entspricht die Kameraaufteilung bis auf das fehlende Makroobjektiv der des Mi Note 10, dessen Hybrid-Zoom-Kamera allerdings nur 5 Megapixel hat.

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Bei Tageslichtaufnahmen mit der Hauptkamera fallen uns im Vergleich zum Mi Note 10, das aktuell eine der besten Kameras auf dem Markt hat, einige Verbesserungen auf. Das Mi 10 Pro belichtet in Extremsituationen die hellen Bereiche besser: Sie überstrahlen weniger, dafür sind die Schatten etwas dunkler - aber nicht zu dunkel. Das Mi Note 10 zeichnet mehr Details in den Schatten, bei sehr starken Helligkeitsunterschieden im Bild sind aber die hellen Bereiche etwas überbelichtet; beim Mi 10 Pro sind diese hellen Stellen deutlich weniger grell.

Insgesamt finden wir die Bilddynamik des Mi 10 Pro besser - Xiaomi beseitigt damit auch einen der Kritikpunkte, die wir bei der 108-Megapixel-Kamera des Mi Note 10 hatten. Die Farben bei Tageslichtaufnahmen sind angenehm natürlich und nicht zu stark gesättigt. Der automatische Weißabgleich funktioniert in unseren Tests zuverlässig, ebenso der Autofokus.

Im Standard-Aufnahmemodus fasst auch die Hauptkamera des Mi 10 Pro jeweils vier Pixel zu einem zusammen - die Bilder haben also 16 Megapixel. Bei sehr starken Detailvergrößerungen erkennen wir, dass Xiaomi auch die Schärfe dieser Aufnahmen verglichen mit dem Mi Note 10 noch ein Stückchen verbessern konnte.

Die Verbesserung ist subtil, aber an etwas weniger verschwommenen Kanten erkennbar. Bereits das Mi Note 10 machte sehr scharfe Bilder, das Mi 10 Pro setzt hier aber noch einen drauf. Zudem hat Xiaomi beim Mi 10 Pro die Artefaktbildung verringern können: Das Blau des Himmels ist beim neuen Modell frei von dem ganz leichten Rauschen, das wir beim Mi Note 10 erkennen können.

  • In dieser mit dem Mi 10 Pro aufgenommenen Szene mit sehr dunklen und sehr hellen Bereichen sind die Schatten noch zu erkennen, die Hauswand ist aber nicht überstrahlt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mi Note 10 hingegen zeichnet die Schatten besser, dafür sind die hellen Bereiche etwas überbelichtet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Ausschnittsvergrößerung des 16-Megapixel-Modus ist beim Mi 10 Pro eine gute Schärfe erkennbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch beim Mi Note 10 ist die Schärfe gut, die Details sind aber etwas weniger gut gezeichnet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Vergleichen wir die Details bei vollen 108 Megapixeln, so ist macht das Mi 10 Pro schärfere Bilder ... (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • ... als das Mi Note 10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Farben gibt die Kamera des Mi 10 Pro realitätsnah wider. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Superweitwinkelkamera hat keine nennenswerten Verzerrungen in den Ecken. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das zweifache optische Teleobjektiv ist nicht nur bei Porträts eine Option, sondern auch bei Stadtaufnahmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die fünffache Vergrößerung ist beim Mi 10 Pro bereits hybrid, also eine Mischung als optischer und digitaler Vergrößerung. Die Qualität ist aber brauchbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch bei zehnfacher Vergrößerung sind die Bilder noch ansehnlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die fünfzigfache Vergrößerung dient unserer Meinung nach nur noch Dokumentationszwecken. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mithilfe des Nachtmodus lassen sich auch bei wenig Licht gute Aufnahmen machen, der Weißabgleich ist aber merklich zu warm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera auf der Rückseite hat vier Objektive. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf den ersten Blick stimmt die Anordnung der Kamera mit der des Mi Note 10 überein. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Allerdings hat das MI 10 Pro kein separates Makro-Objektiv, was wir nicht als Nachteil sehen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Rückseite des Mi 10 Pro ist aus mattem Glas. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mi 10 Pro von Xiaomi hat ein 6,67 Zoll großes Display. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der linken oberen Ecke ist eine 20-Megapixel-Kamera eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mi 10 Pro hat keinen Klinkenanschluss für Kopfhörer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Display ist über den Rand gezogen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch auf der anderen Seite hat das Mi 10 Pro einen Lautsprecher, was für guten Stereoklang sorgt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
In dieser mit dem Mi 10 Pro aufgenommenen Szene mit sehr dunklen und sehr hellen Bereichen sind die Schatten noch zu erkennen, die Hauswand ist aber nicht überstrahlt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Der positive Eindruck setzt sich bei Aufnahmen mit voller 108-Megapixel-Auflösung fort: Die Belichtung entspricht in unseren Tests der der 16-Megapixel-Aufnahmen, die Schärfe ist jedoch besser. Im direkten Vergleich zum Mi Note 10 zeigen auch die Aufnahmen mit Vollauflösung beim Mi 10 Pro die etwas höhere Schärfe - wobei diese bereits bei Xiaomis vorigem 108-Megapixel-Smartphone sehr gut war. Da es sich um den gleichen Sensor handelt, müssen die Verbesserungen von der Software und den Objektiven kommen.

Die mit dem Mi 10 Pro gemachten Superweitwinkelaufnahmen sind vom Gesamteindruck denen des Mi Note 10 sehr ähnlich. Sie weisen am Bildrand keine nennenswerten Verzerrungen auf und haben eine gute Schärfe - wenngleich diese aufgrund der geringeren Auflösung des Sensors nicht so gut ist wie die der Hauptkamera. Auch bei den Superweitwinkelaufnahmen fällt uns auf, dass das Blau des Himmels weniger Rauschen aufweist; Xiaomi scheint hier generell etwas am Algorithmus geschraubt zu haben.

Bei mit dem zweifachen Teleobjektiv gemachten Tageslichtaufnahmen fallen uns keine nennenswerten Unterschiede zum Mi Note 10 auf: Die Aufnahmen sind ausreichend scharf und in unseren Tests gut belichtet. Die zweifache Telekamera eignet sich nicht nur für Porträts, sondern auch als Alternativperspektive für herkömmliche Aufnahmen. Wie bei allen aktuellen Smartphone-Kameras ist auch beim Mi 10 Pro die eigentliche Hauptkamera sehr weitwinklig; das zweifache "Tele" entspricht eher einem klassischen Kleinbild-Standardobjektiv. Die damit gemachten Aufnahmen wirken aufgrund des geringeren Bildwinkels mitunter weniger hektisch.

Hybrid-Zoom macht einen guten Eindruck

Zoomen wir bei der Aufnahme weiter hinein, schaltet das Mi 10 Pro auf seine hybride Vergrößerung um. Bei fünffacher Vergrößerung sind beim Mi 10 Pro verglichen mit dem Mi Note 10 weniger Artefakte zu erkennen, dafür ist die Kantenschärfe leicht geringer. Insgesamt ist die Schärfe aber immer noch gut, die Bilder sind absolut brauchbar.

Bei zehnfacher Vergrößerung gibt es keine starken Schärfeunterschiede zwischen den beiden Modellen mehr; die Bilder sind angesichts der digitalen Optimierung gut, verglichen mit denen des P40 Pro von Huawei aber etwas schlechter. Die fünfzigfache Vergrößerung hat für uns auch beim Mi 10 Pro nur dokumentarischen Zweck.

Nachtaufnahmen gelingen mit dem Mi 10 Pro wesentlich besser als mit dem Mi Note 10. Mit dem Nachtmodus können wir gute Bilder machen, bei denen lediglich der Weißabgleich etwas zu warm ist. Die Details sind hingegen gut, auch die Belichtung macht auf uns einen guten Eindruck. Das gegenüber dem Mi Note 10 fehlende Makro-Objektiv vermissen wir ehrlich gesagt nicht; uns reicht die eingebaute Makrofunktion aus, die das Superweitwinkelobjektiv verwendet. Porträtaufnahmen gelingen uns im Test gut, die Trennung zwischen Vorder- und Hintergrund ist sauber.

Videos lassen sich mit dem Mi 10 Pro in 8K-Auflösung aufnehmen, dann arbeitet der Bildstabilisator allerdings nicht mehr so gut wie bei 4K-Auflösung. 4K-Aufnahmen sind mit 30 oder 60 fps möglich; bei der höheren Bildrate ist das Video ebenfalls nicht so stabil wie mit 30 fps. Videos, die wir in 4K mit 30 fps aufnehmen, sind sehr unempfindlich gegenüber Wacklern, auch stärkere Bewegungen unserer Hände werden gut ausgeglichen.

Xiaomi entwickelt sich zum Kameraspezialisten

Insgesamt betrachtet ist die Kamera des Mi 10 Pro sehr gut, sie gehört zusammen mit der des Huawei P40 Pro zu den besten Smartphone-Kameras auf dem Markt. Xiaomi hat es geschafft, einige der Kritikpunkte, die wir beim Mi Note 10 hatten, zu verbessern - das betrifft vor allem die Belichtung bei Tageslicht und die Nachtaufnahmen.

Generell zeigen die Bilder des Mi 10 Pro weniger Artefakte, die Schärfe ist verglichen mit dem Mi Note 10 noch ein Stückchen besser. Dass das Mi 10 Pro ein Objektiv weniger hat als das Mi Note 10, ist für uns im Alltag unerheblich, da es sich nur um das Makro-Objektiv handelt.

Neben der Kamera hat Xiaomi auch weitere Hardware-Komponenten gegenüber dem Mi Note 10 verbessert.

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 Mi 10 Pro im Test: Xiaomi will die beste Smartphone-KameraTophardware im Android-Bereich 
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Achranon 06. Mai 2020

Hmm, nein danke. Egal wie gut die Kamera auch sein mag, wobei andere Webseiten wieder zu...

loktron 20. Apr 2020

nur gibts da nix gescheites... Nokia ist besonders von der Kamera hinterher, google...

Andi K. 19. Apr 2020

Nova Launcher installieren. Durchs Backup File kannst du deine Einstellungen auf jeden...

loktron 17. Apr 2020

Dafür ist Samsung aber extrem langsam. Huawei ist ohne Google auch keine Option mehr

loktron 17. Apr 2020

Ich bin Oneplus Fanboy (gewesen) aber die Preise dieses Jahr sind die auch nicht mehr...


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